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Reform: Arbeitszeit jedes Arbeitnehmers geht elektronisch an alle Versicherungen

Aufgrund der Reform der Unfallversicherung durch die Bundesregierung sollen zukünftig alle Arbeitgeber die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten individuell erfassen und abspeichern.

Da dies auch mittlere und kleine Betriebe betrifft, entstehen für diese immense Kosten für die individuelle Zeiterfassung. Diese Daten werden dann elektronisch an die Krankenversicherung, von dort an die Renten- und die Unfallversicherung gemeldet.

Die Unfallversicherung bemisst dann auf Grundlage dieser die Beitragshöhe. Neben einer riesigen zu erfassenden Menge an persönlichen Daten kommen dann noch zusätzliche Personalkosten für die Betriebe hinzu. Die Intention der Regierung zu dieser Datenerfassung ist noch unklar.


WebReporter: chriz82
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Sicherheit, Versicherung, Reform, Arbeitnehmer, Arbeitszeit
Quelle: www.gulli.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2008 17:00 Uhr von Chriz82
 
+15 | -0
 
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Schäuble weiß ob und wie lang du auf Arbeit warst das ist die Intention. Gläserner Mensch 2.0
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27.06.2008 17:05 Uhr von AugenAuf
 
+8 | -0
 
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hat da etwa der Schäuble auch seine Finger im Spiel?
Bald ist es soweit das jeder Schritt und Tritt den man macht in irgendwelchen Logfiles festgehalten wird. Da die Handypositionen aufgezeichnet werden, ist das eigentlich jetzt schon die Realität.

Wären alle Daten, sprich EC- Kreditkarte, Handyortung, Stempelzeiten im Betrieb, Payback und was es alles gibt etc., zentral gespeichert, könnte man ohne Probleme in Echzeit jemanden verfolgen. Die Daten von der Handyortung könnten dann direkt zu einem Weltraumteleskop fließen, so hat man wenigstens auch ein Bild....
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27.06.2008 17:10 Uhr von vmaxxer
 
+2 | -0
 
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jepp: Denke ich auch.
Zumal das absoluter quatsch ist...

und wie bitteschön soll das gemacht werden wenn jemand vergessen hat sich einzubuchen ? oder auszubuchen ?
Abgesehen mal davon das der kosten/nutzen faktor nicht wirklich passt...
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27.06.2008 17:25 Uhr von Chriz82
 
+6 | -0
 
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Folgen der Überwachung an die "ichhabnixzuverbergenschreier" ... die folgen einer fehlenden überwachung konnte man prima bei Big Brother sehen. Wenn man selbst keine Privatsphäre mehr genießt, verändert sich die Psyche ... man wird total dumm im Kopf, man läd sich Klingeltöne bei Jamba! herunter, produziert CD´s und moderiert dann eine CallIn-Show.
Nein im ernst .. nicht umsonst legte man früher noch so viel Wert auf eine Privatsphäre ... sie hat auch einen psychologischen Wert, der geschützt werden sollte. Wenn wir einer totalitären Überwachung ausgesetzt sind (und das sind wir bald), werden wir uns nicht mehr wohl fühlen können, wir sind ständigem Stress ausgeliefert. Oder wer will schon eine Kamera in seinem Wohn-, Schlaf- und Badezimmer? Man hat doch nix zu verbergen ... lasst doch alle mal daran Teilhaben.
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27.06.2008 17:26 Uhr von Chriz82
 
+1 | -0
 
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korrektur: ahh bitte aus dem ersten satz meinen letzten postes das "fehlende" entfernen und durch "totalitär" ersetzen :)
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27.06.2008 20:21 Uhr von Nepenthes
 
+3 | -0
 
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noch ein Grund mehr sich im Handwerk nicht selbstständig zu machen. Man wird ja regelrecht bestraft dafür das man Arbeitsstellen schafft...
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27.06.2008 22:08 Uhr von maki
 
+3 | -0
 
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Warum nicht gleich eine elektronische Fussfessel: für alle (mit GPS & GPRS für 24/7-Bewegungsmeldung)?
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27.06.2008 23:26 Uhr von meisterthomas
 
+2 | -0
 
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Arbeitnehmer - Marionetten im Netzwerk: Die willkürliche Erfassung persönlicher Daten, als auch deren Austausch zwischen Unfall- und Sozialversicherungen verletzen unser Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Ziel ist der gläserne, absolut kontrollierbare Arbeitnehmer.

Einzig die Gewerkschaften scheinen dabei zu einer Verfassungsbeschwerde fähig, aber scheinenbar noch nicht willig.
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27.06.2008 23:30 Uhr von Slaydom
 
+2 | -0
 
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dann: sehen die mal, was ich eigentlich für überstunden kloppe^^ da wird ihnen Schlecht...^^

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