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Hamburg: Wegen Sterbehilfe - Ex-Senator soll Pension verlieren

Gegenüber Bild kündigte Ex-Senator K. an, weiterhin Sterbehilfe leisten zu wollen: "Ja, ich werde es wieder tun." Laut "Hamburger Abendblatt"" prüft der Senat nun, ob er dem Rechtsanwalt und ehemaligem CDU-Politiker die Pension aberkennen oder kürzen kann.

Beim nächsten Mal könnte K. für seine Tätigkeit ein Honorar verlangen. Bei einer Rechtsberatung Sterbewilliger würden "selbstverständlich Gebühren" anfallen, sagte er gegenüber "Bild".

Am vergangenen Wochenende leistete K. Sterbehilfe bei einer 79-jährigen Würzburgerin. Laut Angaben der Staatsanwaltschaft Würzburg hat dies keine strafrechtlichen Konsequenzen: "Es gibt keinen Anfangsverdacht für eine Straftat."


WebReporter: ZTUC
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Senat, Sterbehilfe, Pension, Senator
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2008 09:20 Uhr von ZTUC
 
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Die Quelle bietet noch weitere interessante Aspekte zu diesem Fall. Ich lehne Sterbehilfe ab, den meist kann man den Menschen durch Schmerzmittel etc. helfen und der Tod ist nicht mehr notwendig.
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02.07.2008 09:50 Uhr von Yes-Well
 
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@Autor, "der Tod ist nicht mehr notwendig" O_O ? Ja das wäre schön. Alle leben ewig weil es nicht mehr notwendig ist zu sterben ^^ Ich weiß du meintest was anderes.

Ich hoffe für jeden der gegen Sterbehilfe ist, das er mal Tagelang oder Wochenlang schmerzen hat wie diese Menschen.
Und Schmerzmittel können nicht alles unterdrücken. Es gibt Menschen die quälen sich bis zur letzten Sekunde. Und wer in dieser Zeit sagt, lasst mich früher gehen, warum nicht?

Wie bei der Fraun deren Kopf durch einen Tumor so anwachsen ließ. Die hatte von morgens bis abens schmerzen. Warum hat man dieser Frau nicht erlaubt zu sterben? Nein sie mußte anfangen zu klagen und ist dann elendig verreckt.
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02.07.2008 09:57 Uhr von Bokaj
 
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Sterbehilfe Ja ! Ich bin für Sterbehilfe, aber nur, wenn der Kranke das Leben mit seiner Krankheit nicht mehr ertragen kann.
Zum Beispiel die mittlerweile gestorbene Frau aus Frankreich mit dem Tumor im Gesicht - ihr wurde Sterbehilfe verweigert, obwohl jeder ihren Wunsch nachvollziehen konnte.

Es gibt Situatonen, da helfen keine Schmerzmittel, weil nicht nur Schmerzen das Leben nicht mehr lebenswert machen.

Der Senator hat keine Sterbehilfe geleistet, sondern wollte nur in der Presse stehen. Die Frau war nicht krank, sie hatte nur Angst vor der Zukunft.
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02.07.2008 10:28 Uhr von Noseman
 
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@Beide Vorredner: Vorab: ich bin ebenfalls für Sterbehilfe, wenn sei angezeigt ist.

Sollten CDU und FDP am Freitag aber ihr Gesetz durchbringen, dann dürfen wir sowas nicht mehr schreiben.:
§ 217

Gewerbliche und organisierte Suizidbeihilfe



(1) Wer ein Gewerbe betreibt oder eine Vereinigung gründet,
deren Zweck oder Tätigkeit darauf gerichtet ist,

anderen die Gelegenheit zur Selbsttötung zu gewähren oder zu verschaffen,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer für eine Vereinigung der in Absatz 1 bezeichneten Art
als Mitglied oder Außenstehender geistig oder wirtschaftlich eine maßgebende Rolle spielt.

Wenn unsere Meinungen viel plus bekämen, würde das für "geistig maßgebliche Rolle" sprechen können, also seit künftig wachsam, was ihr schreibt!
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02.07.2008 11:18 Uhr von derSchmu
 
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Ich kann mir nicht helfen aber das mit der Sterbehilfe ist ja so ne Sache, wenn mir aber jemand (wie auch immer) versichern wuerde, dass er kein Bock mehr hat (natuerlich nur dann, wenns sich um ne ueble Krankheit und nen ueblen Zustand des Menschen handelt), wuerde ich ja zur Sterbehilfe sagen...

Andersherum wuerde ich auch immer ja sagen, wenns um Pensions-Streichungen von Politikern geht, da ist mir aber im Moment der Zustand und die Umstaende des Politikers aber ehrlich gesagt egal...wenn er die Kohle haben will, soller in ein Bundesland ziehen, wo man noch Widerspruch einlegen kann...viel Spass

...solche Mediengeilen Deppen mit ihren achsodollen Suizidapparaten wollen da die Pension durch den Verkauf solcher Geraete wahrscheinlich noch aufstocken...
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02.07.2008 12:20 Uhr von kittycat
 
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hmm: sterbehilfe ist ein sehr umstrittenes thema hir in good old germany...aber mal im ernst ich kill mich lieber selber oder werde beim suizid unterstützt als den rest meines lebens z.B. im bett festgebunden zu werde und durch eine sonde ernährt zu werden und nich mehr selbstständig irgendetwas zu tun!

ich finde ,das sollte nicht von unserer regierung entschieden werden ob das legal werden soll...ich bin der meinung das ganz deutschland ernsthaft darüber abstimmen sollte...es ist ja nix schlimmes daran...wenn jemand wirklich totkrank ist (HIV)bin ich der meinung ,dass wenn derjenige sich töten will, sollte er es lieber unter beobachtung tun als das er andere menschen mit in den tot zieht!

(z.B. auf bahngleise stellen , autounfall absichtlich verursachen)
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02.07.2008 19:13 Uhr von Borgir
 
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@ZTUC: hast du eine ahnung wovon du da sprichst? ich glaube nicht.

1. so einfach mit schmerzmitteln ist das nicht getan
2. einen hund schläfert man ein, wenn er nur noch leidet, ein mensch muss leiden
3. ein mensch sollte selbst entscheiden dürfen, wann er sterben will.
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23.08.2008 15:48 Uhr von froggerdirk
 
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Wer sind wir eigentlich: das wir einem kranken,leidenden Menschen verbieten,der Qual ein Ende zu setzen?
Da hat niemand,schon gar nicht ein Gericht,drüber zu urteilen,es sei denn,der Mensch ist geistig nicht klar,kann also nicht wirklich selbst entscheiden,was besser für ihn ist.

Auch stimmt,das oft Menschen durch bessere Schmerztherapie wieder weitgehend schmerzfrei leben könnten,das muß also vorher geklärt werden.

Jeder,der gegen Sterbehilfe ist,sollte mal in ein Hospiz gehen und sich manch einen Kranken anschauen und sein Leid miterleben.
Wenn er/sie dann noch gegen Hilfe ist,wünsche ich viel Spaß am eigenen Lebensende.

Das jeder Einzelfall geprüft werden muß,allerdings umgehend,ist jedoch Vorraussetzung.

Ich frage mich noch,warum jeder einem Tier den Gnadentod gewähren würde,aber einen Menschen weiterhin leiden ließe?

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