30.06.08 13:45 Uhr
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Neue Studie widerlegt "Killerspiel"-These

In der Diskussion um gewaltthematisierende Computerspiele, auch "Killerspiele" genannt, wird häufig das Argument gebracht, dass Killerspiel-Spieler gegenüber realer Gewalt abstumpfen. Eine neue Studie widerlegt nun dieses Argument.

Bei der Studie der Universität Bremen wurde 22 Probanden zunächst virtuelle Gewalt und anschließend reale Gewalt gezeigt. Dabei wurden die Aktivitäten in den einzelnen Gehirnregionen gemessen.

Es zeigte sich, dass virtuelle Gewalt völlig andere Gehirnregionen anregt als reale Gewalt. Die Forscher schließen daraus, dass Intensivspieler fiktives und reales Geschehen deutlich unterscheiden und die virtuelle Gewalt nicht auf die Wirklichkeit übertragen wird.


WebReporter: RecDC
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Killer, Killerspiel
Quelle: www.focus.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2008 13:40 Uhr von RecDC
 
+0 | -0
 
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Ich bin froh über solche Ergebnisse. Die ganze Killerspieldiskussion ist von politischer Seite völlig im Aktionismus-Sumpf stecken geblieben. Computerspiele erschaffen keine Mörder.
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30.06.2008 13:51 Uhr von platino62
 
+24 | -1
 
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Killerspiele: wenn ich dieses Wort schon lese bekomme ich ne Hasskappe.
Das ist nichts anderes als Strategie, und wer sowas wirklich intensiv betreibt denkt auch logisch ganz anders.
Was macht denn unsere Bundeswehr anders? Betreiben die nicht auch Strategie im Sandkasten?
Ist man denn auch schon Gewaltverherrlichend wenn man zum Bund geht? Denke wohl nicht!
Also lasst die Leute die sowas spielen doch ihre Strategiespielchen weiter spielen liebe Politiker und sucht nicht bei einer großen Fangemeinde eure Schuldigen die nun wirklich nicht zur realen Gewalt neigen.
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30.06.2008 13:52 Uhr von Bokaj
 
+11 | -23
 
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30.06.2008 13:54 Uhr von Snickerman
 
+22 | -1
 
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Das wird die Moral-Apostel: nicht davon abhalten, noch mehr Verbote
"zu unser allem Besten" zu fordern.
An denen sind Fakten schon immer wirkungslos abgeprallt...
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30.06.2008 13:55 Uhr von JCR
 
+23 | -1
 
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Bei der letzten Wahl hat eine relative Mehrheit die CDU/CSU gewählt, darunter auch viele spärtere Mörder und Kinderschänder. Verbietet die Union. ;-)
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30.06.2008 14:07 Uhr von x5c0d3
 
+5 | -5
 
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Testergebnis wirklich schlüssig? Wurde der Test mit Probanden gemacht, die normal keine Killerspiele spielen, oder mit Hardcoregamern die stolz auf ihre Fräggrate sind? Ich denke mal da gibt es einen großen Unterschied.
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30.06.2008 14:15 Uhr von platino62
 
+6 | -3
 
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Ich: bin zum Beispiel kein Hardcoregamer alleine aus Zeitmangel nicht, aber ab und an spiele ich auch gerne mal nen Egoshooter einfach um auch mal andere (logische) Gedanken nach dem Job zu entwickeln.
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30.06.2008 14:17 Uhr von dragon08
 
+18 | -4
 
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Ich kenne kein EINZIGES Killerspiel: oder ist es Euch schon mal passiert , Gameschachtel auf ,Game springt Euch an und will Euch töten ?

Also Mir nicht , also muß es eine ganz seltende Spezies von
Game sein !


