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Wissenschaft: Es gibt kein "Schwul-Gen"

Die Frage ist alt, die Antwort der Wissenschaftler des Karolinska-Instituts in Stockholm deutlich: ein Gen, das für Homosexualität verantwortlich ist, gebe es nicht. Vielmehr prägen Umwelteinflüsse die sexuelle Neigung. Zwei Faktoren seien dabei besonders entscheidend für die sexuelle Ausrichtung.

Zum einen spiele der Fötus im Mutterleib eine Rolle, zum anderen aber auch die Rolle des Kindes in der Familie. Bei der Befragung von 3.800 schwedischen Zwillingspaaren kam heraus, dass der Einfluss der Umwelt bei 65% der Männer und sogar 82% der Frauen entscheidend sei.

Da Zwillinge identische Erbanlagen haben, könne man Unterschiede zwischen den Befragten auf genetische Gründe hin überprüfen. Ein "Schwulen-Gen" gebe es zwar nicht, Aspekte wie sexuelle Fantasien oder eine grundsätzliche Anziehungskraft zum gleichen Geschlecht könne die Studie nicht berücksichtigen.


WebReporter: tomeck
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Wissen, Gen
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2008 17:21 Uhr von Der Erleuchter
 
+11 | -16
 
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Da gibt es ein gutes Sprichwort! The absence of evidence is no evidence of absence.

Übrigens empfinde ich das Bild als Diskriminierung des bayrischen Bevölkerungsanteils.
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29.06.2008 17:28 Uhr von Zu_Doll
 
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@xmaryx: Laut dem Buch "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" spielt der Fötus als solcher keine Rolle, sondern die Hormone, die er während der Schwangerschaft abbekommt, wenn ich alles noch richtig im Kopf habe, hat es was mit der Östrogen bzw. Thestosteron-Ausschüttung der Mutter zu tun...
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29.06.2008 17:28 Uhr von DannySmith
 
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@ Der Erleuchter: Homosexuelle gibt es in allen Bundesländern, nur weil die meisten Bayern fest im Netz der Kirche sind, ist das noch lange keine Diskriminierung, hätte man 2 Leute vor dem Brandenburger Tor geblitzt, würden sich die Berliner auf den Fuß getreten fühlen.
So ein Bild hat doch nichts mit Diskriminierung zu tun, so offen sollte man heute schon sein. Das Bild würde ich eher als Zeichen der Liberalität werten, als nach prüder Diskriminierung zu schreien.
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29.06.2008 19:17 Uhr von Der Erleuchter
 
+5 | -3
 
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Über Dummheit reg ich: mich schon lange nicht mehr auf.

Im übrigen werden Hormone auch von Genen beeinflusst und können ihrerseits Gene regulieren (Epigenetik).
@Zu_doll
Ich würde keiner Trivialliteratur vertrauen um biochemische Sachverhalte vermittelt zu bekommen.
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29.06.2008 21:27 Uhr von DerBibliothekar
 
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Ist man sich sicher? Ok, wir haben das Human Gene Project abgeschlossen, aber haben wir wirklich ne Ahnung was die Gene wirklich bedeuten?
Und selbst wenn, welche auswirkungen würde es haben?
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29.06.2008 21:42 Uhr von Hebalo10
 
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@Staubsaugerhasser, Du handelst frei nach dem Motto:

Ich könnte Frauen haben - wenn die nur wollten!
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29.06.2008 23:38 Uhr von cheetah181
 
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Rolle des Kindes? "Zum einen spiele der Fötus im Mutterleib eine Rolle, zum anderen aber auch die Rolle des Kindes in der Familie."

Da fragt man sich doch, wie sehr sich die Rolle des Kindes bei Tieren unterscheiden kann, bei vielen Arten ist schließlich ein relativ hoher Prozentsatz von Homosexualität bekannt.

