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EM: Stadionsitze werden jetzt verramscht

In Österreich wird hitzig über die Zukunft der EURO-Arenen in Klagenfurt, Innsbruck und Salzburg diskutiert: Während Politik und Bevölkerung einer Beibehaltung der Stadien im EM-Umfang (jeweils ca. 30.000 Plätze) grundsätzlich positiv gegenüberstehen, legen sich vor allem die Anrainer quer.

Diese wollen die Stadien wie vereinbart auf ihre ursprüngliche Größe zurückgebaut sehen, was in Innsbruck bereits beschlossene Sache ist. Noch innerhalb dieses Jahres wird die Baufirma ARGE Alpine die aufgestockte Tivoli-Arena auf seine ursprüngliches Fassungsvermögen zurückstutzen.

Wiederverwendbare mobile Baumodule setzen sich bei der Stadionplanung für Großevents zunehmend durch. Auch die Baufirmen profitieren vom Stahlrecycling: Die 4000 Tonnen Stahl, die im Innsbrucker Stadion verbaut wurden, erfuhren in den letzten zwei Jahren eine Wertsteigerung von 80 Prozent.


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WebReporter: Mediareporter
Rubrik:   Sport
Schlagworte: EM, Stadion
Quelle: www.rooster24.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2008 16:49 Uhr von blub
 
+5 | -2
 
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Warum kaufen ? Wozu sollte man einen EM-Sitz kaufen ? Ich würde keinen müden Cent für so einen Sperrmüll hergeben...Die Fernsehbilder und die Spiele sind genug Erinnerungen. Mehr braucht man(n) nicht !
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02.07.2008 16:49 Uhr von Noseman
 
+8 | -5
 
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Ich fände das ätzend: bin zwar kein großer Fußballfan, aber gerade deshalb würde ich doch wollen würden, dass ich wenn ich ins Stadion gehe alte Baumerkmale wiedererkenne.

Wo ich das erste mal hingekotzt habe, wo ich das erste mal nach nem Tor meiner Freundin die Zunge gegeben habe, wo ich das erste mal whatever.

Fußball ist heutzutage reiner Kommerz. Zu meinen Zeiten waren das für Schüler 5 DM für ein Bundesligaspiel. Und soo alt bin ich ja auch nicht.

Ist doch alles Moppelkotze, das!
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02.07.2008 16:53 Uhr von CRK277
 
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Was ist denn: bitte ein Anrainer????
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02.07.2008 16:57 Uhr von mediareporter
 
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@ alt_f4 @ crk277: "verramschen" ist natürlich überspitzt formuliert, der aspekt kommt offenbar auch nicht so gut raus: die baufirmen verwenden die stadionteile ja wieder, zum teil auch für andere stadion-projekte - und stahl hat als rohstoff die oben beschriebene wertsteigerung erfahren.

anrainer ist jemand, dessen grundstück in dem fall ans stadion grenzt.

sorry für die unklarheiten :)
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02.07.2008 16:59 Uhr von Carry-
 
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@CRK277: ein anrainer ist ein anlieger.
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02.07.2008 17:01 Uhr von CRK277
 
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@mediareporter: hab grad nomma nachgeguckt. In Deutschland heißt es meist "Anlieger", darum kannte ich es wohl nicht ;-)

trotzdem danke :)
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02.07.2008 17:13 Uhr von cHeckQuT
 
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es gibt ja schon: dumme leute. Wieso machen die den aus 30´000 nur noch 15´000. Auch wenns nie mehr gefüllt wird siehts doch gut aus. Für anlässe wie Konzerte oder ähnliches kann es immernoch gebraucht werden.

In der schweiz werden nur einzelne Sitze herausgenommen damit es nicht mehr so eng ist. Aus 42500 in Basel werden ca. 39000 wenn ich richtig informiert bin
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02.07.2008 18:57 Uhr von marshaus
 
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nun ja: steht zwar nicht das da was verkauft werden soll, aber kann mir vorstellen das wie beim abriss von wembley alles verkauft wird was man verkaufen kann
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02.07.2008 19:43 Uhr von no_trespassing
 
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@checkQuT: Weil die Arenen zu überdimensioniert sind.

In Düsseldorf mußte man schon die Sitze bunt bemalen, damit man nicht sieht, wie leer das Stadion ist.

Wenn Events im Fernsehen übertragen werden, dann kann das den Zuschauer vergrätzen, wenn er sieht, daß kaum ein Schwein vor Ort ist. Wer geht schon in eine leere Disco?

Bei Polen/Ukraine wird es noch viel schlimmer. Dort kommen im Schnitt pro Ekstraklasa-Spiel 5000-7000 Zuschauer. Wenn die da Arenen hinbauen für 30000+ Zuschauer, dann stehen die die meiste Zeit leer. Die leeren Flächen müssen aber immer mitgepachtet werden, weil sie in der Kalkulation auch Unterhalt kosten.

Es ist natürlich schade, weil die Stadien sehr schön sind. Aber es macht meiner Meinung nach keinen großen Sinn, die Events in Länder zu vergeben, bei denen die Fußball-Euphorie sich in Grenzen hält.

Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, wäre eine Skandinavien-EM, bei denen dann die größten vorhandenen Stadien genutzt werden (Malmö, Kopenhagen, Trondheim, und eines in Finnland).

In kleinen Ländern extra Stadionkapazitäten aufbauen bringt nicht viel.
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02.07.2008 20:26 Uhr von SellersFocus
 
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Beim Grillen auf einem Stück Geschichte sitzen, warum nicht, was den einen das Stück aus der Berliner MAuer ist anderen ein Sitz der EURO.
Aber in Wien wurden doch , trotz 50.000 Sitzplätzen, auch mobile Tribünen +ber die Laufbahnen bis ans Spielfeld gebaut oder ?

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