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Inflation so hoch wie seit 1993 nicht mehr

Vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist neuer sehr trauriger Rekord für die Inflation in Deutschland.

Nach Aussagen des Statistikamtes Eurostat wurde der Rekordwert von 3,7 im Mai sehr deutlich übertroffen. Der Hauptgrund dürfte der Anstieg der Energiepreise sein.

Zum ersten mal seit dem Jahr 1993 ist es zu so einer hohen Inflation gekommen.


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WebReporter: Villeneuve
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Inflation
Quelle: www.n24.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2008 12:43 Uhr von supremo
 
+13 | -1
 
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EUROZONE nicht Deutschland !!! Die 4 % betrifft die Eurozone nicht Deutschland, der Ersteller hätte mal die Quelle genauer lesen sollen.

Und vielleicht statt N24 lieber qualitativ bessere Quellen zu rate ziehen sollen.
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30.06.2008 12:52 Uhr von Leeson
 
+5 | -0
 
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@ supremo: Einige User lesen aber vielleicht etwas mehr zu dem Thema als nur diese News.
Es sind vielleicht noch keine 4% bei uns, aber viel fehlt nicht mehr und bis zum Jahresende schaffen wir das schon.

Versprochen!!! ;)

http://indexmundi.com/...

http://www.welt.de/...
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30.06.2008 12:58 Uhr von supremo
 
+5 | -0
 
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@leeson: Ja leider kommen wir wohl auch noch dahin und je nach persönlichem Bedarf liegt man sicher schon drüber.
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30.06.2008 13:12 Uhr von FredII
 
+4 | -0
 
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wann kommt ein neuer Nick Leeson, der die Ölpreisblase platzen lässt?
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30.06.2008 13:15 Uhr von 102033
 
+3 | -1
 
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wie gut das ich keine Ersparnisse hab: Leute mit Geld müssen wohl depressiv werden
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30.06.2008 13:19 Uhr von proPhiL
 
+6 | -2
 
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haha: Ich hab keiN geld.. aber kredite.. und ich finds toll :)
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30.06.2008 13:42 Uhr von platino62
 
+3 | -1
 
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und am beschissesten sind die Menschen dran die von unserem ach so tollem Harz IV leben müssen, oder die Geringverdiener die unter 1000 € Netto haben.
Die Preisspirale kann keiner dieser Gruppen mehr auffangen auch wenn er sich noch so anstrengt und wirklich am absoluten Limit lebt.
Entweder die Preise werden eingefroren oder die Löhne müssen steigen.
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30.06.2008 13:59 Uhr von mustamakkura
 
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Hab mal ne Frage: Kann mir evtll jemand erklären was es bringt, wenn die EZB, wie man überall lesen kann, den Leitzins jetzt erhöht? Dadurch refinanzieren die Banken weniger Geld, die Refinanzierungskosten steigen, das Kreditangebot nimmt ab und der Konsum bzw die Nachfrage wird gesenkt. Wie soll das aber die Inflation senken? Irgendwas seh ich oder check es nicht, bitte um Aufklärung.
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30.06.2008 14:00 Uhr von wilbur245
 
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bei der Führungspitze da können wir aus den alten Bundesländern ja noch lernen wie es früher war........ Schlange stehen ......
hoch lebe die partei......
so dreckig ging es uns noch nie..... nieder mit den abzockern.
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30.06.2008 15:26 Uhr von MisteryMan
 
+1 | -0
 
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@mustamakkura: @mustamakkura

Meine Interpretation ist folgende: Inflation bedeutet ja, dass zuviel Geld auf dem Markt ist. Eine Erhöhung des Leitzinses macht Geld im Endeffekt "teurer", d.h. man entzieht dem Markt Geld. Dadurch steigt dementsprechend auch der Wert des Geldes.

