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Urteil im texanischen Selbstjustizfall

Am 14. November des letzten Jahres wurden zwei Einbrecher im texanischen Pasadena von Joe Horn durch einen Schuss in den Rücken erschossen.

Horn beobachtete, wie zwei Personen in das Nachbarhaus einbrachen und rief daraufhin die Polizei an. Aus dem Telefonat geht hervor, dass er mit der Absicht vor die Tür getreten ist, diese Personen zu erschießen und nicht nur von der Tat abzuhalten.

Nachdem er keinen einzigen Tag für diese Tat hinter Gittern verbringen musste, folgte nun das endgültige Urteil der Grand Jury, in der er einen vollständigen Freispruch erreichen konnte.


WebReporter: Mi-Ka
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Selbstjustiz
Quelle: www.stern.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2008 08:45 Uhr von Mi-Ka
 
+0 | -0
 
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Es zu verurteilen, dass ein geplanter Mord nicht verurteilt wurde,
heißt nicht, dass man sich auf die Seite der Einbrecher stellt.
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02.07.2008 09:02 Uhr von patjaselm
 
+13 | -2
 
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das ist echt heftig! das hat doch nichts mit notwehr zu tun!!!

hier ist es schwer, nicht einem ami-bashing zu verfallen :-( ...

*michselbstextremzurückhalt*
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02.07.2008 09:15 Uhr von anilingus
 
+6 | -3
 
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und hier kommt man in den knast: wenn man den einbrecher mit einer pfanne umhaut (schwere vorsätzliche körperverletzung)

nicht dass das gut ist in amiland - aber was hier abgeht ist das extrem um 180° gedreht... extreme sind meinstens schlecht.

eine mischung wäre wünschenswert!
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02.07.2008 09:39 Uhr von dwight
 
+7 | -21
 
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02.07.2008 09:49 Uhr von One of three
 
+4 | -4
 
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Schwierig Zum Zeitpunkt der Erschießung waren die beiden einfache Einbrecher. Wer weiß - vielleicht wären die beiden Einbrecher zu Raubmördern geworden hätte man sie nicht erschossen?

Ich jedenfalls würde die Polizei benachrichtigen und möglichst aus meinem Haus die Einbrecher versuchen zu beobachten - sofern ich weiß dass bei meinem Nachbarn keiner zuhause ist.
Sonst würde ich Krach machen um die Einbrecher zu verscheuchen.

Einen Einbrecher in meinem Haus würde ich sofort erschiessen - schon alleine um meine Familie zu schützen.

Letztendlich sollte man auch darüber nachdenken, dass kein Mensch gezwungen wird irgendwo einzubrechen ...
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02.07.2008 09:56 Uhr von Jorka
 
+5 | -5
 
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Mord: Das war ganz klar Mord, hätten die Typen ihn bedroht, hätte ichs ja noch verstanden, aber schließlich sind die Einbrecher nicht bei ihm sondern wo anders eingestiegen.

Die Polizei zu rufen, ist ALLES was er tun kann, den wilden Cowboy zu spielen dagegen ist unter aller Sau auch wenns Verbrecher waren.
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02.07.2008 09:59 Uhr von Mi-Ka
 
+4 | -0
 
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Noch etwas: Das habe ich gestern im Radio gehört.
Ein Polizist war schon vor Ort aber es war einer ohne Uniform, so dass er sich nicht aus dem Auto getraut hat, weil er Angst hatte, dass der Opa in auch noch für einen Einbrecher hält und ihn dann erschiesst.
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02.07.2008 10:01 Uhr von Hawkeye1976
 
+5 | -3
 
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Auch noch in den Rücken ergo waren die beiden schon auf der Flucht und haben ihn nicht attackiert.
Was, wenn das keine Einbrecher gewesen wären, sondern vllt. angetrunkene, die sich im Haus geirrt haben?

Ein Land, dass Lynchjustiz mit Freispruch belohnt kann man wohl nicht als zivilisiert bezeichnen!
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02.07.2008 10:29 Uhr von peteradolf86
 
+5 | -5
 
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Unfassbar: Unfassbar. Das ist Mord. Punkt.
Dass die beiden eingebrochen sind tut hierbie nichts zur Sache.

