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Unfall bei französischer Militärschau: Generalstabschef des Heeres legt Amt nieder

Am Sonntag kam es in Frankreich zu einem Unfall während einer Militärschau. Weil bei einer Vorführung anlässlich des Tages der offenen Tür ein Soldaten mit scharfer Munition statt Übungsmunition geschossen hat, wurden 17 Personen verletzt (SN berichtete).

Der Unfall hat nun erste personelle Konsequenzen gefordert. Bruno Cuche, Generalstabschef des französischen Heeres, ist zurückgetreten. Der Elysée-Palast teilte mit, das Präsident Sarkozy als Oberbefehlshaber den Rücktritt akzeptiert hat.

Nach dem ersten Verhör gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um ein Unfall und um keine vorsätzliche Tat handelte. Der Schütze sitzt in Haft.


WebReporter: ZTUC
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Militär, General, Amt
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.07.2008 16:51 Uhr von ZTUC
 
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Eigentlich kann der Generalstabschef recht wenig dafür, wenn ein Schütze Übungsmunition von echter nicht unterscheiden kann.
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01.07.2008 18:21 Uhr von Noseman
 
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@ZTUC: Das kann nicht der Fehler eines einzelnen Soldaten gewesen sein. Der Spiegel schrieb leider nicht, mit was der Soldat überhaupt gewschossen hat.

Aber auch der Waffenkammeruffz hat schon einen Fehler gemacht, die transportierenen Soldaten ebenfalls und wahrscheinlich weitere (Ladeschütze, Kommandant). Und bei einer Übung mit Zuschauern wird Munition normalerweise noch ein paar mal Extra kontrolliert.

Also stimmt gleich eine ganze Ablaufkette nicht, und der zuständige Generalist eben in letzter Linie dafür verantwortlich, dass die Soldaten so gut ausgebildet sind, dass soviele Fehler nicht passieren KÖNNEN.
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01.07.2008 18:26 Uhr von IMOLord
 
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Das Selbe überall: Naja, das läuft doch überall so.
Es wird automatisch zur eigenen Befriedigung ein Schuldiger gesucht (möglicht mit hohem Amt), egal ob er überhaupt nix gemacht hat / konnte.
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02.07.2008 19:37 Uhr von Borgir
 
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warum: tritt der generalstabschef zurück? hat der die waffe falsch geladen oder wie?

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