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Halle: Prozess nach ausländerfeindlichem Brandanschlag endet mit Gefängnis

Am sechsten Januar 2007 hatten drei Männer Molotow-Cocktails auf ein Asylbewerberheim in Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) geworfen, nun wurden sie dafür vom Landgericht Halle wegen versuchten Mordes zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Wegen Beihilfe erhielt eine Frau zwei Jahre auf Bewährung.

Nun müssen die 22 bis 27 Jahre alten Männer für fünf Jahre und vier Monate, vier Jahre und neun Monate beziehungsweise drei Jahre und neun Monate hinter Gitter. Der Richter verwies in seinem Urteil unter anderem auf ausländerfeindliche Ansichten der Täter.

Dem Anschlag vorausgegangen war 2007 eine Feier der Neonazi-Szene, danach hatten die Männer drei Molotow-Cocktails in das Asylbewerberheim geworfen, bei dem Anschlag wurde niemand verletzt.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Gefängnis, Brand, Halle, Brandanschlag
Quelle: www.tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2008 20:56 Uhr von Pinky_Gizmo
 
+8 | -1
 
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ein feiger Anschlag gehört noch viel härter bestraft...Molotow-Cocktails..das ist doch wohl das Allerletzte!
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30.06.2008 21:11 Uhr von TravisOne
 
+4 | -0
 
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wie? mehr haben die nicht bekommen? unglaublich!
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30.06.2008 21:12 Uhr von Netznews
 
+6 | -2
 
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bin ein bischen von unserem Rechtssystem irritiert.

Die JUGENDLICHEN U-Bahn Schläger sollen für 10 Jahre in den Knast gesteckt werden, die einen Rentner zusammengeschlagen haben.

Und die drei ERWACHSENEN gehen nur für 5 Jahre in den Knast, die alle Bewohner des Asylbewerberheim töten bzw. verbrennen wollten.

Anscheinend ist vor dem deutschen Gesetzt, doch nicht jeder gleich.

Die Wage der deutschen Gesetzeshüter hängt mächtig schief.

Sieht die EU bzw. EU-Gericht sowas nicht?

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