Der Mann gehört lebenslang weggesperrt!
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02.07.2008 10:33 Uhr von Mi-Ka
 
+1 | -1
 
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Wissen aus Fernsehkrimis??? Stimmt das eigentlich?
Ein Verbrecher darf sich in solchen Fällen auch mit Waffengewalt wehren, wenn er erwischt wird.
Das habe ich schon öfters bei amerikanischen Krimis gesehen.
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02.07.2008 10:55 Uhr von Talena
 
+0 | -0
 
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@anilingus: Schwere Körperverletzung? Dann hat der Einbrecher aber auch nen bleibenden Schaden von dem Schlag zurück behalten. Und zwar einen gravierenden. Denn sonst ist es gefährliche Körperverletzung. Kleine, aber feine Unterschiede - ersteres ist ein Verbrechen, letzteres ein Vergehen.

Und die Körperverletzung war dann ja auch nicht von Notwehr/Nothilfe oder dem "Jedermannsparagraphen" (§127 StPO) gedeckt, denn sonst wäre sie straffrei.

Gute Güte, was hier manchmal für Stammtischparolen an den Tag kommen......
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02.07.2008 11:05 Uhr von nettesMädel
 
+2 | -1
 
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unfassbar! Als ich das gelesen hatte, hab ich echt gedacht, das darf doch nicht wahr sein - für mich spielt es keine Rolle, wo dieses Urteil gesprochen worden ist, aber dass so etwas in einem so genannten Rechtssystem stattfindet....

Das hatte ja nichts mehr mit Notwehr oder ähnlichem zu tun - ich hätte es ja verstanden, wenn die beiden Einbrecher in das Haus des Täters eingestiegen wären. Aber die sind ins Nachbarhaus rein und der hat dann (zumindest der News und anderen Quellen nach) dann auf die beiden flüchtenden in den RÜCKEN geschossen...

Eh, hallo?
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02.07.2008 11:16 Uhr von Weltenwandler
 
+3 | -1
 
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damit: zeigt sich klar die Denkweise und Politik der USA.
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02.07.2008 11:17 Uhr von nettesMädel
 
+4 | -1
 
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@wok! Ja, mit Einschränkungen.

Hätten die beiden Männer den Täter bedroht, dann hätte er imho sich wehren dürfen.

Hätte er mitbekommen, dass eine Frau oder jemand anderes in Gefahr ist, dann ist das eine völlig andere Situation, die aber nicht vorliegt!

Der Mann hat den beiden in den Rücken geschossen und das ist in meinen Augen hinterhältig. Damit stellt er sich auf eine noch tiefere Stufe als die beiden Einbrecher!

Dass es in Texas ein solches Recht gibt, finde ich ebenso verwerflich!
Die beiden Einbrecher haben eine Straftat begangen, ok. Aber dass man dann das Recht hat diese zu erschiessen....

Da ist man echt froh, dass man in D lebt!
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02.07.2008 11:29 Uhr von dwight
 
+2 | -7
 
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@wok: genau richtig. in texas darf man die leute erschießen wenn sie durch deinen garten laufen. also hätten ihnen die risiken klar sein müssen. und eure populistische scheiße von wegen rechtsstaat kotzt mich schon voll an. in den usa gelten andere rechte die wir mit unseren nicht vergleichen können
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02.07.2008 12:27 Uhr von kittycat
 
+1 | -2
 
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hmm: aber naja die idioten können in ja auch bedroht haben oder sonstiges...dann sit es ja eigentlich notwehr...aber gibt es nicht sowas wie notwehr hilfe? oder wie das heist wenn sic der eigentlich mensch nicht wehren kann udn ein andrer das für denjenigen tut?
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02.07.2008 12:28 Uhr von derSchmu
 
+2 | -0
 
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Wok hat recht er hat rechtmaessig gehandelt...da sieht man mal dasses in den USA um das Recht maessig steht...sorry...na klar, wenn der Einbrecher/Vergewaltiger ne Waffe hat, darf man sich wehren, notfalls auf Kosten des Lebens des anderen.
In die Beine schiessen waere aber auch meine erste Handlung, oder besser noch in die Schulter, Arm etc, falls dieser eine Waffe dabei hat...ist eigenes oder anderes Leben bedroht, wuerd ich denjenigen ggf auch erschiessen muessen...

Aber hier hat der Cowboy meiner Meinung nach uebertrieben reagiert...in den Ruecken ohne Vorwarnung ist weitaus feiger, als Abwesenden Leuten Sachen zu klauen.
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02.07.2008 13:10 Uhr von Carry-
 
+1 | -5
 
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@ Talena: wenn ich einem einbrecher irgendwas antue, sollte es aber grundsätzlich notwehr sein! schliesslich muss ich in der lage sein mein eigentum zu verteidigen - koste es was es wolle.

zum thema:
die einbrecher haben es zwar verdient, aber man hätte ihn trotzdem verurteilen sollen.

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