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Australien: Kröten töten Krokodile

Die giftige Aga-Kröte wird an die 22 Zentimeter groß und kann über einen Kilo schwer werden. Sie ist dafür verantwortlich, dass in Australien bestimmte Schlangen und Warane immer weniger werden. Und jetzt fängt die Kröte an, die Krokodil-Bestände zu dezimieren.

Die Giftkröte gehört überhaupt nicht nach Australien, sie kommt ursprünglich aus Amerika, dort gibt es auch einen Parasiten der die Population der Krötenart reguliert. In Australien gibt es diese Parasiten nicht und die Kröten entwickelten sich zur Plage. Obwohl sie eigentlich selber Schädlinge bekämpfen sollte.

"Krokodile sind nicht wählerisch, wenn es um eine Mahlzeit geht" sagt Mike Letnic der mit seinen Leuten die Süßwasserkrokodile studiert. Letnic hat herausgefunden, das dort, wo sich die Kröten verbreitet haben, die Krokodile massenhaft sterben.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Australien, Krokodil
Quelle: www.welt.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2008 18:46 Uhr von FredII
 
+19 | -1
 
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Hallo Porta :-): Diese s. g. "Cane toads" sind mir bekannt. Wir hatten die Dinger dutzendweise in unserer Waschküche, die offen im Garten zugänglich war. Solange man die Kröten nicht berührt, sind sie eher harmlos. Die laute Quakerei war eher nervend. - Die Kröten scheiden ein giftiges Hautsekret aus, das für Tiere gefährlich werden kann.

[Zitat] "Oraler Kontakt kann je nach aufgenommener Sekretmenge für Säugetiere, Vögel und Reptilien tödlich sein. Von Hunden wird berichtet, dass sie innerhalb von 15 Minuten, nachdem sie eine Aga-Kröte apportierten, an den Giftstoffen starben."
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02.07.2008 19:22 Uhr von kidneybohne
 
+6 | -2
 
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das is nicht gut: aber warum schleppt man nicht die parasiten ein um das zu regulieren? oder sind die parasiten auch für andere wesen schädlich?
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02.07.2008 19:22 Uhr von Hirnfurz
 
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Um mich Hawtin: anzuschliessen: Die armen Australier haben ja öfter Probleme mit "eingeschleppten" Tieren. Deswegen verbietet man ja - so viel ich weiss - das man Tiere mit sich führt, wenn man nach Australien reist. Ist das nicht mit Pflanzen dort ein ähnliches Problem? Die Probleme haben sie schon, seit der weisse Mann dort unten Fuss gefasst hat, habe ich mal gelesen.
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02.07.2008 19:32 Uhr von kidneybohne
 
+1 | -4
 
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das is tragisch, aber ich wusste das noch gar nicht, aber wenn sie bisher mit jedem getier fertig geworden sind, schaffen sie auch das.
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02.07.2008 19:39 Uhr von ika
 
+5 | -23
 
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02.07.2008 19:58 Uhr von Pyromen
 
+6 | -3
 
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böser böser frosch: die schlagen die dinger nich zum spass per golfschläger sondern ehr aus verzweiflung jedes mittel is recht um n paar von den mistviechern zu killen. das gift sollte lieber pyschoaktiv sein anstatt tödlich ;)
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02.07.2008 20:01 Uhr von Onkeld
 
+7 | -1
 
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danke porta: für den besten satz des tages, mit dem golfschläger ;)

diesmal hat der mensch eher passiv schuld am großen tiersterben.
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02.07.2008 20:09 Uhr von rottendevil
 
+5 | -1
 
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ich war letztes jahr 3 monate in australien.
die viecher sind echt gruselig...also die s.g cane toads...
aber nunja , leider ein mensch gemachtes problem... hätte man sich vll. anders helfen können?
aber die werdensicherlich was anderes finden um die kröten zu bekämpfen , was nachher auch zur plage wird :D
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02.07.2008 20:24 Uhr von glueckskeks
 
+4 | -2
 
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zu dem thema: kam mal auf nem nachrichtensender ein beitrag. die viecher werden konsequent eingefangen mit allen möglichen methoden z.b man lockt sie mit den rufen paarungsbereiter artgenossen in käfige und dann.. naja. die ruinieren das gesamte ökosystem australiens- soweit auf jedensfalls die doku.
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02.07.2008 21:12 Uhr von Da Green Latern
 
+4 | -1
 
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kidneybohne: Mit "Parasiten aussetzen" ist das so eine Sache.

