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Grönland: Die Zahl der Selbstmordversuche steigt - Sehr hohe Suizidrate

In Grönland begehen sehr viele Menschen Selbstmord. So schieden im Jahr 2006 58 Personen freiwillig aus dem Leben. Damit kommt auf 1.000 Bürger ein Selbstmord. In Dänemark liegt die Zahl bei zwölf zu 100.000 Menschen, in Grönland wären es hochgerechnet über 100 pro 100.000 Personen.

In der Kleinstadt Tasiilaq (1.895 Einwohner) hatte sich vor 14 Tagen ein 16 Jahre alter Jugendlicher umgebracht. Zuvor hatte er telefonisch seine Schwester über sein Vorhaben informiert. Seitdem wurden in der Stadt 15 weitere Selbstmordversuche von Jugendlichen dokumentiert.

Ursachen gibt es viele, so wird viel zu viel Alkohol getrunken, die Familien sind kaputt, sexueller Missbrauch geschieht recht häufig und es gibt viele Menschen, die keinen Job haben. "Viele junge Menschen sind vereinsamt und können über ihre Probleme nicht sprechen", so eine Expertin.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Selbstmord, Zahl, Suizid, Grönland
Quelle: www.fr-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2008 12:07 Uhr von Jimyp
 
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Also ich stelle mir das Leben auf Grönland auf die Dauer auch nicht gerade schön vor. Immer dieselben, wenigen Menschen um sich herum, absolut keine Ereignisse und Isolation von der Außenwelt.
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30.06.2008 14:12 Uhr von meisterthomas
 
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Perspektiv- und Chancenlosigkeit: Die hohe Selbstmordrate Jugendlicher in Grönland ist das gar nicht so neue Problem und nicht etwa die Durchschnittsrate im allgemeinen.

Als wesentliche Ursache sehe ich dafür, die Perspektiv- und Chancenlosigkeit der Jugendlichen, sich nicht erfolgreich in Beruf, Familie und Gesellschaft entwickeln zu können.
Eine Tendenz welche auch in unserer neuen Klassengesellschaft wieder zunimmt.
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30.06.2008 14:33 Uhr von Jimyp
 
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@meisterthomas: Nunja, ich weiß nicht, in wie weit man bei ca. 58.000 Einwohnern, was einer deutschen Kleinstadt entspricht, von "Gesellschaft" reden kann! Das Land ist riesig, mit extrem wenigen Einwohnern. Dazu noch das Klima mit wenig Sonne. Es wird nicht an fehlender Arbeit liegen, sondern einfach nur an Aussichtslosigkeit in Bezug auf lange Weile. Da kann man sicherlich schnell in Depressionen verfallen!
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02.07.2008 18:46 Uhr von meisterthomas
 
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nein ist weit mehr: aber auch ich begreife nicht, was es ist.
Das Problem bezieht sich fast ausschließlich auf pubertäre Jugendliche. Wenn ich mich richtig erinnere, hatten auch die Samoaner (Samoa) dieses Problem.

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