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USA: Frau bricht in Notaufnahme zusammen und verstirbt - Man sah dem Sterben nur zu

Eine 49-jährige Frau wurde gegen ihren Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Dort musste sie 24 Stunden in der Notaufnahme des New Yorker Kings County Hospitals warten, weil kein Bett frei war. Sie brach dort zusammen und starb - niemand half oder kümmerte sich um sie.

Der Vorfall ereignete sich am 19. Juni. Niemand reagierte auf die Frau, auch nicht als sie auf dem Boden lag. Mediziner und Wachleute sahen die Frau dort liegen und unternahmen nichts.

Ein halbe Stunde nachdem sie zu Boden fiel hörte die Frau auf, sich zu bewegen. Die Frau verstarb, die Todesursache ist noch unklar. Der Klinikbetreiber hat nach dem Vorfall sechs Mitarbeiter entlassen. Das Überwachungsband des Vorfalls ist mittlerweile bei YouTube zu sehen.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Frau, Erbe, Sterben
Quelle: www.welt.de

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63 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2008 11:10 Uhr von Theex
 
+14 | -1
 
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Für diejenigen die gut Englisch können, hier weitere Umfangreiche Informationen:
http://edition.cnn.com/...
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02.07.2008 11:13 Uhr von ZTUC
 
+45 | -0
 
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Entlassen? In den Knast müssen die! Unterlassene Hilfeleistung ist zumindest in Deutschland strafbar, ich hoffe in den USA. Die schuldigen müssen vor Gericht!
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02.07.2008 11:17 Uhr von mr_bob_dobalina
 
+34 | -0
 
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krass: "Unterlassene Hilfeleistung" ist es doch nur wenn Menschen wie du und ich nicht helfen.
Da waren aber auch Mediziner (Arzte?) usw. die haben doch auch einen Eid geleistet oder wie? Das bei "denen" sowas passiert ist in meinen Augen noch schlimmer!
Wirklich krass.
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02.07.2008 11:21 Uhr von Anomaly92
 
+16 | -0
 
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ich ha s heute mirgen im fernsehen gesehen. das war absolut unmenschlich, wie die leute immer um die ecke gegangen sind, einen blick auf die frau warfen und wieder weggingen. wieso hilft da denn keiner??
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02.07.2008 11:23 Uhr von Onkeld
 
+24 | -6
 
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da hatte: wohl jemand kein geld dabei, um die ärzte zu bezahlen. daß man auch soviel pech haben kann.

wer meinen tiefschwarzen humor nicht versteht, bewertet mich bitte mit nem "-" dann weis ich daß ich von euch auch richtig verstanden wurde *gg*

frag mich immer wieder, wie man als arzt da wegschaun kann, ich mein bei nem kinderschänder/vergewaltiger hätte sicherlich ich auch ne hemmschwelle dem zu helfen, aber so?
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02.07.2008 11:26 Uhr von JCR
 
+14 | -0
 
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Unterlassene Hilfeleistung? Nein, das war Mord durch Unterlassen oder zumindes fahrlässige Tötung durch Unterlassen.


Die Klinikmitarbeiter hatten eine Aufsichtspflicht bzgl. dieser Frau (insbesonders weil es sich um eine psychiatrische Klinik handelte).
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02.07.2008 11:27 Uhr von sluebbers
 
+9 | -0
 
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hippokratischer eid: ich weiß nicht wie es in den usa ist, aber in deutschland muss kein arzt mehr den hippokratischen eid leisten (ist freiwillig). ich denke mal in den usa wird es ähnlich sein.
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02.07.2008 11:28 Uhr von Bokaj
 
+8 | -0
 
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02.07.2008 11:35 Uhr von Jorka
 
+10 | -0
 
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Ab in den Knast: Und zwar mindestens wegen unterlassener Hilfeleistung mit Todesfolge... eine menschliche Schande ist sowas!
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02.07.2008 11:39 Uhr von JustMe27
 