Das mit den Schwangerschaftshormonen wurde allerdings schon öfter vermutet.
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30.06.2008 13:13 Uhr von supermeier
 
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Ich sehe es schon wieder: kommen.
Die "Homosexualität ist heilbar" Parolen, wenn es nun doch keine Veranlagung ist.
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30.06.2008 15:25 Uhr von Schwertträger
 
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@supermeier: Heilbar nicht, aber vielleicht ver- meidbar.

Ich akzeptiere Homosexuelle, aber ich bin über dies Meldung froh, .... genau wie über weitere Forschungen zur Ursache von Homosexualität.
Denn auch wenn Homosexuelle in den allermeisten Fällen nicht wählen können, ob sie so entfinden, wie sie empfinden, kann man vielleicht zukünftig im Umfeld von Föten und Kleinskindern die Weichen so stellen, dass dieses Phänomen seltener wird.
Denn wünschenswert ist es ja bei aller Toleranz trotzdem nicht.
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30.06.2008 20:35 Uhr von cheetah181
 
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Schwertträger: Und morgen kommen die Rothaarigen dran.

Denn wer will schon rothaarig sein? Da werden die Kinder (zumindest in Teilen Englands) nur diskriminiert!

Schwarze Haare sind auch nicht wünschenswert beim derzeitigen Terrorverdacht. ;)

Aber mal weniger polemisch: Wir wissen noch nichtmal genau weshalb Homosexualität in der Natur so häufig vorkommt. Es muss zumindest einen (fürs Überleben) positiven Nebeneffekt haben.
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30.06.2008 20:47 Uhr von Schwertträger
 
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@cheetah: Nein, nicht so drastisch: Aber wenn ich als Elternteil etwas dafür tun kann, dass mein Kind schwul wird, dann tue ich das ligischerweise, denn primär ist man an der Weitergabe der Familiengene interessiert.

Umerziehen soll man bereits bestehende Homosexuelle nicht!
Das ist logisch!
Dürfte wahrscheinlich auch nicht funktionieren.

Doch genau aus dem Grund, den Du anführst, nämlich weil wir so wenig über das Entstehen von Homosexualität wissen, ist jedes Forschungsschnipsel zum Thema wichtig.



Zum Thema Überleben: Es reicht der Natur, wenn´s einen zum Überleben der ART positiven Effekt hat.
Auf die Menschheit könnte man es als eine Art Begrenzungsfaktor interpretieren, wenn man bösartig argumentieren wollte. ;-)

Wenn es zur Norm würde, hätte es jedenfalls keinen positiven (Haupt-) Effekt für´s Überleben der menschlichen Art, insofern werden wir es weiterhin als Abnormalität betrachten müssen, die wir integrieren und akzeptieren können (sollten), die aber trotzdem eine Abnormalität bleibt, so sehr da auch manche gegen wettern.

Also ich habe nichts gegen "Sonderwege", stehe aber auf dem Standpunkt, dass diese sich auch als solche bezeichnen lassen müssen.
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01.07.2008 00:10 Uhr von cheetah181
 
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Schwertträger: Klar, viele Eltern würden so denken, das bestreite ich nicht.
Allerdings ließe sich so ja auch das Herumpfuschen an Haar- und Hautfarbe rechtfertigen: die Kinder sollen es besser haben und die Gesellschaft hat vielleicht rassistische Tendenzen, also machen wir unser Kind weiß (oder schwarz, kommt drauf an über welches Land wir sprechen).

Gegen Forschung an sich habe ich ebenfalls nichts, entscheidend ist, was wir daraus machen.

"Auf die Menschheit könnte man es als eine Art Begrenzungsfaktor interpretieren, wenn man bösartig argumentieren wollte. ;-)"

So bösartig ist das gar nicht. Wenn man den Gedanken weiterführt bedeutet das, dass sich so mehrere Erwachsene um die Aufzucht von Kindern kümmern und diese deshalb erfolgreicher überleben konnten.

