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"Müritz-Ötzi", er starb vor ca. 4.400 Jahren, wird jetzt geröntgt

Anfang September des vergangenen Jahres entdeckten Wissenschaftler an der Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) die Reste eines männlichen Steinzeitmenschen, der circa 30 Jahre alt war. Der Fund wurde auf etwa 2.400 vor Christus datiert.

Obwohl der "Müritz-Ötzi" lediglich einen halben Meter unter der Erde lag, ist er trotzdem sehr gut erhalten. Man geht davon aus, dass der Mann damals an einem "chirurgischen Eingriff" verstarb, da er ein rundes Loch im Schädel hat.

Um die genaue Todesursache zu ermitteln, will man den Schädel jetzt durch einen Computertomografen in Rostock schicken. Der Schädel ist z. T. immer noch von Erde umgeben und die Forscher hoffen, dass die dreidimensionale Röntgenuntersuchung Hinweise gibt, wie man den Totenkopf sicher bergen kann.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Ötzi
Quelle: www.fr-online.de

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