Man hatte damals auch geglaubt, der menchengemachten Kaninchenplage in Australien mit Verbreitung der Myxomatose Herr zu werden. Statt dessen hat man die Seuche weltweit unter den Wild und Hauskaninchen verbreitet.
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02.07.2008 21:33 Uhr von cefirus
 
+0 | -2
 
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Battletoads: Gone wild in Down Under
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02.07.2008 21:48 Uhr von Kommentarschreiber
 
+1 | -1
 
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aber in australien gibt es auch helfer die, die kröten fangen wollen aber da die kröten sich so schnell vermehren haben die helfer recht wenig chancen die plage zu beseitigen
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02.07.2008 21:57 Uhr von Commander_J
 
+3 | -3
 
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Warum muß ich grad an die HYPNOSEKRÖTE aus FUTURAMA denken?
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02.07.2008 22:18 Uhr von Tatze75
 
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der mensch: ist wohl der verursacher der probleme weil sie einfach nicht darüber nachdenken was es für tier und pflanzenwelt für erhebliche konsequenzen hat wenn sie überall irgend etwas einschleppen.ich finde es echt erschreckend !vor allem müssen wieder erhebliche maßnahmen eingeleitet werden um die propleme in den griff zu bekommen ,vieleicht mal vorher nachdenken bevor man handelt und das ding auf dem hals nicht nur zum gut aussehen benutzen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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02.07.2008 23:32 Uhr von XxSneakerxX
 
+2 | -1
 
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Diese Einschlepperei von Tieren war schon immer ein riesen Problem. Ich denke die Einfuhr der Parasiten wäre ebenso ein Problem, da nicht abzuschätzen ist, ob die Aga-Kröte den einzigen Wirt darstellt.
Der Mensch muss handeln und entsprechende Schutzprogramme entwickeln, die Krötenbestände zu dezimieren. (Das mit den Golfen ist mal ein Anfang ;))
Das wird zwar immense Kosten mit sich ziehen, aber das ist der Preis für solch Unachtsamkeit!
Die Natur lässt nicht mit sich Scherze treiben und es wurde gezeigt, dass das natürliche Gleichgewicht gestört und aus der Bahn geworfen wurde....
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02.07.2008 23:51 Uhr von Enryu
 
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das problem: das problem wird sich von alleine lösen. Nur wann und welche Arten dabei zugrunde gehen ist das problem.
Passieren wird es so oder so ob mit oder ohne Menschliche "hilfe"
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03.07.2008 05:37 Uhr von webfighter2
 
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@Enryu: Sehe ich auch so. Irgendwann werden sicher ein paar Tiere immun gegen das Gift werden und sie fressen können. Nur 200 Jahre oder wie lange das auch dauern mag, wollen die Australier nicht warten und so gibt es zum Beispiel ein Projekt, dass darauf abzielt ein kleines Säugetier (Namen vergessen aber es frisst mit Vorliebe Amphibien) gentechnisch zu verändern um es gegen das Gift immun zu machen - quasi die lange Phase der Evolution überspringen und einen Fressfeind zu schaffen
Das Gen kommt aus der Aga-Kröte selbst (die Kaulquappen fressen die ausgewachsenen Tiere ohne zu sterben - sind also immun).
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03.07.2008 09:09 Uhr von Maverick Zero
 
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Mensch vs. Evolution: In Amerkia hatte die Tierwelt Jahrhunderte Zeit, verschiedenste Gifte und entsprechende Immunitäten hervorzubringen.
Australien als Insel hat jedoch seine ganz eigene Fauna und Flora hervorgebracht, die auf solche Gifte nicht vorbereitet ist.
Mit genügend Zeit wird sich auch Australiens Tierwelt der neuen Situation anpassen, doch stellt sich die Frage, wieviele Tierarten bis dahin ausgestorben sein werden.

Man hat bereits bei einigen Schlangenarten Verhaltensänderungen beobachten können. Diese Schlangen greifen die Kröten einfach nicht an. Doch ist dies zur Zeit noch eher die Ausnahme.