Trotzdem ist deine Skepsis sicherlich nicht unberechtigt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass eine Erhöhung des Leitzinses auch zu einer stärkeren Inflation führt. Das hängt halt immer von den Akteuren im Markt ab.
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30.06.2008 15:27 Uhr von exekutive
 
+1 | -1
 
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das schlimmer an unserer inflation ist: das die menschen selber nicht mehr geld zur verfügung haben um die teuerung ausgleichen zu können.. ganz im gegenteil.. seit jahren waren die löhne rückläufig -und das bei stetig steigender inflation


die situation ist schon seit langem nicht mehr tragbar.. aber dank des flächendeckenden überpropagandasystems ist der mehrheit der menschen sich ihrer tatsächlichen lage überhaupt nicht bewusst

rein theoretisch könnte schon morgen alles zusammenbrechen.. und tja.. dann stehen sie alle blöd da

alleine das man die bevölkerung nicht aufklärt ist bereits ein bewusst begangener volkshochverrat
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30.06.2008 16:10 Uhr von Shizzl
 
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ich glaub: das kommt alles durch die tabaksteuer^^
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30.06.2008 16:29 Uhr von webfliege
 
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Nicht nur in Deutschland wie schon welche vor mir geschrieben haben.
Der einzige Unterschied ist, dass es sich die Bürger z.B.in Frankreich oder Italien nicht so einfach bieten lassen.
Die gehen auf die Strasse!
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30.06.2008 17:59 Uhr von Loxy
 
+1 | -1
 
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Meinetwegen könnte das ganze Finanzsystem mal wieder einen kleinen "Reboot" vertragen.

"Viel" zu verlieren habe ich eh nicht ^^ und vielleicht hilft es der breiten Masse ja mal dabei aufzuwachen und "Flachbildfernseher zu Schwertern zu schmieden" ;-)

"Pest und Cholera dem Geldadel!"


[Ironie aus]
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30.06.2008 17:59 Uhr von Thingol
 
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Heute Geld überwiesen bekommen: und ja, bei mir kommt der Aufschwung an, ich verdien jetzt mehr. :-) Aber bekomme hierfür sicher auch nur schlechte Kommentarbewertung, denn hier herrscht ja der Neid. Leider. :-((
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30.06.2008 18:04 Uhr von Loxy
 
+2 | -0
 
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So lange ich noch bei der Mittelschicht in Europa mitspielen darf, werde ich mein Maul auch nicht weit aufreißen.

Wir sind eh alles "Raubritter" und Nutznießer vergangener Verbrechen. Im Grunde fußt unser Reichtum nicht auf gerechtem wirtschaften, sondern auf vergangenem Unrecht, wenn man mal ehrlich ist.

"Eigentum ist Diebstahl!" ...ein Funke Wahrheit steckt drin.
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30.06.2008 18:34 Uhr von vZero
 
+4 | -2
 
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Oh man "Der Hauptgrund dürfte der Anstieg der Energiepreise sein."

Und dann erzählen mir irgendwelche pseudoliberalen Freaks irgendwas von Atomausstieg während irgendwelche Schwellenländer weiter fröhlich an Atommeilern basteln, die garantiert nicht mal ansatzweise deutsche Sicherheitsrichtlinien erfüllen.
Mit einem vernünftigen Projekt zur Endlagerung von Brennelementen und ein paar körnerfressenden Hippies weniger wäre Deutschland schon lange energieautark - und auch der Umwelt würde es gut bekommen, wenn ein paar Öl- und Kohlekraftwerke stillgelegt würden.
Und von wegen Sicherheit: Die Forschung ist mittlerweile so weit fortgerschritten, dass physikalisch und technisch inhärent sichere Reaktoren gebaut werden können (siehe Kugelhaufenreaktoren, z.B. der HTR-100). Ich frage mich, ob diese Modelle auch in besagten Schwellenländern konstruiert werden...

Vierteilt mich ruhig, aber ich bin für eine intelligente Energiepolitik und kann daher nur gegen einen moralisch motivierten Atomausstieg sein.
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30.06.2008 19:41 Uhr von Leeson
 
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@vZero: Ja ja der Atomausstieg...
Ich bin da geteiter Meinung.

Man kann nicht sagen das Kohle- und Ölkraftwerke umweltschädlicher sind als Atommeiler, weil sich alle Wissenschaftler noch streiten, ob das CO² schuld ist an der Klimaerwärmung oder nicht.

