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Albanien: Schwurjungfrauen entsagtem dem Sex und übernahmen die Rolle des Mannes

In Albanien hatten die Frauen traditionell keinen Wert und es wurden zwischen ihnen und Tieren kein Unterschied gemacht. Die Frau war für die Kinder und die Wohnung zuständig. Ein Mann war zwölf Ochsen wert, eine Frau lediglich sechs. Nur Jungfrauen kosteten soviel wie ein Mann.

Zu jener Zeit konnten Frauen, wenn ihr Vater tot war, in die Rolle des Familienoberhauptes schlüpfen. Dafür mussten diese "Schwurjungfrauen" dem Sex, der Heirat und Kindern entsagen. Sie kleideten sich ab diesem Moment männlich und galten auch als Mann.

Heutzutage leben in Albanien nur noch rund 40 solcher Frauen. Sie sind wohl die letzten "Schwurjungfrauen", den mittlerweile hat sich auch in diesem Land die Gleichberechtigung durchgesetzt. Im Zeitalter des Internets wollen die Mädchen heute Mädchen bleiben.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Sex, Rolle, Albanien, Schwur
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2008 12:25 Uhr von Chrome_Hydraulics
 
+30 | -5
 
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Ich entschuldige mich im Namen aller Männer für diesen geistigen Dünnpfiff... :)
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29.06.2008 13:40 Uhr von Artemis500
 
+2 | -1
 
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So bescheuert es auch klingt für die Frauen war das wahrscheinlich eine Verbesserung. Sonst hätten es nicht so viele getan.

Interessantes Phänomen, da hätte man gut Studien dran durchführen können...zB wie es mit dem beruflichen Erfolg dieser Schwurjungfrauen gegenüber echten Männern aussah.

Waren sie durch die Männerkleidung wirklich in der patriarchalischen Machtstruktur anerkannt?

Hierzulande klappt das ja nicht so gut mit der gleichen Bezahlung...vielleicht liegts daran, dass hierzulande so gut wie alle Frauen Hosen tragen und sie deswegen keiner mehr mit Männern verwechselt...wer weiß.
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29.06.2008 19:31 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+1 | -0
 
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Artemis500: >Hierzulande klappt das ja nicht so gut mit der gleichen Bezahlung<

Ehrlich gesagt halte ich diese These für sehr gewagt. Es gibt zwar Studien die diese Ansicht belegen, schaut man sich diese jedoch genauer an, stellt man fest dass oft Äpfel mit Birnen verglichen werden.
Wenn man von gleicher Bezahlung redet, sollte man bedenken dass es bei uns in der Regel zwei Hauptstrukturen der Bezahlung gibt. Freiverhandelbare Gehälter oder Tariflohn. Wer behauptet das Frauen nach Tarif schlechter bezahlt werden lügt. Bleiben also die freiverhandelbaren Gehälter. Der Name sagt es bereits - hier ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Wer hier zu kurz kommt ist selber schuld und kann sich nicht über das Gehalt eines anderen beklagen. Denn um was geht es hierbei? Man wird bei der Bewerbung nach seiner Berufserfahrung gefragt, nach zusätzlichen Qualifikationen, beherrschter Fremdprachen oder Softwarekenntnissen.
Oft genug haben hier Frauen weniger vorzuweisen als Männer - hat man aber weniger Kenntnisse, ist auch der eigene Marktwert geringer. Ist doch logisch.
Haben Männer und Frauen jedoch tatsächlich gleiche Voraussetzungen so verdienen beide in der Regel auch gleich. Teilweise sind mir sogar Frauen (Bereich Leitende Angestellte) bekannt die in dieser Situation mehr als ihre Kollegen verdienen. Aber wie gesagt, jeder kann ja für sich das Optimum aushandeln.
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29.06.2008 20:30 Uhr von mort76
 
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Wenn ein Mann einen Wert von 12 Ochsen hatte und eine Frau einen Wert von 6 Ochsen, so kann man doch wohl eher vom "halben Wert" sprechen, und nicht von "keinem Wert".
Was es natürlich auch nicht wirklich besser macht...
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29.06.2008 21:16 Uhr von DerBibliothekar
 
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Was sagt es über eine Gesellschaft aus, die Frauen erst akzeptiert, wenn sie Männer sind...
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29.06.2008 23:51 Uhr von Nordwin
 
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naja zummindest haben die den weg zur gleichberechtigung betreten

auf jeden fall eine verbesserung
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30.06.2008 00:07 Uhr von Unding
 
+2 | -2
 
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phaa: 6 Ochsen? 2 Hüner vieleicht aber doch nicht 6 Ochsen.

Hab mir erst vorige woche n paar weibchen für meinen Puff bestellt und die hatten zusammen noch nicht mal den wert eines Ochsens...
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30.06.2008 09:13 Uhr von Doktor_Frankistone
 
+1 | -2
 
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Schwurjungfrauen?? Transsexuelle Lesben triffts wohl eher.
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30.06.2008 10:44 Uhr von fhd
 
+1 | -0
 
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@Artemis500: Schön dass es noch intelligente Menschen gibt, ich kann dieses Frauen-verdienen-weniger-Gejammer nicht mehr hören. Artemis schreibt auch genau, warum - es ist QUATSCH.

Zum Thema: Das erinnert mich an die übliche OWUF hier zu Lande...

Wenn Frauen arbeiten wollen, solls mich nicht stören. Aber bitte mit Sinn und Verstand Gehalt vergleichen!
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30.06.2008 20:48 Uhr von Lord Kraligor
 
+1 | -0
 
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Hierzulande war das ähnlich Also, mal abgesehen von der Wertigkeit. Aber eine Frau, deren Mann starb, durfte seinen handwerklichen Betrieb in der Zeit der Zünfte weiterführen. Sie waren zwar weiterhin Frauen, nahmen aber ganz legal alle Aufgaben des Mannes an, bis sie einen anderen gefunden hatten - oder auch nicht.

- Kraligor
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30.06.2008 22:22 Uhr von shadow#
 
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was soll das denn? die quelle hätte so einiges hergegeben, das hier ist kompletter mist!

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