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Brandenburg: Leichen wurden zusammen mit Müll verbrannt - Urteil: Freispruch

Im Kreis Barnim in Brandenburg hat der Betreiber eines Krematoriums die Toten zusammen mit Müll verbrannt. Das Landgericht Frankfurt (Oder) hat jetzt den Betreiber freigesprochen.

Markus Fritsch ist Sprecher des Gerichtes. Er begründete die Entscheidung damit, dass die Müllverbrennung zusammen mit den Leichen keine Störung der Totenruhe wäre. Allerdings sei derartiges Handeln doch sehr pietätlos.

Eine Störung der Totenruhe würde nur dann vorliegen, wenn das aus "Missachtung gegenüber dem Verstorbenen" geschehen würde. Man könne dies aber dem Krematoriumsbetreiber nicht nachweisen.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Brand, Feuer, Leiche, Brandenburg, Müll, Freispruch
Quelle: www.n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2008 18:50 Uhr von bpd_oliver
 
+13 | -1
 
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Schweinerei Das ist schliesslich ein Krematorium und keine Müllverbrennungsanlage, soviel Respekt vor Verstorbenen sollte selbst beim Betreiber vorhanden sein. Da ihm diese Fähigkeit anscheinend total abgeht, sollte ihm die entsprechende Lizenz entzogen werden.
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03.07.2008 18:50 Uhr von Noseman
 
+7 | -0
 
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Störung der Totenruhe: § 168 StGB

ist ein Gummiparagraph.

Normalerweise müsste man beispielsweise jede Kirchenreliquie aufgrund dessen einbetten und die Kirchen deswegen verklagen.
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03.07.2008 19:40 Uhr von SK_BerSerKer
 
+9 | -0
 
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omg: also ich habe schon das ein oder andere praktikum bei einem recht renomierten bestattungsunternehmen durchgezogen und muss mich echt fragen was bei solchen leuten schiefläuft, sowas gabs bei uns nicht -.-
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03.07.2008 19:42 Uhr von mcdead
 
+6 | -0
 
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meine fresse: auf sowas musst du erstmal kommen...

der typ sollte solange müll sammeln bis die toten wieder auf der erde wandeln. dann könnte auch die "missachtung" nachgewiesen werden
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04.07.2008 00:43 Uhr von Der_Alte
 
+4 | -0
 
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Verständnislos - Fassungslos! Eine Störung der Totenruhe würde nur dann vorliegen, wenn das aus "Missachtung gegenüber dem Verstorbenen" geschehen würde...
Was ist denn das sonst??? Also noch schlimmer kann man doch kaum noch mit einem Toten umgehen! Wenn das keine Missachtung ist, was dann?
Und die Richter sollten für diesen Urteilsspruch gleich mit auf die Anklagebank!!!
Also ich bin sprachlos!
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04.07.2008 09:23 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -0
 
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Missachtung des Toten: Wenn demnächst auf irgendeinem Dorffriedhof einer ein Skelett ausgräbt,muss er nach diesem Urteil nur noch sagen,daß er keinen bestimmten Toten wollte,sondern sich wahllos einen ausgesucht hat oder mind. 2 ausgraben...und schon isser raus aus der Sache ? Zumindest könnte man das aus so einem Urteil schließen.

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