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Studie: Die Beratung in Apotheken ist oftmals miserabel

Eine von der "Stiftung Warentest" durchgeführte Studie ergab, dass die Beratung in jeder zweiten Apotheke mangelhaft oder falsch ist. Für die Studie wurden in Berlin 160 Testbesuche in 20 Apotheken durchgeführt.

Eine Apotheke wurde mit der Note "gut" bewertet. Weitere acht waren "befriedigend", aber elf erhielten nur "ausreichend" oder wurden mit "mangelhaft" bewertet. Mit der Begründung, dass sich die Bestellung nicht lohne, wurde so manches Rezept nicht angenommen.

Auch erklärten Apotheker die Medikamente schlichtweg falsch. Teilweise wurde der Blutdruck nicht korrekt ermittelt. Die Dauer der Wirkung von Sonnenschutzcreme in Bezug auf den Schutzfaktor wurde oftmals falsch genannt.


WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Apotheke, Beratung
Quelle: www.bild.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2008 07:12 Uhr von E-WOMAN
 
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Auch bei den Apothekern zählt oftmals der Profit mehr, als das Wohl des Kunden. Das sich eine Bestellung nicht lohne, ist einfach nur eine faule Ausrede.
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27.06.2008 10:25 Uhr von MiefWolke
 
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Wieder mal eine Super Studie Da laufen die in Berlin in 20 Apotheken und stellen fest das jede 2te Apotheke schlecht ist.

Was soll den der Müll.

Das heisst nur das jede 2te IN Berlin schlecht ist und nicht allgemein.

Naja Bildzeitungsbericht wieder was will man da erwarten.

Währen sie mal lieber durchs Land gereist, dann würde das schon anders aussehn.

Und zum Kommentar, sag ich lieber nichts.
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27.06.2008 11:00 Uhr von elenath
 
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Super Studie. Ganze !20! Apotheken getestet. Spitze! Ist ja mal UNGLAUBLICH aussagekräftig sowas.

Zum Autorenkommentar sollte ich mir den meinen wohl verkneifen. Andererseits: Ich war noch NIE in einer Apotheke, die mir ein Medikament nicht bestellt hätte - und sei der Gewinn noch so gering für die Apotheke selbst.
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27.06.2008 11:02 Uhr von SdS-Donnergott
 
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Ein Apotheker hat mich mal gefragt "hat Ihnen das der Arzt noch nicht erklärt?"

Aber wenn man nachfragt wozu man überhaupt Apotheker braucht heißt es plötzlich wegen der herausragenden Beratung die besser ist als die des Arztes usw...

Ob das noch zu rechtfertigen ist wäre fraglich, gerade bei Standardmedikamenten wie Aspirin... die kann man auch kaufen ohne dass man irgendwie näher beraten wird, warum also kann ich sie nicht im Aldi kaufen? In vielen Ländern kostet es so gut wie nix bei uns ists Schweine teuer.
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27.06.2008 11:17 Uhr von shortcomment
 
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Erfahrungsgemäß: will jeder Verkäufer erstmal die teueren Waren verkaufen als die billigeren. Man sollte immer fragen ob es nicht eine günstigere Variante gibt und ob der gleiche Wirkstoff enthalten ist. Natürlich sind Apotheker keine Ärzte aber ich habe die Erfahrung gemacht dass selbst Ärzte großen Mist erzählen können. Kein Wunder bei so vielen Mitteln die auf dem Markt sind.
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27.06.2008 11:22 Uhr von E-Woman
 
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Wem: mein Kommentar nicht passt, bitte sehr. Ich habe selbst Apotheken im Auftrag getestet. Den Hinweis auf Nebenwirkungen gab es nicht immer.
Ich selbst bestelle jetzt nur noch bei den Online-Apotheken, da werden entsprechende Hinweise beigefügt.
Und dass die Apotheker von den Pharmavertretern „geschmiert“ werden, damit sie dem Kunden ihre teureren Präparate verkaufen, dürfte eigentlich schon bekannt sein.
Aber es gibt durchaus noch genug Apotheken, in denen es korrekt zugeht.
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27.06.2008 11:24 Uhr von endairline
 
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Was für ein Test war das? Da laufen die Tester 8 mal in die gleiche Apotheke. Was für eine Zeitverschwendung für die jeweiligen Apotheken. Mir ist es noch nie passiert, das Produkte nicht bvestellt werden konnte o.ä.
Vielleicht sollten die Tester besser geschult werden.
20 Apotheken in Berlin sind auch nicht repräsentativ genug für so eine Aussage.
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27.06.2008 11:33 Uhr von elenath
 
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@SdS-Donnergott: Warum Aspirin nicht im Aldi verkauft wird?

