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Göttingen: "Schwarze Witwe" erhält lebenslange Haftstrafe

Das Landgericht Göttingen gab nun das Urteil im Prozess gegen die "Schwarze Witwe" bekannt. Lydia L. wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Ex-Prostituierte wurde des vierfachen Mordes für schuldig befunden. Zusätzlich wurde die besondere Schwere der Schuld festgestellt.

Der zweite Angeklagte, Siegmund S., wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Er hat sich des dreifaches Mordes und einmaligen Totschlages schuldig gemacht.

Die beiden Angeklagten hatten vier Rentner auf dem Gewissen. Von deren Tod hat vor allem Lydia L. finanziell profitiert.


WebReporter: ZTUC
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schwarz, Haftstrafe, Witwe, Göttingen
Quelle: www.freiepresse.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2008 14:31 Uhr von ZTUC
 
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Lebenslang bedeutet, dass sie keine Chance hat nach 15 Jahren wieder auf freien Fuß zu kommen. Ich sehe diese harte Strafe in diesem Fall als berechtigt an.
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03.07.2008 14:42 Uhr von Bokaj
 
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Gut !!! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
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03.07.2008 14:53 Uhr von kidneybohne
 
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lol: erst dacht ich "tret die spinne einfach tot!"

aber nunja XD..

ich denke das es das richtige war, das war ja fast kopfgeld was die gekriegt hat o.o

man lernt, töten lohnt nich
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03.07.2008 20:18 Uhr von sickboy_mhco
 
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falsch bei uns in: deutschland heist es Unter einer lebenslangen Freiheitsstrafe versteht man in Deutschland einen Freiheitsentzug auf unbestimmte Zeit - mindestens aber 15 Jahre. Danach kann der Strafrest zur Bewährung ausgesetzt werden (§ 57a StGB). Im Jahre 2004 (Stichtag 31. März) befanden sich in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 2.098 zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilte Personen im Strafvollzug oder in der Sicherungsverwahrung. wenn keine sicherheitsverwahnung angeordnet ist kann sie frei kommen. schade das wir den lebenslangenhaftstrafen wie in den usa nicht gleichziehen und wirklich knast bis zum tod haben
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03.07.2008 20:37 Uhr von sickboy_mhco
 
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das usa gesetz: In den USA dauert die lebenslange Freiheitsstrafe auf Bundesebene generell bis zum Tod des Verurteilten an. Wird der Täter von einem Bundesgericht verurteilt, so hat er keinerlei rechtlichen Anspruch auf eine Freilassung, allein der Präsident kann ihn begnadigen.

In den einzelnen Bundesstaaten gelten hingegen unterschiedliche Regeln, vielerorts wird dem Verurteilten das Recht auf eine zweite Chance eingeräumt. Zumeist wird schon im Urteil eine Strafe verhängt, welche die lebenslange Haft mit einer Mindestverbüßungszeit verknüpft, nach der eine Freilassung erfolgen kann, z. B. „15 Jahre bis lebenslang“ oder „25 Jahre bis lebenslang“. In anderen Staaten ist (ähnlich wie in Deutschland) per Gesetz festgelegt, nach welcher Mindesthaftzeit der zu lebenslanger Haft Verurteilte eine Entlassung auf Bewährung beantragen kann (z. B. in Texas nach 40 Jahren und in Kalifornien nach 50 Jahren). Trifft dies nicht zu, so können in der Regel Regierungsbeamte eine Begnadigung aussprechen bzw. Amnestie gewähren. Eine Besonderheit des amerikanischen Strafrechts liegt in Verurteilungen, bei denen die ausgesprochene Haftdauer die Lebenserwartung des Täters übersteigt, beispielsweise eine 200-jährige Strafe. Es sind auch Prozesse bekannt, in denen auf Haftstrafen von mehreren tausend Jahren erkannt wurde. Es gibt aber auch eine Vielzahl von Bundesstaaten, in denen es keine Möglichkeit gibt, bei einer lebenslangen Haftstrafe vorzeitig, sei es auf Bewährung oder durch Begnadigung, entlassen zu werden.

Diese langen Verbüßungszeiten sind hauptsächlich dadurch zu erklären, dass in vielen US-Bundesstaaten die Inhaftierung von Schwerverbrechern bis zu ihrem natürlichen Ableben als einzige annehmbare Alternative zur, mittlerweile auch immer mehr in den USA, umstrittenen Todesstrafe darstellt. Die Gesellschaft wird zuverlässig geschützt, der Schwerstverbrecher erhält keine „2. Chance“, aber dennoch ist jederzeit eine Änderung des Urteils möglich

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