+25 | -4
 
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Ich frage mich ob die frau auch unbehandelt geblieben wäre, wenn sie weiss gewesen wäre...
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02.07.2008 11:46 Uhr von vostei
 
+9 | -1
 
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hier ist das video: in voller länge zu sehen
http://www.newsday.com/...

am krassesten ist der typ in uniform, der immer wieder mal guckt und zwischendurch auch mit dem bürostuhl vorbeirollert...

man fragt sich unwillkürlich wer da der patient ist - die betreuer oder die in den patientenkitteln?

krass.
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02.07.2008 11:57 Uhr von kittycat
 
+5 | -1
 
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also ich finde das das unter aller sau is-.-
und ihc dachte schon die wartezeiten bei uns in berlin sind lange..aber 24std...heftig...
das is nich nur unterlassene hilfeleistung ...das is einfach desintresse...allet egoisten-.-
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02.07.2008 12:05 Uhr von OskarL
 
+8 | -15
 
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Vgl. Deutschland: Und bei uns jammern die Leute, wenn sie mal eine Kur oder Massage nicht bezahlt bekommen.
Bin dafür, nicht wirklich essentielle Maßnahmen rapide zu kürzen um so langfristig eine Überlastung des deutschen Gesundheitssystems zu verhindern und Zuständen wie in Amerika für die Zukunft entgegenzuwirken.
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02.07.2008 12:08 Uhr von derSchmu
 
+7 | -0
 
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Nix gegen die Amis aber das Gesundheitssystem scheint da ja echt krass zu sein...24h inner Notaufnahme...da waer bei mir ja auch schon mal der Blinddarm geplatzt...aber das kommt bestimmt auch noch bei uns...

Man sollte aber vorsichtig sein, was die unterlassene Hilfeleistung angeht, sicherlich...alle Anwesenden, vor allem das Personal, haetten eingreifen muessen, genauso wie vor ein paar Wochen, wo einer von nem Auto angefahren wurde und keiner ihm dann erste Hilfe geleistet hat...das sollte man nicht auf alle Amis schieben...sowas gibts hier wohl auch zur Genuege...

Btw, der hier beschriebene Fall ist schon ein Jahr alt...es gab aber in den letzten Wochen einen so aehnlichen Fall...im Stern stand da was von evtl...
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02.07.2008 12:22 Uhr von CroNeo
 
+6 | -0
 
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Sicko: Doku über amerik. Gesundheitssystem: Kann ich nur wärmstes empfehlen!
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02.07.2008 12:26 Uhr von Zerebro
 
+5 | -1
 
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Mein Gott Ich finde das so was von krankhaft und erschreckend.
Die sahen genau, dass jemand Probleme hatte, und kümmerten sich einen Dreck darum !
Wie kann ein Mensch so reagieren - ist mir absolut unfassbar !
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02.07.2008 12:29 Uhr von dragon08
 
+7 | -1
 
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Wie Lange Dauert Es Noch In Deutschland bis es hier aus soweit ist ?

Zweiklassengesellschaft beim Arzt.

Was Kasse , kein Privatpartient ? Na dann müßen Sie auf den Besuch beim Facharzt noch 4 Wochen warten.Ach Sie sind Privat , Ähm der Doktor hat Morgen Zeit,wann wäre es Ihnen denn recht ?!


Danke Danke Danke !



.
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02.07.2008 12:43 Uhr von lkmkl
 
+2 | -1
 
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@dragon: Das resultiert unter anderem aus unserem "solidarischen" System. Während die Sptizendverdienr unter uns sich in die Private Versicherung "flüchten", muss jeder mit einem geringeren Einkommen als ca. 4500€ in die gesetzl. Krankenkasse einzahlen. Es fehlt einfach das geld der Gruppe, die pro "Mann" am meißten einzahlen könnte.
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02.07.2008 12:48 Uhr von Ottokar VI
 
+2 | -0
 
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@ JCR: Mit Mord wird immer sehr schnell hantiert, wenn jemand zu Tode kommt. Dabei liegt in den seltendsten Fällen Mord vor. Auch hier könnte ich, selbst wenn ich absichtliche Tötung annehme (was niemals zu unterstellen sein wird), niemals eines der einschlägigen Mordmerkmale bejahen. Schau mal in § 211 StGB.