Ganz einfach: In einer Apotheke wird normalerweise immer gefragt ob man z.B. Asthmapatient ist wenn man Aspirin kauft. Dann die Einnahme von Acetylsalicylsäure kann zu einem schweren Asthmaanfall führen!
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27.06.2008 11:39 Uhr von elenath
 
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@E-Woman: Soso, die Apotheker (alle Apotheker laut diesem Kommentar!) werden also allesamt von der Pharmaindustrie geschmiert um ihren Kunden teure Medikamente zu verkaufen.

Nur gut, dass die Kunden nicht auf den teuren Medikamenten bestehen! Ich kenne es zu gut aus meinem Freundeskreis (ja, da sind Apotheker dabei!), die von Patienten regelrecht angeschrien werden, wenn sie, was ja gesetzlich verpflichtend ist für Ärzte und Apotheker, Generika abgeben wollen. Da kommt dann immer:

"WAS! Was soll das denn! Was ist das denn für eine Schei**! Ich will meine alten Tabletten! Das Zeug wirkt doch alles nicht! Ihr wollt mich doch vergiften!"

Und lauter solche Nettigkeiten.

Zum Thema Internetapotheke:

In meiner Stammapotheke werden, wenn ich das will, meine Kundendaten gespeichert. D.h. die Apotheker wissen genau welche Medikamente ich benutze und geben mir deswegen auch Hinweise welche Contraindikationen bei mir vorliegen könnten. Haben das Internetapotheken auch? Außerdem: Bestelle ich in der Internetapotheke, dann habe ich meine Medikamente nach 2 Tagen. Gehe ich in die Apotheke und es ist nicht vorrätig, dann wird das Medikament bestellt, und ich kann in der Regel damit rechnen es noch am Abend des selben Tages zu bekommen.

Zu Nebenwirkungen: Ich war noch in keiner Apotheke, die mich nicht über NW aufgeklärt hätte.
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27.06.2008 11:41 Uhr von MiefWolke
 
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@ E-Woman: Na so ein Zufall, das du auch Apotheken Testest, wers glaubt.

Aber in Onlineapotheken bestellen fördert ja die WIrtschaft in Deutschland, lass dich mal von einem Computer beraten, die Hinweise haben sicher 1euro Jober geschrieben das ist natürlich sicherer und glaubwürdiger.
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27.06.2008 11:57 Uhr von Yuggoth
 
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Bei knapp 22.000 Apotheken in D ist die Größe 20 in Berlin Superrepresentativ.
Irgendjemand hat da seine Hausaufgaben nicht gemacht, und es war nicht der/die Apotheker/in.
Die Stiftung Warentest war auch schon seriöser, aber scheinbar hat man die ganze Kohle in ein neues Logo gesteckt und da blieben halt nur Praktikantengehälter übrig.
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27.06.2008 12:12 Uhr von E-Woman
 
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@elenath nicht alle, das habe ich nicht gesagt, aber es sind genügend, die Verlockung ist ja auch nicht gerade klein.

@MiefWolke

Du musst das nicht glauben, das steht Dir frei.

Aber gerade deshalb habe ich diese News aufgegriffen.
Und ich habe es nicht nötig, das man mir unterstellt, ich würde die Unwahrheit sagen.
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27.06.2008 13:22 Uhr von Frostkrieg
 
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Besonders ist´s nicht mit den Apotheken. Ich erinnere mich da noch an einen Fall, wo ich nach einem Wirkstoff fragte. Ich wusste, dass er nicht rezeptpflichtig ist. Als Antwort bekam ich dann zu hören: "Das ist streng rezeptpflicht und dürfen wir nicht einach so verkaufen!" Zu Hause habe ich im Internet dann nochmal nachgeschaut, wie der Markenname von diesem Produkt heißt und bin nach ein paar Tagen noch einmal zu dieser Apotheke gefahren, habe den Markennamen genannt und am nächsten Tag konnte ich´s abholen. Der Wirkstoff war natürlich immer noch der, nach dem ich beim ersten Mal schon gefragt habe. Aber diesmal war´s kein Problem. Im zweiten Fall fragte ich in einer anderen Apotheke nach Borax Pulver. Die Verkäuferin hatte natürlich keine Ahnung, was das ist und schaute mich an als ob ich nach nem Kilo Koks gefragt hätte. Sie schien mir auch sehr erleichtert, als ich die Apotheke wieder verließ. Wahrscheinlich fühlte sie sich durch ihr fehlendes Fachwissen schon zu sehr bloßgestellt. Ich könnte noch weiter ausholen, lasse es aber an dieser Stelle. Informieren kann man sich besser im Internet und kaufen ebenfalls, und das sogar günstiger. Apotheker können einem auch nur das sagen, was man selbst irgendwo nachlesen kann. Viele sind in meinen Augen nichts weiter als Standard-Pillenverkäufer, deren Fachkompetenz selten über den Tellerand hinausreicht.
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27.06.2008 13:27 Uhr von yogibaer73
 
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jep: Fakt ist, dass die Pharmaindustrie eine Mafia ist. Es werden Ärzte, Apotheker und Krankenhäuser geschmiert und erpresst.

