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Kolumbien: Ingrid Betancourt nach über sechs Jahren aus Geiselhaft befreit

Die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt wurde durch eine militärische Aktion aus ihrer seit mehr als sechs Jahren andauernden Geiselhaft befreit. Sie war Gefangene der kolumbianischen FARC-Rebellen. Neben Betancourt wurden noch 14 weiter Geiseln befreit.

Die Befreiung gelang, da es der kolumbianischen Armee anscheinend gelungen war einige ihrer Leute in die Führungsriege der FARC-Rebellen einzuschleusen.

Mit Hilfe gefälschter Befehle, die angeblich direkt vom FARC-Anführer Alfonso Cano kamen, gelang dann eine Zusammenlegung und anschließende Befreiung der Geiseln. Bei der Aktion konnten auch zwei Mitglieder der FARC gefangen genommen werden. Unter anderem der Anführer der Geiselbewacher.


WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, Geisel, Kolumbien
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2008 06:38 Uhr von El Indifferente
 
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Bitte die Quelle lesen, da ist die Aktion umfangreicher geschildert. Ich finde es super, dass die Befreiung gelungen ist ohne dass auch nur ein Schuss abgegeben wurde.
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03.07.2008 10:22 Uhr von MiefWolke
 
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6 Jahre in Gefangenschaft die bedankt sich auch.

6 Jahre in der Welt verpasst, da ich net denke das sie viel mitbekommen hat im Dschungel.
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03.07.2008 10:25 Uhr von vostei
 
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mit ´nem Trick: und unblutig ausgeschleust und ab in den Hubi - *Respekt*
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03.07.2008 11:36 Uhr von Hekman
 
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Ob die: auseinanderfallende FARC-Organisation jetzt mal rafft, dass es für die nix mehr zu holen gibt?!
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03.07.2008 12:32 Uhr von Schwertträger
 
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Die werden in Zukunft vorsichtiger und NOCH begieriger sein, Geiseln in die Hand zu bekommen.


Aber für die Aktion an sich, die Vorbereitung, die Planung, die Durchführung..... Respekt!
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03.07.2008 13:29 Uhr von HunterS.
 
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*kopfschüttel*: Da werden Menschen um Lohn und Brot gebracht und hier tun sich Begeisterungsstürme auf.
*kein Verständnis*
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03.07.2008 13:51 Uhr von Schwertträger
 
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@HunterS.: Ob die Leute der FARC für eine gerechte Sache kämpfen, ist eine andere Sache, aber eine Geisel 6 Jahre lang zu verschleppen, ist kein Mittel, zu erreichen, was man erreichen möchte.
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03.07.2008 22:07 Uhr von HunterS.
 
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@Schwertträger: Mit unserem und dem Imperialismus der USA haben wir sie doch erst in die Situation gebracht, zu solchen Mitteln zu greifen.
So ist das nunmal, wenn man Menschen keine andere Möglichkeit gibt, in angemessener Weise am Wohlstand teilzuhaben - sie holen sich ihr Stück vom Kuchen ;-)
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03.07.2008 23:18 Uhr von Schwertträger
 
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@HunterS: Die unsauberen Interventionen der USA in Südamerika will ich keineswegs schönreden, oder auch nur ansatzweise gutheissen, aber ob marxistisch orientierte Rebellen wirklich die bessere Alternative für´s Volk darstellen, weiss ich nicht.

Hätten die Rebellen eine andere Ausprägung (wären also nicht das, was sie sind oder aktuell zu sein vorgeben) hätten sie jedenfalls in den letzten 20 Jahren mehr Einfluss gewonnen, als so.

Wie man heute Herzen, Massen und damit Einfluß gewinnt, hat sich gewaltig verändert.

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