"Wenn es zur Norm würde, hätte es jedenfalls keinen positiven (Haupt-) Effekt für´s Überleben der menschlichen Art"

Natürlich nicht. :)

"insofern werden wir es weiterhin als Abnormalität betrachten müssen, die wir integrieren und akzeptieren können (sollten), die aber trotzdem eine Abnormalität bleibt, so sehr da auch manche gegen wettern."

Gegenbeispiel: Wenn es nur Frauen oder nur Männer auf der Erde gäbe, wäre das auch ein großer Nachteil fürs Überleben der Menschheit. Das heißt aber nicht, dass wir Männer und Frauen als Abnormalität betrachten, sondern dass verschiedene Geschlechter nur zusammen einen Sinn ergeben. Für die Evolution ist ja nicht unbedingt entscheidend ob eine Verhaltensweise alleine überleben könnte (wenn sie zur Norm würde), sondern ob sie in der Umgebung überlebt, die gerade vorherrscht.

Was den Begriff Abnormalität betrifft:
Statistisch gesehen ist es "abnormal", entspricht nicht der Norm, genausowenig wie es in Deutschland der Norm entspricht unter 20 oder aus Berlin zu sein. ;)
Medizinisch/Biologisch ist es eben nicht abnormal (und schon gar nicht Unnatürlich, wie uns die Natur zeigt).
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01.07.2008 12:59 Uhr von Schwertträger
 
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@chitah: >Wenn es nur Frauen oder nur Männer auf der Erde gäbe, wäre das auch ein großer Nachteil fürs Überleben der Menschheit. Das heißt aber nicht, dass wir Männer und Frauen als Abnormalität betrachten, sondern dass verschiedene Geschlechter nur zusammen einen Sinn ergeben. Für die Evolution ist ja nicht unbedingt entscheidend ob eine Verhaltensweise alleine überleben könnte (wenn sie zur Norm würde), sondern ob sie in der Umgebung überlebt, die gerade vorherrscht.<

Na, wenn nur noch Frauen auf der Erde wären, würden die diese Tatsache (nicht aber sich selbst) schon als abnormal bezeichnen. :-)
Und lange vorher würde die Tendenz als abnormal erkannt und bekämpft werden.

Ich verstehe aber, worauf Du hinaus willst.

Und ich gebe Dir auch Recht, was die Notwendigkeit der sorgfältigen Verwendung der Worte abnormal und unnatürlich angeht.

Da die Natur prinzipiell alles ausprobiert, gibt es da natürlich kein unnatürlich, da hast du recht.
Statistisch und in Kombination mit der thematischen Fragestellung (um Deinem Berlinbeispiel zu widersprechen) kann man da dann schon mit dem Wort abnormal arbeiten.


Worum wir momentan "feilschen", ist die moralische Grenze, bis wo eine Beeinflussung gehen sollte.

Ohne einen Überblick zu haben (den man wahrscheinlich erst 20.000 Jahre später hätte), wie sich einzelne Faktoren auswirken, bleibt das aber reine Gefühlssache.

Um bei Deinem Beispiel zu bleiben, pfuschen wir ja bereits an Haar- und Augenfarbe herum, haben es seit Jahrtausenden getan.
Ich rede nicht von einem medizinischen Eingriff in Genmaterial, sondern von Zucht. Nicht enmal im Sinne von Zwangsheirat nach Rassengesichtspunkten, was ja eine ewige Tradition hat, sondern die Partnerauswahl nach Vorliebe.

Sätze wie "ich möchte, dass mein Kind blaue Augen hat" sind ja schliesslich auch schon steinalt. Und so manche Frau hat sich extra einen Mann gesucht, der blaue Augen hat, um eben dieses Ziel zu erreichen.

Und da es des Menschen stärkstes Zeil ist, sich zu vermehren, das eigene Erbgut weiterzugeben, würden wohl ziemlich alle Eltern tun, was sie können (Erziehung, Umfeld) um sicherzustellen, dass ihr Kind nicht homosexuell und damit kinderlos bleibt (ein adoptiertes Kind trägt ja die Familiengene nicht weiter).
Das heisst nicht, dass alle Eltern am Ungeborenen herumdoktorn würden, solange das noch kein etablierter Standard ist, aber wenn es mit relativ einfachen Mitteln zu realisieren wäre, würden wohl sehr viele darauf achten, um das Risiko zu minimieren.

