27.06.08 12:38 Uhr
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Deutschland an der Spitze im Einbüßen von Zuwendungen aus EU-Kasse

Wie der Rechenschaftsbericht der EU-Haushaltskommissarin Dalia Gybauskaité aufzeigt, hat unter den 27 Mitgliedstaaten der EU alleine Deutschland 66 Millionen Euro aus der gemeinsamen Kasse verpasst.

Unter allen Staaten befand sich damit Deutschland, das sich dieser Zuwendung von 2000 bis 2006 nicht bediente, an der Spitze.

Die EU-Regel besagt, dass die Gelder dann verfallen, sobald sie nicht innerhalb von zwei Jahren abgerufen werden.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, EU, Spitze, Kasse, Zuwendung
Quelle: www.hnp-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2008 13:27 Uhr von ArrowTiger
 
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Also sind unsere Politiker nicht nur korrupt, sondern auch dumm?
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27.06.2008 14:21 Uhr von MetalTribal
 
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Wundert das hier eigentlich noch irgendjemanden? Das Wahlvieh hat doch das Geld und bei deren "Politik" haben sie die Kohle schnell in der Tasche.
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27.06.2008 14:41 Uhr von ArrowTiger
 
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Um ein Land zu führen benötigt man angeblich einen IQ von mindestens 120. Ich fordere, daß alle Politiker vor Aufnahme ihrer Ämter einem IQ-Test unterzogen werden!
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27.06.2008 14:57 Uhr von ArrowTiger
 
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@MiaWuaschd: -- "Sie haben es nicht anders verdient."

Das würde ich unterschreiben, wenn es die privaten Gelder unserer Politiker wären. Ist aber dummerweise unser aller Geld...
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27.06.2008 15:09 Uhr von Montauk
 
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aber jedes jahr: bis zu 60 milliarden euro neuverschuldung (inetwa der gegenwärtige betrag, der alleine nur durch zinslasten jährlich anfällt) aufnehmen.


die sechzig millionen erscheinen daher eher unbedeutend, was so alles verpasst (verprasst) wird.

würde ein gewöhnlicher haushalt (familie) nur ein jahr so wirtschaften wie die auserwählten, würde das geld folgend nicht einmal für das essen reichen.

aber die republik gehört ohnehin schon längst nicht mehr den deutschen.
die hand hat längst der pleitegeier darauf.

wir treten in dieser inszenierten farce nur als bürgen auf.
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27.06.2008 15:49 Uhr von ArrowTiger
 
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@Montauk: -- "würde ein gewöhnlicher haushalt (familie) nur ein jahr so wirtschaften wie die auserwählten, würde das geld folgend nicht einmal für das essen reichen."

BWL <> VWL

Die Aufnahme von Staatsschulden kann die Konjunktur sogar so positiv beeinflussen, daß nachher deutlich mehr wieder eingenommen wird. Erfordert natürlich ein anderes Kaliber von Ökonomen, als unsere allseits bekannten Herren Sinn oder Raffelhüschen...

Abgesehen davon erkennt man an der immensen Schuldenhöhe (die in anderen Ländern übrigens nicht viel anders aussieht, oder wie in den USA, noch deutlich höher ausfällt) sehr schön den Unsinn von fiat money. Einen echten Gegenwert für die Schulden alleine Deutschlands wird man wohl auf der ganzen Welt nicht finden. Die nächste Hyperinflation wird´s schon richten...
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27.06.2008 17:41 Uhr von exekutive
 
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@ArrowTiger: "Die Aufnahme von Staatsschulden kann die Konjunktur sogar so positiv beeinflussen, daß nachher deutlich mehr wieder eingenommen wird"

mit aller deutlichkeit das wort "kann".. ja mit geld kann man viel.. man kann auch viel ankurbeln

das ist ja der sinn und zweck im kapitalismus, das man das geld so nutzt, das man ein jährliches wachstum vorweisen kann

wenn man das aber nicht kann, wirds eng, da kapitalismus ohne wachstum nicht funktionieren kann und die ganzen geldflüsse ins stocken geraten

