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Neue Taliban-Taktik bereitet ISAF-Truppen Probleme

Sprengfallen, Überfälle auf Feldlager, die Taliban ändern ihre Angriffstaktiken auf die ISAF-Truppen und bereiten diesen damit mächtige Probleme. Gerade jetzt, wo die Bundeswehr die QRF-Truppe übernommen hat, macht man sich auch hierzulande große Gedanken.

All das "verbreitet ein Gefühl der Unsicherheit", meint sogar der deutsche Stabschefs im Hauptquartier der Afghanistan-Schutztruppe ISAF, Hans-Lothar Domröse und hält neue Reaktionen der Truppen, aber auch der afghanischen Regierung für nötig.

Domröse macht aber auch deutlich, dass der Einsatz eben kein Spaziergang sei und die Soldaten damit umgehen müssten. Kurz zuvor war bereits ein deutscher Trupp in eine Sprengfalle geraten. Ein Fahrzeug vom Typ "Fennek" wurde dabei zerfetzt. Bei dem Anschlag wurden drei Soldaten verletzt.


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WebReporter: Steamrunner
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Problem, Taliban, Truppe, Taktik, ISAF
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.07.2008 19:47 Uhr von usambara
 
+8 | -3
 
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Neu? es sind nur deutlich mehr Anschläge geworden.
Das die Taliban in Kundus zuschlagen liegt daran das sie
sich aus dem Volk der Paschtunen rekrutieren, die annodazumal
zT. aus dem Süden in den Norden umgesiedelt wurden- um so einen Aufstand nieder zu schlagen.
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01.07.2008 19:53 Uhr von eztz
 
+11 | -10
 
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Partisanen taktik: das sollte gerade wir Deutschen kennen , oder schon alles vergessen. So ist es nun mal in einem fremden Land wo wir nichts zu suchen haben. Also nicht jammern liebe Offiziere und Soldaten der Bundeswehr ansonsten raus.
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01.07.2008 20:45 Uhr von ollibyte
 
+2 | -8
 
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sry: ich weiß, dass ich für den Komentar zwar lauter Minuspunktebekomm, aber ich versteh leider nur BAHNHOF :(
Kann aber auch an mir liegen ^^
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01.07.2008 20:54 Uhr von LoneZealot
 
+2 | -8
 
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Aufrüsten: Fehlen eben an allen Ecken Geistersoldaten.

Soll die USA endlich die Technik benutzen die seit Jahren vorhanden und immer nur still erprobt wird, das spart Geld und Menschenleben auf beiden Seiten.
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01.07.2008 21:07 Uhr von kidneybohne
 
+2 | -0
 
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lol: man kann nicht immer gewinnen, da sind wir wohl schlechte verlierer XD..sorry..

aber H311dr1v0r hat recht, mich interessiert das auch
...
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01.07.2008 21:11 Uhr von Steamrunner
 
+5 | -0
 
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@ollibyte und H311dr... irgendwas: @olli, hmm, liegt das vielleicht an den zwei Kommafehlern die mir erst jetzt aufgefallen sind? *g*
Die Rechtschreibprüfung hat da leider kein Auge drauf und ich stehe an manchen Tagen mit diesen kleinen Strichen auf Kriegsfuß.

@H311... usw.
Auch ein Fennek ist nicht das Ultramobil. Wenn ich da ne ordentliche Ladung sprengstoff drunter lege, dann bekomme ich das Gerät auch irgendwann klein. Bedenkt man jedoch, dass die Soldaten überlebt haben, hat das Fahrzeug eine seiner Funktionen immerhin erfüllt, es hat die Soldaten mehr oder minder geschützt.
Ein "Wolf", den die Bundeswehr früher verwendet hat, bzw. auch noch immer tut, hätte wohl kaum effektiven Schutz geboten. Ist ja eigentlich auch nix anderes als ein Geländewagen, wenn auch ein sehr guter.
Nur ein Fennek kommt preislich etwas schmerzlicher, 1,6 Millionen Euro haben die Taliban da mal eben so hochgejagd. Ganz zu schweigen von der Zukunft der drei Soldaten... denn verletzt, kann vieles sein.
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01.07.2008 21:42 Uhr von Elessar_CH
 
+3 | -0
 
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@ Helldriver: "Ein Fahrzeug vom Typ "Fennek" wurde dabei zerfetzt. Bei dem Anschlag wurden drei Soldaten verletzt."

Wenn ein Fahrzeug zerfetzt wird und die noch leben find ich das nicht grad schlecht.
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01.07.2008 21:52 Uhr von RitterLorion
 
+4 | -0
 
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Vergesst nicht, das "Selbstgebaut" in der Region nicht bedeutet das die Sprengfalle aus Kleister, Düngemittel und Spüli zusammengemixt wurde, sondern die aus einigen Jahrzehnten Kriegserfahrung schöpfen können und auch so manches Kilo militärischen Sprengstoff rumliegen haben.

Ansonsten: Alle Insassen haben überlebt-> Schutz hat funktionier.
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01.07.2008 22:16 Uhr von Lyko
 
+6 | -3
 
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Die Menschen in Afghanistan haben sich schon immer bekriegt. Pausen gab es nur wenn ein äußerer Feind im Land war...England...Russland...Nato. Würden wir von dort verschwinden würden die Afghanen wieder aufeinander losgehen...wenn von Afghanen überhaupt die rede sein kann, sie fühlen sich nicht als Volk, dass Volk ist der eigene Stamm.

Man kann in einem Land wo schon immer Krieg war keinen Frieden schaffen. Die Afghanen sollten das unter sich ausmachen... so hart es sich anhört, die leute werden entweder der Nato oder sich selbst die Köpfe einhauen. Vergleicht Afghanistan einfach mit einem bissigen Hund den man einfach in ruhe lassen soll
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01.07.2008 22:21 Uhr von usambara
 
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Fenek: im TV wurde mal gezeigt, wie ein Fenek von einer RPG durchschossen wurde. Die Bodenwanne schein auch nicht
sonderlich stabil. Die typische Bombe der Rebellen sind alte
Granaten, die mit einer Sprengladung gezündet werden.
Im Irak haben sogar Abrahams-Panzer abgehoben.
Ab einer gewissen Größe schützt nichts mehr
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02.07.2008 00:42 Uhr von supermeier
 
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@ Lyko: Schlechter Vergleich.
Bissige Hunde schläfert man heutzutage ein, früher wurden sie einfach erschossen.
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02.07.2008 19:27 Uhr von Borgir
 
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die taliban: kann nicht unter kontrolle gebracht werden. egal wer es gerade versucht, die sitzen am längeren hebel, immer.
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02.07.2008 19:59 Uhr von maki
 
+0 | -2
 
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Man muss das positiv sehn, eine hohe Mortalitätsrate beim Kanonenfutter ist gut für die Arbeitslosenstatistik. :-D

Wo Y-Tours jetzt sogar bisschen Krieg spielen darf, freut sich das Statistische Bundesamt...
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13.02.2009 20:27 Uhr von dabu
 
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Fennek: Der Fennek ist kein Patroillenfahrzeug. Dafür wurde er nicht gebaut. Er dient der Aufklärung und Datenübertragüng moderner Art. Das er gegen Ansprengen geschützt ist ist ja wohl klar und seit langer Zeit schon eine Forderung der BW als Reaktion der Vermehrten IED´s. Das die Soldaten überlebt haben zeigt das auch der Fennek seine Aufgabe erfüllt hat.

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