Das Eltern absichtlich ein homosexuelles Kind haben möchten, dürfte jedenfalls die absolute Seltenheit sein.




Zur Natur:
Die Theorie mit dem Begrenzugnsfaktor ist deshalb noch nciht so ganz ausgereift, weil Homosexualität mehr ein Wohlstandsphänomen zu sein scheint. In ärmeren Gegenden sind die prozentualen Anteile geringer (oder die Zählmethoden schlechter), wie´s aussieht. Das gibt dem Ganzen eine weitere Komponente, die nicht zu dem "mehrere Eltern kümmern sich um weniger Kinder" passt.
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01.07.2008 13:05 Uhr von Schwertträger
 
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@chitah: >Wenn es nur Frauen oder nur Männer auf der Erde gäbe, wäre das auch ein großer Nachteil fürs Überleben der Menschheit. Das heißt aber nicht, dass wir Männer und Frauen als Abnormalität betrachten, sondern dass verschiedene Geschlechter nur zusammen einen Sinn ergeben. Für die Evolution ist ja nicht unbedingt entscheidend ob eine Verhaltensweise alleine überleben könnte (wenn sie zur Norm würde), sondern ob sie in der Umgebung überlebt, die gerade vorherrscht.<

Na, wenn nur noch Frauen auf der Erde wären, würden die diese Tatsache (nicht aber sich selbst) schon als abnormal bezeichnen. :-)
Und lange vorher würde die Tendenz als abnormal erkannt und bekämpft werden.

Ich verstehe aber, worauf Du hinaus willst.

Und ich gebe Dir auch Recht, was die Notwendigkeit der sorgfältigen Verwendung der Worte abnormal und unnatürlich angeht.

Da die Natur prinzipiell alles ausprobiert, gibt es da natürlich kein unnatürlich, da hast du recht.
Statistisch und in Kombination mit der thematischen Fragestellung (um Deinem Berlinbeispiel zu widersprechen) kann man da dann schon mit dem Wort abnormal arbeiten.


Worum wir momentan "feilschen", ist die moralische Grenze, bis wo eine Beeinflussung gehen sollte.

Ohne einen Überblick zu haben (den man wahrscheinlich erst 20.000 Jahre später hätte), wie sich einzelne Faktoren auswirken, bleibt das aber reine Gefühlssache.

Um bei Deinem Beispiel zu bleiben, pfuschen wir ja bereits an Haar- und Augenfarbe herum, haben es seit Jahrtausenden getan.
Ich rede nicht von einem medizinischen Eingriff in Genmaterial, sondern von Zucht. Nicht enmal im Sinne von Zwangsheirat nach Rassengesichtspunkten, was ja eine ewige Tradition hat, sondern die Partnerauswahl nach Vorliebe.

Sätze wie "ich möchte, dass mein Kind blaue Augen hat" sind ja schliesslich auch schon steinalt. Und so manche Frau hat sich extra einen Mann gesucht, der blaue Augen hat, um eben dieses Ziel zu erreichen.

Und da es des Menschen stärkstes Zeil ist, sich zu vermehren, das eigene Erbgut weiterzugeben, würden wohl ziemlich alle Eltern tun, was sie können (Erziehung, Umfeld) um sicherzustellen, dass ihr Kind nicht homosexuell und damit kinderlos bleibt (ein adoptiertes Kind trägt ja die Familiengene nicht weiter).
Das heisst nicht, dass alle Eltern am Ungeborenen herumdoktorn würden, solange das noch kein etablierter Standard ist, aber wenn es mit relativ einfachen Mitteln zu realisieren wäre, würden wohl sehr viele darauf achten, um das Risiko zu minimieren.

Das Eltern absichtlich ein homosexuelles Kind haben möchten, dürfte jedenfalls die absolute Seltenheit sein.