.
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30.06.2008 14:28 Uhr von elias.farrell
 
+6 | -2
 
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Dafür braucht ich keine Studie

ich bin selber ein sogenannter "Killerspiel-Spieler"
spiele aber auch anderes, bin ein ganz normaler...
und habe bis heute niemanden gekillt

diejenigen, die das tun würden es auch ohne "Killerspiel" tun
und es wurden Menschen schon für weniger getötet

Jemand der rücksichtslos Auto fährt, braucht kein Auto um rücksichtslos zu sein
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30.06.2008 14:40 Uhr von Bokaj
 
+3 | -24
 
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30.06.2008 14:41 Uhr von Bokaj
 
+5 | -15
 
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30.06.2008 14:45 Uhr von tomeck
 
+6 | -0
 
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gibt es denn im gehirn nur eine einzige region, die gewalt produziert?

abgesehen davon: die amokläufer, die killerspiele spielen und die, die es nicht tun, sind -so kann ich mir vorstellen- zahlenmäßig ziemlich ausgewogen.

die aspekte, die einen amokläufer einen amokläufer werden lassen, können wohl kaum auf einen einzigen punkt reduziert werden.
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30.06.2008 15:09 Uhr von tomeck
 
+4 | -1
 
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@ mesantrop123: ach!
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30.06.2008 15:29 Uhr von Stormlordi
 
+8 | -5
 
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völliger blödsinn: also wer des glaubt das Ego-Shooter einen zum Mörder machen denn würde ich ganz oben auf der fahndungs liste stehen ich spiele seit 12 jahren Ego-Shooter und bin normal geblieben!
Was die leute so agressiv machen sind die Preiserhöhungen und soweiter!
Wenn die meinen das diese Spiele argessiv und die Hersteller die produktion einstellen denn heißt das auch wieder weniger arbeitsplätze in aller welt und wer ist darauf wieder schuld? klar die deutschen!
und meines erachtens nach sollen die politiker sich mal nen kopp drüber machen oder meint ihr nicht ??????
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30.06.2008 15:38 Uhr von Stormlordi
 
+4 | -3
 
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Meine meinung!!!!!!!!!!!! Wenn die Politiker denken das diese EGO-Shooter Agressiv machen denn sind die nicht mehr ganz dicht,
ich spiele seit ca 12 jahren diese spiele und wenn die des meinen denn bin ich bestimmt einer mit von vielen die auf der gesuchten liste sind.
wenn die Politiker oder diese studien heinis sagen das die hersteller aufhören sollen sowas zu pruzieren denn werden wieder leute a. arbeitslos und b. des fällt wieder auf die deutschen zurück weil es heißt die deutschen können nichts durchgehen lassen!
und ich glaube ich rede für viele das dieses unterfangen schwachsinn ist!
was diese agressionen ausübt sind diese Erhöhunen von denn preisen des macht mich stinkig!
Die politiker und auch die anderen spinner sollten sich mal an die eigene nase fassen denn wenn sie mal ein bisschen nachdenken würde, würde es weniger arbeitslose geben und sich nicht mit son hickhack von Ego-Shooter games kümmern!
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30.06.2008 15:43 Uhr von n0rg
 
+9 | -0
 
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Fernsehen: Was im Fernsehen gezeigt wird ist zu 75% fern jeglicher Realität, bzw wird so hingebogen wie es zur Stimmungsmache am besten in den Kram passt.

Durch das Fernsehen wird das Volk gelenkt.
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30.06.2008 16:57 Uhr von alphanova
 
+10 | -0
 
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koppschüttel ich warte still und heimlich auf den tag, an dem jemand amok läuft, und die polizei auf seiner festplatte volksmusik mp3s und teletubbie spiele findet. da wirds dann diskussionsbedarf geben...
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30.06.2008 17:24 Uhr von Matilde
 