worauf ich hinaus will, geld wird immer in die wrirtschaft gesteckt um das wachstum anzukurbeln- ABER ob die wachsende wirtschaft tatsächlich aus ihrem wachstum herraus, den arbeitnehmern bzw. bürgern zurückgibt, ist eine ganz andere frage

das investierte geld bzw. das geld aus den schulden fließt zwar in den wachstum, aber nicht mehr aus ihm hinaus

sprich das in die wirtschaft geflossene geld wird letztendlich auf irgendeinen konto geparkt um wie die parasiten von den zinsen leben zu können bzw. um spekulative spielchen abzuziehen, die einem noch mehr geld geben

das sind an der letzten fahnenstange irgendwelche riesen transkontinentalen konzerne, welche völlig unabhängig von irgendwelchen ländern und deren kleineren wirtschaftssystemen das geld abziehen..

wir, die direkt von dieser entwicklung betroffen sind, können sehen wo wir bleiben

das was es die neuverschuldung angeht, ist ein riesen betrug.. viel mehr eine riesen geldwäsche, für die einzig und alleine der ottonormalbürger aufkommen muss, bzw irgendeine 3. weltbevölkerung welche die perverse, systematische ausbeutung des systems um einiges persönlicher erlebt haben

BWL und wie die ganzen wirtschaftslehren heißen kann man getrost in die tonne treten... das eigentliche system und wie es funktioniert lernt man nur daruch kennen, in dem man die bücher der insider liest

alles andere ist nichts anderes als reine indoktrin

liebe grüße
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27.06.2008 18:29 Uhr von exekutive
 
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arg der 2. bitte auch hier umverzeihung betrefflich der groben grammatikkatastrophen

in zukunft werde ich den text noch mal genauer korrektur lesen

ach ja, noch mal als kleine ergänzung

natürlich möchte ich jetzt auch nicht sagen das BWL komplett fürn arsch ist.. in gewissen teilaspekten hat es auf jedenfall seine daseinsberechtigung

aber bwl ist eben einen system untergeordnet, so das man nur mit wirtschaftlichen symptomen konfrontriert wird.. nicht aber mit den tatsächlichen wirtschaftlichen funktionen, gründen und ursachen

auch wenn die materie an sich sehr vielschichtig ist, halte ich bwl eben für zu oberflächlich.. aber dazu möchte ich noch hinweise das ich bwl nicht studiert habe, sondern mich "nur" bis zu einem bestimmten grad als autodidakt der materie verschrieben habe..

letztendlich muss man sich auch nicht 100% mit einem thema auseinander gesetzt haben um einen "transzendentalen" überblick zu bekommen.. viele teilgebiete wie z.b. wirtschaft, politik, geschichte usw. sind oft sehr eng mit einander verknüpft, so das die kenntniss in einem fach über die mängel in anderen aushelfen können

glänzende grüße
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27.06.2008 18:32 Uhr von ArrowTiger
 
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@exekutive: Ich meinte damit eher das "deficit spending" im Sinne von Keynes. Dabei geht es im Wesentlichenum die Vergabe staatlicher Aufträge zur Konjunkturbelebung, weniger um (unnötige) Subventionierung von Privatunternehmen. Muss natürlich sehr sorgfältig eingesetzt werden, sonst kommt es zu Verzerrungen.

Sorry, wenn das unklar rüberkam...
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27.06.2008 18:40 Uhr von ArrowTiger
 
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@exekutive: -- "bitte auch hier umverzeihung betrefflich der groben grammatikkatastrophen"

Da es SN an einer Vorschau- und Edit-Funktion mangelt, sei Dir (und mir) verziehen. ;-)

BWL taugt tatsächlich nur für BETRIEBS-Wirtschaft. Für VOLKS-Wirtschaft ist sie völlig ungeeignet. Da kommen viel mehr und komplexere Parameter mit ins Spiel, weswegen sie ja auch zu den "weichen" Wissenschaften zählt.
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27.06.2008 20:32 Uhr von Sonny61
 
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So blöd wie das klingt: aber wer am meisten einzahlt kann auch am meisten verprassen. lol

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