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Kindsmörder Gäfgen scheitert mit seiner Klage vor dem EGMR

Der Kindsmörder Magnus Gäfgen hat vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gegen Deutschland geklagt, da ihm im Jahr 2002 von der Polizei Folter angedroht wurde. Das Gericht in Straßburg ließ jedoch verlauten, dass Deutschland gegen kein Recht verstoßen hätte.

Laut den Richtern könne er nicht mehr behaupten, ein Opfer von Folter oder unmenschlicher Behandlung gewesen zu sein. Ein faires Verfahren hatte er ebenfalls, da die unter Folterdrohung entstandene Geständnisse vor Gericht nicht beachtet wurden.

Damit bleibt das Urteil auf lebenslängliche Freiheitsstrafe bestehen und der Fall wird nicht neu aufgerollt.


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WebReporter: DS-P
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage
Quelle: www.tageschau.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2008 12:45 Uhr von o-neill
 
+13 | -3
 
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tsss: wär ja auch noch schöner, wenn der Recht bekommen hätte.
Der kann froh sein, dass er in Deutschland eingeknastet wird, mit 3x täglich essen, nem Fernseher und nem warmen, bequemen Bett.
Es gibt Länder da werden Kindsmörder an die nächste Wand gestellt (was ich persönlich auch nicht für die schlechteste Alternative für solche Perverslinge ist!)
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30.06.2008 12:51 Uhr von Selina90
 
+6 | -10
 
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@o-neill: Doch, das wäre die schlechteste Alternative, weil man sich so auf die gleiche Stufe mit einem Mörder stellt. Wie kann man sein Verhalten verurteilen und gleichzeitig seine Ermordung fordern?
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30.06.2008 13:04 Uhr von instru14
 
+14 | -3
 
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Kindsmörder: An die Wand stellen und abknallen....
Hat jemand den Jungen gefragt ob er sterben will ?????
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30.06.2008 13:18 Uhr von o-neill
 
+11 | -3
 
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@Selina90: Wer ein Kind tötet, also einen Menschen der nicht im entferntesten in der Läge wäre sich zu wehren, hat bereits sämtliche Treppen und Stufen verlassen.
Wer so eine Tat begeht, hat in meinen Augen sein Recht auf Menschenwürde verloren!
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30.06.2008 14:01 Uhr von Bokaj
 
+7 | -1
 
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gut: Das Gericht hat gut entschieden!

Ich empfinde es schon als dreist, wenn man tötet und dann die Strafe versucht zu mindern, weil mit Folter gedroht worden sei. Dabei sollte nur das Kind gerettet werden.

Allein sein Versuch eine Stiftung für Kinder zu gründen, war sowas von frech ....

Aber trotz allem ist er ein Mensch, wenn auch ein verabscheuungswürdiger.
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30.06.2008 14:03 Uhr von Soultrader
 
+6 | -0
 
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Genau: er war ja auch Vertrauensperson der Familie und hat es auf das Übelste mißbraucht.

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