+1 | -8
 
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Achja dies würde voraussetzen, dass das Gehirn schon völlig erforscht wäre, was absoluter Blödsinn ist weil die Wissenschaft erst ganz am Anfang der Hirnforschung steht und es bei jeder neuen Erkenntnis wieder neue Fragen hagelt! Ich bin der Meinung, Wiederholung stumpft ab und wenn tausende von Malen Tötungen angeschaut werden, wird es gefühllos nur noch konsumiert. Und dann wird nur noch zugesehen wenn es real passiert, abgestumpft und feige! Da gibt es doch genug Untersuchungen mit Fallstudien drüber!
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30.06.2008 17:43 Uhr von Arkien
 
+4 | -1
 
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Juhu? Verbreiten wir diese frohe Kunde.
Es nervt mich echt, dass Killerspiel-Spieler als gewalttätige Menschen abgestempelt werden.. ich spiele zwar keine, habe aber noch keine brutalen Reaktionen bei Freunden bemerkt. ;p
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30.06.2008 18:19 Uhr von diehard84
 
+5 | -2
 
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nur dumm dass solche studien unter denen die killerspiele für alles übel in der welt verantwortlich machen völlig untergehen oder garnicht weiter beachtet werden...

wieso verbietet man nicht auch fussball? ist auch ein killerspiel wo leute nachher durch die strassen laufen und alles kurz und kleinschlagen wenn das eigene team verliert...
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30.06.2008 18:39 Uhr von Sobel
 
+2 | -1
 
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Ist doch ganz einfach Die Polizei oder besser gesagt die Profiler gehen nach einen Mord wie folg vor:

- Kindheit des Täters

- Was für ein Verhältnis hat er mit seinen Eltern

- Wurde er Misshandelt und und und

Alleine einen Mord auf ein Computerspiel zu schieben ist total lächerlich.
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30.06.2008 18:54 Uhr von Disclosure
 
+4 | -2
 
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Also ich finde einige Kinofilme viel bedenklicher als "Killerspiele".

Ich zocke seit einigen Jahren ab und zu aktuelle Shooter und bin immernoch ein sehr friedfertiger Mensch.
Aber Filme wie "Hostel" und "Saw" (Teil 1 mal ausgenommen) kann ich mir einfach nicht anschauen.
Da geht es nurnoch darum die Leute auf möglichst brutale Art und Weise zu foltern und umzubringen.
Die Gewalt wird nurnoch der Gewalt wegen gezeigt und ist gerade mal in eine miese Story eingebettet.

Auch "Happy Tree Friends" und das Selbstmord-Eichhörnchen von MTV empfinde ich als abstossend und die Brutalität wird noch durch den niedlichen Comic-Look verherrlicht. Das finde ich gerade bei der jungen Zielgruppe sehr bedenklich.

Bei Shootern habe ich nie einen Ekel- oder Wegschaueffekt erlebt, deshalb kann ich das Ergebnis der Studie nur bestätigen.
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30.06.2008 19:50 Uhr von Bokaj
 
+1 | -4
 
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Leicht ensetzt: Das ich Killerspiele mit blutrünstigen Morden (Kopf ab, Körper zerstückeln) für überflüssig halte, bringt mir sehr viele Minusse.

Darüber bin ich schon überrascht, sogar etwas entsetzt.

Scheinbar sind solche Spiele beliebt und ich dachte, es ging bei Killerspiele um GuildWars, was ich für harmlos halte. Aber es geht wohl doch um solche Gewaltspiele ...
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30.06.2008 20:04 Uhr von datenfehler
 
+1 | -5
 
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DIE ELTERN! Killerspiele sind nur ein weiter Einflussfaktor, aber möglich machens schlechte Eltern.
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30.06.2008 20:39 Uhr von vebiont
 
+4 | -1
 
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endlich: schließe mich der meinung meiner vorausgehenden an, "killerspiele" machen keine mörder...
aber ich für meinen teil kann nicht komplett ausschließen, das so ein spiel anreiz für einen ohnehin schon psychisch kranken menschen und amokläufer in spe gibt.
das tun normale filme und "leute" wie bush auch, in sofern alles blödsinn!

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