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Für sinkenden Strompreis - FDP-Politiker Brüderle fordert längere AKW-Laufzeiten

Gegenüber der "BZ am Sonntag" forderte der FDP-Vize Rainer Brüderle, dass die Laufzeit der sichersten deutschen Atomkraftwerken verlängert wird.

Brüderle merkte an, dass Deutschland seinen Austrittsbeschluss korrigieren sollte, da andere Staaten einen Einstieg in die Atomkraft vornehmen.

Laut Brüderle würden längere AKW-Laufzeiten dazu führen, dass der Strompreis um etwa zehn Prozent sinkt.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Politiker, FDP, Strom, Bruder, Rainer Brüderle, Strompreis, Laufzeit
Quelle: de.news.yahoo.com
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2008 13:47 Uhr von IT-Moskau
 
+10 | -4
 
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Für sinkenden Strompreis: - Subventionen abbauen (z.B. auf unrentable Solarenergie)
- Strafsteuern streichen (z.B. auf rentable Atomenergie)
- günstigen Strom aus Osteuropa importieren
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28.06.2008 14:19 Uhr von KillA SharK
 
+2 | -3
 
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für reell sinkenden Strompreis: Für die Förderung der erneuerbaren Energien werden keine Mittel aus dem Bundeshaushalt eingesetzt, folglich würde eine Reduzierung der Vergütungssätze auch nicht zum Abbau staatlicher Subventionen oder der Steuerbelastung beitragen.

Die Steinkohlesubventionen belaufen sich hingegen noch immer auf viele Milliarden Euro pro Jahr. Etliche Steuermilliarden gehen für die Rekultivierung alter Braunkohle-Reviere drauf. Und auch die Atomkraft bekam direkte staatliche Beihilfen in Höhe von über 40 Milliarden Euro für den Bau von Forschungsreaktoren. Nach wie vor besteht auch Steuerfreiheit für Kraftwerkskohle und Kernbrennstoffe, und für die Entsorgung ausgebrannter Kernbrennstäbe und ausgedienter Atomkraftwerke stehen steuermindernde Rückstellungen von 35 Milliarden Euro bereit. Internationale Studien rechnen weltweit mit 250 - 300 Milliarden US-Dollar an jährlichen Subventionen für konventionelle Energieträger. Das Worldwatch Institute schätzt allein die weltweiten Kohlesubventionen auf 63 Milliarden US-Dollar. Die Windenergie-Branche kommt ohne staatliche Subventionen aus. 2001 erklärte sogar der Europäische Gerichtshof, dass die Vergütungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz keine Subvention darstellen und mit EU-Beihilferecht vereinbar sind. Die Energieversorger müssen den Windenergie-Erzeugern feste Abnahmepreise zahlen, die aber laut EEG mit den Jahren sinken. Schon 2015 wird der Windstrom so erstmals billiger sein als Energie aus Kohle oder Kernkraft.
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28.06.2008 14:30 Uhr von Darth Stassen
 
+10 | -7
 
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dafür: Ich bin auch für eine Verlängerung der Laufzeiten.
Atomkraft ist billig und flächendeckend verfügbar.
Zudem: Sollte der Reaktor in meiner Nähe wirklich mal hochgehen, dann bekomme ich das eh nicht mehr mit^^
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28.06.2008 14:44 Uhr von csu-mitglied
 
+10 | -2
 
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AKW JA! Ich war schon immer für die Energiegewinnung durch Atomkraft. Wir haben zum heutigen Zeitpunkt einfach noch nicht Möglichkeit, komplett aus der "Atomenergie" auszutreten. Mag sein, dass es mittlerweile erneuerbare Energien gibt, doch sein wir doch mal ehrlich: Solarkollektoren benötigen riesige Flächen, um effizient Strom zu liefern. Wasserkraft ist in Deutschland ebenfalls nicht so einfach anzuwenden. Auch wenn man in Richtung Windkraft schaut, wird einem klar, dass man nicht überall Windkraftanlagen aufbauen kann. Nicht überall weht der Wind so stark, um ihn voll ausnutzen zu können und wirklich "hübsch" machen sich die Teile auch nicht.
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28.06.2008 16:52 Uhr von Gloi
 
+1 | -1
 
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Dadurch sinkt kein Strompreis: Das Kartell der der Eneregiekonzerne ( http://www.zdf.de/... ) macht nur noch größere Gewinne.

Kernenergie ist dreckig, viele Generationen müssen mit dem Dreck Leben den wir damit produzieren. Dabei sind wir nicht mal in der Lage das Zeug für 30 Jahre sicher zu lagern.
http://www.spiegel.de/...
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28.06.2008 18:13 Uhr von politikerhasser
 
+3 | -0
 
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SPD und FDP - ein Traumpaar Brüderle verlangt längere AKW-Laufzeiten und Gabriel fordert für Atomstrom eine Sondersteuer - das hilft dem Bürger und ist sozial !
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29.06.2008 07:26 Uhr von Borgir
 
+0 | -1
 
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billiger wird: der nicht bleiben, denn gabriel fordert ja schon eine sondersteuer auf atomstrom....

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