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Olafur Eliasson installiert gigantische Wasserfälle in New York

Für die nächsten 110 Tage ist in New York wieder ein monumentales Kunstwerk zu sehen, ähnlich wie im Jahr 2005 "The Gates" von Christo und Jeanne-Claude. Auf dem East River ließ der Künstler Olafur Eliasson vier künstliche Wasserfälle aufstellen.

Das Kunstwerk der Superlative ist dabei auch ein Meisterwerk der Ingenieurskunst: Über zwei Jahre haben mehr als 200 Wissenschaftler, Techniker und Handwerker an der Vorbereitung der Installation gearbeitet. Das Projekt kostete insgesamt 15,5 Millionen Dollar, die großteils aus Spenden stammen.

Bemerkenswert sind deshalb auch die technischen Eckdaten der "New York City Waterfalls": Mehr als 13 Billionen Liter Wasser werden die sechs Pumpen in den kommenden Wochen umwälzen. Wenig bescheiden gibt sich deshalb auch der Künstler: "Es ist euer Kunstwerk, es ist ein Teil der Stadt."


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WebReporter: OscarWilde
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: New York, Wasser
Quelle: www.faz.net

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2008 17:17 Uhr von OscarWilde
 
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Interessant scheint dieses Kunstwerk vor allem im Kontext der städtisch-nüchternen Architektur - der Künstler hofft, hiermit der Millionenmetropole eine "poetische Atmosphäre" zu schaffen.
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27.06.2008 17:38 Uhr von AugenAuf
 
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Was war: daran so teuer?? Wofür 200 Wissenschaftler etc? Wasser wird hochgepumt und fällt wieder herunter.. und dann wieder von vorne...
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27.06.2008 19:34 Uhr von CHR.BEST
 
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Schön aber leider auch eine totale Stromverschwendung. Was gut ist, daß Wasserfälle (ob natürlich oder künstlich) das Flußwasser zusätzlich mit Sauerstoff anreichern.
Besonders gestreßte Städter aus einer Steinwüste wie New York haben halt ein hohe Bedürfnis nach Zerstreuung und Erholung.

Irgendwie habe ich auch das Gefühl, daß gerade in New York sehr viele Künstler gleichzeitig Gärtner sind. Natur ist halt immer noch das schönste Gesamtkunstwerk von allen.
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27.06.2008 19:37 Uhr von Mobakko
 
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Super: Ich werde demnächst mehrere Woche in NY sein und kann das dann bewundern. xD
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27.06.2008 22:00 Uhr von jsbach
 
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Ich habe schon zwei News über den: Künstler geschrieben. Ist ja nicht seine erste Installation. Und er hat es mittlerweile zu weltweiten Ruhm geschaft. Ist eben Kunst, für andere dann nicht, sondern nur Stromverschwendung.
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28.06.2008 07:39 Uhr von KALTORAK
 
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naja wenn man b edenkt das anderswo kinder verhungern und wieder anderswo einiges durch spenden organisiert und aufgebaut werden muss finde ich das eine riesenverschwendung aber die menschheit ändert sich nun mal nicht
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28.06.2008 09:08 Uhr von jsbach
 
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@KALTORAK: natprlich kann man Geld für z.B. Hunger in der Welt spendne.
Aber es gäge ZIGTAUSEND andere Gelegenheiten über die Geldausgaben zu reden. Sinnvoll oder nicht. Ad hoc, warum geben Leute für eine Armbanduhr 100.000 Euro, für ein Sitzplatzticket für einen gutes Fußballspiel 120 Euro, für eine Eintrittskarte in eine mit Stars bestückte Oper 200 bis 300 Euro...usw. Man könnte ja auch ne Uhr für fünf Euro, Fußball am TV oder Opern auf ner CD anhören etc. Und der Rest soll gespendet werden?
Utopie.
Gerechtigkeit auf dieser Welt gibt es NICHT, nur eins ist sicher: Unser Tod, vielleicht gibt es "da oben" oder unten sowas wie Gerechtigkeit.
Meine Gedanken zum Sonntag. :)

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