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Merkel: Strikt gegen aktive Sterbehilfe

Kanzlerin Merkel will noch härtere Regelungen gegen eine aktive Sterbehilfe durchsetzen. Der Fernsehsender N 24 teilt mit, dass sie jegliche Form aktiver Sterbehilfe ablehne.

Die Debatte über die Sterbehilfe entbrannte, nachdem der Ex-Hambuger CDU-Politiker und Justizsenator Kusch Sterbehilfe bei einer 79-jährigen Frau geleistet hatte. Sie sollte in ein Pflegeheim gehen.

SPD-Politiker und Mitglieder der Grünen-Bundestagsfraktion sehen keinen Handlungsbedarf für schärfere Gesetze. Ex-Senator Kusch muss wegen seiner Hilfeleistung mit finanziellen Einbußen auf seine Pensionsansprüche rechnen.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, aktiv, Sterbehilfe
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2008 19:29 Uhr von marc01
 
+0 | -0
 
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Aktive oder passive Sterbehilfe -ein Diskussionsthema, dass uns noch Jahre beschäftigen wird. In Holland dürfen Ärzte Schwerkranken die tödliche Spritze geben - warum nicht auch in Deutschland.
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02.07.2008 21:39 Uhr von kidneybohne
 
+17 | -1
 
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weiß nich: wäre in manchen fällen aktive sterbehilfe nich angebracht? wenn der patient es selber wünscht..
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02.07.2008 22:07 Uhr von evil_weed
 
+16 | -0
 
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und was die frau vor ihrem tod wollte interessiert praktisch keinen politiker. sie würden sie eher zum leben zwingen, als einer alten frau ihr leid zu ersparen.
das sagt auch schon alles über diese politiker. unwählbar sowas. sie sollen ja nicht gegen das volk arbeiten, sondern für das volk.
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02.07.2008 22:23 Uhr von Tatze75
 
+12 | -0
 
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sind wir nicht für alles in unserem leben verantwortlich warum dann nicht auch für unseren Tod.Finde wenn es angebracht ist sollte man selbst entscheiden dürfen wann es zu ende ist!!!!
tja und die liebe frau merkel sollte vieleicht auch mal für ihr handeln zur verantwortung gezogen werden nur so am rande!!!!!!!!!!!!
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03.07.2008 07:49 Uhr von miezi
 
+4 | -0
 
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@ Hawtin: "würdevoll sterben"...
man kann mit Würde leben aber nicht würdevoll sterben. Sterben ist eklig.

aber gebt mir jetzt ruhig minus für meine meinungsäußerung.

desweiteren bin ich ürbigens, wie viele von euch, FÜR Sterbehilfe... nicht wegen der "Würde" sondern wegen der Schmerzen die der Patient hat. Wir wurden nicht gefragt, ob wir leben wollen, also sollten wir wenigstens entscheiden können, wann wirs beenden....
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03.07.2008 09:22 Uhr von Theex
 
+5 | -0
 
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Ich versteh nicht, wie auch nur ein Mensch gegen aktive Sterbehilfe sein kann... es soll doch jeder in besonderen Situationen entscheiden können, dass er nicht mehr leben will. Klar müsste es dabei dennoch strenge Auflagen geben um jede Situation richtig einschätzen zu können.
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03.07.2008 09:45 Uhr von Kandis2
 
+4 | -0
 
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wen interessiert Frau Merkel? Das sollte ein Fall für einen Volksentscheid werden.

Was sich die Politiker rausnehmen, ist einfach unverschämt.
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03.07.2008 10:28 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+1 | -0
 
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Patientenverfügung: Es gibt auch Fälle, dass eine Krankheit in einem Stadium ist, in der der Kranke nicht mehr "im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte" ist, und daher keine rechtskräftige Entscheidung treffen kann. Für derartige Fälle gibt es bereits eine Verfügung, die man ausfüllen kann, solange man noch gesund ist. Darin kann z.B. Festgelegt werden, dass ein Angehöriger entscheiden kann, ob nach z.B. einem Jahr die Maschinen zur Lebenserhaltung abgeschaltet werden sollen, oder nicht. Ich weiß leider nicht, ob diese "Stecker ziehen" auch schon als aktive Sterbehilfe gilt, oder ob man sich im Ernstfall dann auch daran hält.

Meine Meinung ist es jedenfalls, dass ein Mensch, der an einer unheilbaren, leiderfüllten Krankheit leidet, quasi nur noch vor sich hin vegetiert, das Recht haben sollte, diesen Qualen ein Ende bereiten zu dürfen. Auch durch Hilfe anderer, wenn man selbst nicht mehr in der Lage ist, das Nötige zu tun.

Der Hippokratische Eid gebietet jedem Mediziner, einem Patienten mit allen Mitteln die ihm zur Verfügung stehen zu Helfen und sein Leid zu mindern. Schließt das nicht auch die aktive Sterbehilfe als allerletztes Mittel ein?
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03.07.2008 12:35 Uhr von Mr.E Nigma
 
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@Hawtin

Also ich wünsch es ihr, gerade ihr und allen Politikern die ihrer Meinung sind, sie sollen genau so leiden wie die Menschen die sie mit ihren Intelligenzbefreiten Entscheidungen zu Leid und Qual verurteilen.

Die Aktive Sterbehilfe gehört meiner Meinung nach zu den Menschenrechten, das Recht auf Selbstbestimmung des Todes sollte in die Verfassung aufgenommen werden! Das es einen großen Bedarf daran gibt, sieht man auch wenn man mal in unser Nachbarland Schweiz schaut, die werden geradezu von sterbewilligen Deutschen überschwemmt.

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