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CIA erhält 400 Millionen US-Dollar, um die Opposition im Iran zu unterstützen

Wie jetzt bekannt wurde, hat der amerikanische Präsident George W. Bush bereits Ende letzten Jahres ein Budget von ungefähr 400 Millionen US-Dollar bereitgestellt, um das iranische Atomprogramm zu unterminieren und die Opposition im Iran bei Umsturzversuchen zu unterstützen.

Verdeckte Operationen gegen den Iran scheinen nicht ungewöhnlich zu sein. So haben die "Special Operations Forces" der USA auf direkte Anweisung des Präsidenten schon öfter die Grenze des Iran überschritten, um mutmaßliche Terroristen in den Irak zu bringen und sie dort zu befragen.

Da der Präsident diese Mittel nur bewilligen konnte, nachdem einige Demokraten zugestimmt hatten, da diese die Mehrheit im Kongress haben, ergibt sich daraus ein interessanter Zwiespalt, denn Obama will verstärkt auf Diplomatie setzen.


WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Million, Dollar, Iran, Opposition, CIA
Quelle: www.newyorker.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2008 09:31 Uhr von El Indifferente
 
+0 | -0
 
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Wie immer sind die Aktionen, die offiziell bekannt werden wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges. Ich finde es unverschämt 400 Mio. US$ auszugeben um eine legitime Staatsregierung zu stürzen. Vor allem geht das doch wieder in die Hose. Viel Geld wurde in Saddam Hussein gepumpt um ihn an die Macht zu bringen. Das Ergebnis war nicht ganz nach dem Geschmack der Amerikaner. dasselbe gilt für die Taliban, die von den Amerikanern mit Waffen und Geld versorgt wurden um die UdSSR zu ärgern.
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30.06.2008 09:41 Uhr von usambara
 
+4 | -2
 
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die Lager im Irak wo ca. 5000 iranische Kämpfer vom CIA trainiert werden, dürften direkt am Geldsegen profitieren.
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30.06.2008 09:42 Uhr von Mr.ICH
 
+6 | -1
 
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Irgendwann platzt die Bombe und ich befürchte, dass wir es noch erleben werden...

Ich möchte nicht wissen, was uns alles verborgen ist und bleibt und welche Machenschaffen in der großen Politik betrieben werden.
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30.06.2008 10:16 Uhr von _Ace_
 
+3 | -3
 
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"Der Feind meines Feindes ist mein Freund" Und wenn die Opposition es eben nicht alleine schafft Ahmadinejad zu stürzen und somit die Ölversorgung der USA zu verbessern, holt sich USA eben das Öl selbst.

3. Weltkrieg, wir kommen!
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30.06.2008 11:10 Uhr von Blackybd2
 
+3 | -1
 
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"in den Irak zu bringen und sie dort zu befragen.": Foltern. Nicht befragen, foltern.
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30.06.2008 11:17 Uhr von El Indifferente
 
+2 | -1
 
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@kommentargeber: Die 400 Millionen US$ sind nur und ausschliesslich für Aktionen im Iran. Was der Rest kostet, den die CIA weltweit so aufführt steht auf einem ganz anderen Blatt Papier (mit dem Aufdruck "Top Secret").

@Blackybd2
Stimme dir voll und ganz zu. Natürlich wird das keine höffliche Befragung mit Kaffekränzchen sein.
Aber in der Quelle steht nichts von Folter. Ich darf das nicht einfach in die News packen, wenn es die Quelle nicht hergibt.
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30.06.2008 11:29 Uhr von usambara
 
+5 | -1
 
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CIA finanziert iranische Volksmudjahedin im Irak, Kurden im Irak/Iran (Splittergruppe der PKK), radikale Belutschen im 3 Ländereck
Pakistan, Afghanistan, Iran- sowie Aserbaidschaner.
Alle diese Gruppen gelten als Terrorvereinigungen.
Die Belutschen werden mit Hilfe des pakistanischen ISI-Geheimdienstes ausgebildet, sie gelten als sunnitische
Gotteskrieger- ebenso wie die Taliban.
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30.06.2008 11:39 Uhr von El Indifferente
 
+3 | -1
 
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@kommentargeber: Also alle, die keinen Krieg wollen sollen JEDE andere Lösung gut finden? Es kann ja nicht sein, dass man um ein Übel zu entfernen ein anderes Übel unterstützt. Langsam sollte die USA doch merken, dass es immer in die Hose geht, wenn man versucht den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.

...und wie scheinheilig ist es denn, wenn man zum "War against Terror" aufruft und dann selber Terrororganisationen unterstützt, solange diese dort Terroranschläge verüben, wo es den Amerikanern genehm ist.
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30.06.2008 12:04 Uhr von Jimyp
 
+2 | -5
 
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Gute Sache denn schließlich sind die Opposition im Iran noch Menschen mit Verstand!
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30.06.2008 12:52 Uhr von El Indifferente
 
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@Jimyp: Also diejenigen, die von der US Regierung unterstütz werden sind auch keine Menschen mit Verstand. Nur weil man gegen Ahmadineschad ist bedeutet das noch lange nicht, dass man Verstand hat.

Wie usambara schon aufzählt sind das keine Menschenfreunde, die da unterstützt werden. Pikanterweise sind die Belutschen Sunniten und erst kürzlich wurde eine Regierung in einem Nachbarland des Irans gestürzt, die auch sunnitisch war und auch von den Amerikanern an die Macht gehievt wurde. Eine der Begründungen war glaub ich unter anderem der Völkermord an den Schiiten und Kurden in diesem Land. Jetzt unterstützt die USA die Sunniten wieder und zwar wieder in einem Land mit einer schiitischen Mehrheit. Ob das so schlau ist?
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30.06.2008 15:39 Uhr von exekutive
 
+1 | -0
 
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@kommentarabgeber: "Bei der Durchschaubarkeit kann man dem CIA durchaus einen gewissen Delitantismus vorwerfen."

naja, kommt drauf an.. der cia ist extrem stark zergliedert.. letztendlich wird der cia einfach für alles benutzt..

da kann es schonmal angehen, das informationen durch "undichte" stellen sacken

persönlich würde ich den cia als die größte offizielle "terrorvereinigung" einstufen

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