Fakt ist das der CO² gehalt in der Atmosphäre in den letzten 40 Jahren von 0,0032% auf 0,0042% gestiegen ist, ob das nun Ausschlag gebend ist... fragen sich alle.
Auch ist Fakt das Radioaktivität sehr ungesund für alle Lebenwesen ist.
Was ist mit Unfällen, Terrorismus und dem Abfall?
Wenn man sicher in den Weltraum fliegen
könnte, könnte man es in die Sonne schießen.
Aber geht da was schief, dürte die Krebsrate weltweit drastisch erhöhen.

Hier ist nciht die Frage was Umweltfreundlicher ist... sondern was mehr Geld kostet oder bringt...

mfg
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30.06.2008 20:23 Uhr von MonxXx
 
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@Mesantrop123: Du bringst es auf den Punkt!!!! kann dir nur zustimmen
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30.06.2008 22:19 Uhr von vZero
 
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@jschling: 1) "Sobald du..." - steck dir die Polemik. Der Punkt ist, dass man Atomenergie als Technik schon alleine wegen des Potentials nicht pauschal verwerfen sollte. Selbstverständlich muss man das Problem der Endlagerung lösen, wie ich schon im ersten Kommentar sagte. Aber statt die letzten 20 Jahre intensiv auf diesem Gebiet zu forschen wurde zurückgerudert, die Kernenergie verteufelt. Ist das eine progressive Einstellung zur Wissenschaft?
2) Der Kugelhaufenreaktor in Üntrop wird demontiert - das Ding dort hat eine ganz eigene Geschichte und die Gründe für das Scheitern des Projekts sind vielschichtig. Aber ich werde nicht bestreiten, dass vor damals noch Fehler gemacht wurden, die heute vermieden werden können.
3) Zu deiner Frage: Deutschland könnte mit Atomkraft energieautark sein. Ich glaube nicht, dass man dazu ein Land besetzen muss, aber wenn du das möchtest, können wir sicher mit dem großen Bruder im Westen dadrüber reden...
4) Last but not least: Würdest du dich nicht sicherer fühlen, Strom aus einem geprüften, deutschen Kernkraftwerk zu beziehen anstatt bspw. aus der Ukraine gekaufte Kilowattstunden zu verbraten?
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30.06.2008 22:35 Uhr von mustamakkura
 
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MisteryMan: Danke für die Erläuterung MisteryMan. Dadurch das die Geldmenge verknappt wird, könnte das Geld tatsächlich an Wert gewinnen und die Inflation evtll abgebremst bzw. der Preis wieder stabilisiert werden.
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30.06.2008 23:55 Uhr von Ordnungsfreund
 
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LOL - und alle reden von Nationalstolz und: schwenken die Deutschlandflagge - weil sie keine Ahnung haben! !! Auf was soll man bei solchen niederschmetternden News bitte Stolz sein???
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01.07.2008 09:11 Uhr von HoMie02
 
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@ mustamakkura: Die EZB verfolgt einen monetaristischen Ansatz.
Bei einer Inflation ist per Definition eine zu hohe Geldmenge(M1) im Umlauf. Wenn die Leitzinsen erhöht werden, gibt es wieder mehr Menschen die ihr Geld zu den hohen Zinsen anlegen. Dieses Geld fehlt dann im Kreislauf und wird daher vom Markt genommen. Und wo weniger Gelkd ist, da ist auch keine Inflation.
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01.07.2008 18:37 Uhr von mustamakkura
 
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@HoMie02: Wenn die Leitzinsen erhöht werden, wird es für die Banken doch teurer sich zu refinanzieren. Dann steigen doch die Zinsen bei beispielsweise einer Kreditaufnahme, aber doch nicht die Zinsen auf Spargelder, oder? Da würde sich die Bank ja noch selbst schaden o_O
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01.07.2008 22:12 Uhr von HoMie02
 
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@mustamakkura: Wenn es keinen gesetzlichen Zwang für die Banken geben würde, auch ihre Zinsen fürs Geld leihen (nichts anderes macht die Bank) anzuheben, wäre das so. Aber da haben diverse Europäische Behörden ein Auge drauf. Immerhin erhöhen die Banken ja auch ihre Zinsen fürs verleihen, Gewinn machen die immer genug ;-) .

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