Heutzutage muss man selber wissen was man will und wie es wirkt, so wie in den Elektronikmärkten, denn da kann man sich auf keine Beratung verlassen.
Bei rezeptfreien Mitteln, ist es zwingend erforderlich sich selber schlau zu machen, mittels Internet oder Rote Liste usw. usw.

Ich gehe seit Jahren in die Apotheke und sage definitiv was ich will, also Wirkstoff und Firma und fahre damit sehr gut.
Wenn ich natürlich hingehe und sage, ich brauche was gegen Kopfschmerzen, dann reibt sich der Apotheker die Hände und verkauft einem das teure Mittel, warum auch nicht, er ist ja gewinnorientiert.
Ob jetzt ASS von Ratiopharm oder von Bayer ist wurscht, nur dass Bayer teurer ist. UPS durfte ich die Firmennamen überhaupt erwähnen :-) ?
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27.06.2008 14:16 Uhr von Sandkastengeneral
 
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Was ist 20 geteilt durch 21800 ? das genau ist der Faktor der besuchten Apotheken. Leider Null Aussagekräftig.
Als Insider würde ich persönlich auch nicht in jeder Apotheke einkaufen gehen, aber der Großteil der Apotheken liefert gute Beratungsqualität ab.
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27.06.2008 20:14 Uhr von datenfehler
 
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na und? Die Beratung im Baumarkt ist auch das Letzte!
Im Supermarkt braucht man gar nicht erst fragen!!!
Geh wohin du willst, du wirst kein Wasser finden, in der Dienstleistungswüste!
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27.06.2008 20:31 Uhr von jsbach
 
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Bisher konnte ich mich: nicht über evtl. Auskünfte "meiner" Apotheken beklagen. Im Gegenteil, ich habe nur mal zum Spaß gefragt, was er den von -teuren -Haifischzahnpülverchen u.ä hielte. NICHTS.
Aber als PKV Versicherter wenn ich was nötig habe, nur übers seriöse deutsche Apotheknen-Internet. http://www.medizinfuchs.de/...
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27.06.2008 20:37 Uhr von jsbach
 
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@Miefwolke: kann dich nur auffordern mal den Link denn ich am bisherigen Ende eingefügt habe zu vergleiebn: Nur deutsche Apotheken und das sind keine CZ, USA oder sonstige dubiose Händler.
Und die haben teilweise auch Notdienst zu verrichten und nocht wie von dir vermutet ein Euro Jober, oder glaubst du, dass da völlig ungelernte und ohne Kontrolle, Medikamente verschicken?
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28.06.2008 09:20 Uhr von Mi-Ka
 
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MiefWolke, elenath und die anderen: unabhängig davon, was die Bild daraus macht, hat Stiftung Warentest nie behauptet, dass es eine representative Studie ist.
Sie haben ganz genau aufgelistet wo und was sie getestet haben.

ah ja elenath,
in diesem Fall ist das Nichtbestellenwollen eher Faulheit, weil es sich um eine Zutat gehandelt hat, die fürs Selberanmischen benötigt gewesen wäre.
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28.06.2008 09:46 Uhr von Maruda
 
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sicherlich erhält man möglicherweise in der apotheke die eine oder die andere falschaussage, fehler passieren überall. ich würde aber deswegen nicht behaupten das meine tankstelle oder der drogeriemarkt um die ecke da einen besseren job gemacht hätte.
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28.06.2008 14:55 Uhr von KillA SharK
 
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jedes Mal, wenn so ein Pharmazeut meint: mit mir herum diskutieren zu müssen,
was ich mit frei verkäuflichen Substanzen will,
verliert er einen Kunden.
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28.06.2008 16:57 Uhr von Unrealmirakulix
 
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ich dachte: "Die Apotheken wollen weiterhin existieren und nicht durch onlineApotheken abgelöst werden."

naja...
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29.06.2008 09:33 Uhr von Unding
 
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als frau kann man den test auch selber machen: man kaufe anit baby pillen und gleichzeitig baldrian.
baldrian schwächt die wirkung von der pille und man wird trotzdem schwanger. wer das gleichzeitig verkauft ist einfach nur schlecht
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01.07.2008 21:27 Uhr von :raven:
 
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Man kann von: profitorientierten Verkäufern keine objektive Beratung erwarten. Das ist fast so, als wenn man glauben würde, dass Politiker den Willen der Menschen vertreten würden.

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