Mit fahrlässiger Tötung durch Unterlassen liegst du jedoch goldrichtig. Mit der Aufnahme im Krankenhaus hat das Personal eine Garantenpflicht für die Patientin übernommen, die hier eindeutig verletzt wurde.


Der Vorfall ist wirklich sehr ekelhaft und zeigt erschreckend deutlich die Gleichgültigkeit unserer Gesellschaft.
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02.07.2008 12:55 Uhr von eldschi
 
+0 | -5
 
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Na ja, aus mehreren Gründen hätte ich die Patientin auch niemals angefasst (wohl aber beim Krankenhauspersonal Bescheid gegeben):
1. Wenn es hier passiert wäre, hätte ich gedacht, es wäre eh Fake und so ein Fernsehteam von RTL o.dergl. filmt das Ganze mit versteckter Kamera, um die Reaktion der Anwesenden zu testen (wie letztens, als sie einen Typen im Park abgelegt hatten)
2. da man nie weiss, ob so jemand eine ansteckende Krankheit hat und ob man hinterher vielleicht wegen falscher Hilfeleistung angezeigt/zur Kasse gebeten wird
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02.07.2008 13:02 Uhr von supermeier
 
+5 | -1
 
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@ eldschi: "da man nie weiss, ob so jemand eine ansteckende Krankheit hat und ob man hinterher vielleicht wegen falscher Hilfeleistung angezeigt/zur Kasse gebeten wird"

Das kann doch nicht wahr sein.
Selbst der letzte sollte mittlerweile wissen, dass ein Laie niemals wegen "falscher Hifeleistung" belangt werden kann.

Höchstens bei abbinden der Halsschlagader, aber dann heißt es anders.
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02.07.2008 13:08 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -0
 
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FALSCHE Hilfeleistung gibt es nicht! Und wenn Du was falsch machst, und derjenige versucht Dich hinterher zu verklagen, wird die Klage abgewiesen aus genau dem Grund, damit die Leute keine Angst vor Fehlern bei Hilfeleistung haben.

Solange Du also einen entsprechenden Verletzten nicht wie eine Schlenkerpuppe absichtlich durch die Mangel drehst, oder, wie schon gesagt, die Hlasschlagader abbindest, wird Dir niemand falsche Hilfeleistung unterstellen.


Und wenn Du dich unsicher fühlst, was zu tun ist, mach lieber heute als morgen einen Erste-Hilfe-Kurs !!
Die 15,- EUR wirst Du wohl auch noch übrig haben.
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02.07.2008 13:26 Uhr von eldschi
 
+0 | -0
 
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Ein krasses Beispiel für eine derartige Klage: ist übrigens, dass jemand einen Erstickungsanfall hatte und der Hilfeleistende ihm oder ihr mit einem Stich in die Luftröhre vor dem Erstickungstod beahrt hat. Als Dank ist anschließend der Helfende vom "Opfer" wegen Körperverletzung erfolgreich!!! verklagt worden. Soviel zu diesem Thema.
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02.07.2008 13:46 Uhr von newsBee
 
+4 | -1
 
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das Thema hatte Michael Moore: in Sicko schon ausgiebig, in den USA gibt es Fälle, wo Totkranke Patienten einfach auf die Strasse geschoben werden, wenn Ihre Krankenkasse nicht zahlt...
also eigentlich für die USA nichts ungewöhnliches
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02.07.2008 13:49 Uhr von Schwertträger
 
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Und das Urteil hat einer Revision standgehalten? Welches hintertupfige Landgericht war denn das?

Oder wie hat der Hilfeleistende diesen Stich gesetzt? Hat der den halben Hals mit rausgestanzt?

Anders kann ich mir die Sache nicht erklären.

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