Zur Natur:
Die Theorie mit dem Begrenzugnsfaktor ist deshalb noch nciht so ganz ausgereift, weil Homosexualität mehr ein Wohlstandsphänomen zu sein scheint. In ärmeren Gegenden sind die prozentualen Anteile geringer (oder die Zählmethoden schlechter), wie´s aussieht. Das gibt dem Ganzen eine weitere Komponente, die nicht zu dem "mehrere Eltern kümmern sich um weniger Kinder" passt.
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01.07.2008 17:56 Uhr von cheetah181
 
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Schwertträger: "Na, wenn nur noch Frauen auf der Erde wären, würden die diese Tatsache (nicht aber sich selbst) schon als abnormal bezeichnen. :-)
Und lange vorher würde die Tendenz als abnormal erkannt und bekämpft werden."

Das ist ja gerade der Punkt. 100% Homosexualität in der Gesellschaft wäre abnormal, aber eine "gemischte" Gesellschaft (oder ihre Einzelteile) ist es deshalb noch lange nicht.

"Da die Natur prinzipiell alles ausprobiert, gibt es da natürlich kein unnatürlich, da hast du recht.
Statistisch und in Kombination mit der thematischen Fragestellung (um Deinem Berlinbeispiel zu widersprechen) kann man da dann schon mit dem Wort abnormal arbeiten."

Naja, Pornographie halte ich zum Beispiel für ziemlich unnatürlich (im Sinne der Natur, für unsere heutige Gesellschaft daraus Gesetze oder "Moral" abzuleiten wäre falsch). ;)
Homosexualität scheint aber nicht mehr nur ein "ausprobieren" der Natur zu sein, wie du es darstellst, sondern ein Faktor der schon lange funktioniert (nur wie genau, wissen wir eben noch nicht) und deshalb nicht ausgestorben, sondern sogar vergleichsweise häufig anzutreffen ist.

"Worum wir momentan "feilschen", ist die moralische Grenze, bis wo eine Beeinflussung gehen sollte.
[...]bleibt das aber reine Gefühlssache"

Stimmt, aber ob das richtig ist ist eine andere Frage. ;)

"Sätze wie "ich möchte, dass mein Kind blaue Augen hat" sind ja schliesslich auch schon steinalt. Und so manche Frau hat sich extra einen Mann gesucht, der blaue Augen hat, um eben dieses Ziel zu erreichen."

Ich denke evolutionäre Mechanismen (Pheromone z.B.) spielen da eine größere Rolle als persönlicher "Geschmack".
Die Gene für braune Augen scheinen übrigens dominant zu sein, von daher wird in den meisten Fällen nur die selbst blauäugige Mutter mit ihrem Wunsch Glück haben. ;)

"Und da es des Menschen stärkstes Zeil ist, sich zu vermehren, das eigene Erbgut weiterzugeben, würden wohl ziemlich alle Eltern tun, was sie können (Erziehung, Umfeld) um sicherzustellen, dass ihr Kind nicht homosexuell und damit kinderlos bleibt (ein adoptiertes Kind trägt ja die Familiengene nicht weiter)."

Warum gibt es dann überhaupt fruchtbare Heterosexuelle, die Kinder adoptieren? ;)
Ich denke dass vielleicht ab einer gewissen Anzahl von Kindern den Eltern Vielfalt auch wichtiger wird. (nicht umbedingt in dem Sinne, dass sie ein Kind medizinisch "schwul" machen, aber dass es ihnen schlicht und ergreifend egal ist)

"Die Theorie mit dem Begrenzugnsfaktor ist deshalb noch nciht so ganz ausgereift, weil Homosexualität mehr ein Wohlstandsphänomen zu sein scheint."

Nein, Bildung ist in den meisten Gegenden ein Wohlstandsphänomen und mit Bildung kommt Toleranz und Akzeptanz. Wie willst du im Iran Schwule zählen? An den Todesurkunden?

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