Die Kröte mit Parasiten / durch den Import anderer Tierarten zu bekämpfen würde bedeuten, Öl ins Feuer zu giessen. Zwar würde der Parasit / die neue Tierart MÖGLICHERWEISE die Kröte bekämpfen und möglicherweise deren Zahl auch stark dezimieren, jedoch stünde man dann wieder vor dem gleichen Problem wie davor: Die neue Tierart hätte wieder keinen natürlichen Feind in der Umgebung Australiens und würde sich unkontrolliert vermehren und somit wieder die heimische Tierwelt überrennen.

Es hat sich schon mehrfach gezeigt, dass ein isoliertes Ökosystem empfindlich auf den Import fremder Spezies reagiert.

webfighter hat ein interessantes Projekt angesprochen: Bestimmte Nagetiere, die eine Vorliebe für Amphibien haben sollen gegen das Gift der Aga-Kröte auf gentechnischem Wege immun gemacht werden. Ob das klappt und ob dieses Vorhaben weitere Probleme nach sich zieht wird sich allerdings noch zeigen....
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03.07.2008 13:47 Uhr von tomeck
 
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@ kidneybohne & portawestfalica: kidneybohne: die natürlichen feinde der kröten dort auszusetzen, klingt logisch.
aber die erfahrung hat immer wieder gezeigt, dass bei einem solchen zusätzlichen eingreifen in die natur meist noch mehr probleme entstehen, statt sie zu beheben. die ineinander greifenden konsequenzen sind häufig nicht abzuschätzen...
die problematik, dass tiere (aber auch pflanzen) aus den ursprungsländern in andere länder kommen (häufig durch die schifffahrt), ist nicht zu unterschätzen. die natürliche regulierung der natur wird empfindlich gestört....

portawestfalica: eine ausgezeichnet geschriebene news!
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03.07.2008 14:09 Uhr von kidneybohne
 
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ist vielleciht schon richtig wie du es sagst.
normal würden viele lebewesen gar nicht in bereichen der erde vorkommen, würden sie nicht irgendwie eingeschleppt, das sieht man jetzt ja an diesen riesen weberknechten, war dcoh erst vor kurzem hier ein bericht drüber.
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03.07.2008 15:20 Uhr von way2truth
 
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Evolution versus Devolution.
ein weiterer schockierender Beleg für zwei wichtige Erkenntnisse.

1. Seit Jahren haben wir massenhaft Berichte über sterbende Arten in einem seit Mennschengedenken ungeahnten Ausmaß. Das bedeutet: Die Artenvielfalt nimmt nicht evolutionär zu, sondern inflationär ab. Ergo: Wir brauchen offensichtlich andere Erklärungsmodelle für diese Phänomäne. Die Darwin Theorie als Modell zu "woher und wohin" zieht nicht.

2. Auf der Seite des US-Magazins UNION habe ich dümmliche Antworten auf die Frage nach dem krassen Bienensterben in den USA gefunden. Nur eine VON VIELEN KATHASTROPHALEN ENTWICKLUNGEN, DIE VERMUTLICH NICHT REVERSIBEL SIND!
Die Biblische PROGNOSE aus JESU-ENDZEITREDEN, (vor ca 1800 Jahren in die Welt geschrieben) sollte jeder kennen.

Bemerkenswert. Alle biblischen Vorhersagen haben sich überprüfbar erfüllt.
GET READY FOR THE BIG THING!
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03.07.2008 15:28 Uhr von kidneybohne
 
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na denn: hoffe ich das gott mir meine schand taten alle vergibt
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03.07.2008 15:32 Uhr von way2truth
 
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well kindneybohne er vergibt. gerne. so hab ich ihn kennengelernt.
gott sei dank.

bibel: johannes 3, 16 / philliper 2, 12+13
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03.07.2008 21:17 Uhr von kidneybohne
 
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manno: ich les doch selber die bibel XD..ich weiß das schon...
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03.07.2008 21:35 Uhr von tomeck
 
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@ way2truth & kidneybohne: ohne euch angreifen zu wollen: aber ich denke, dass die gründe für diese news und auch andere aspekte "inflationären" tier- oder pflanzensterbens eher in der gegenwart als der biblischen betrachtungen zu suchen sind.

der mensch nimmt so viel einfluss auf den natürlichen kreislauf der natur, dass es zu solchen dingen eben kommt.

dennoch interessiert mich, was genau in der bibel steht, das darauf hindeutet, bzw. eine genauere aussage darüber, welche biblischen vorhersagen denn faktisch eingetreten sind...

ich bin ein offener mensch, bezweifle aber biblische erklärungen in dieser hinsicht....

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