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Kein Kopftuchverbot für Referendarinnen

Am heutigen Donnerstag entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, dass es gegen das Grundgesetz verstoße, würde man Referendarinnen das Tragen von Kopftüchern verbieten. In diesem wird die Berufsfreiheit garantiert.

Vor einiger Zeit hatte das Bundesland Bremen einer eingebürgerten Muslimin ein Referendariat in einem öffentlich- rechtlichen Arbeitsverhältnis verwehrt. Sie stelle eine "Gefährdung für den Schulfrieden" dar, so die Verantwortlichen.

Die Frau hat das erste Staatsexamen in Deutsch und Religion abgelegt. Ihr vehementes Weigern, das Kopftuch abzulegen, sah das Bundesland Bremen als Spannungsquelle genug, um vor Gericht zu ziehen. Es war im Jahre 2005 damit auch noch erfolgreich.


WebReporter: DaKrunt
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kopftuch
Quelle: www.faz.net

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44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2008 20:48 Uhr von DaKrunt
 
+0 | -0
 
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Ich finde, jeder sollte das Tragen dürfen, was ihr oder ihm gefällt, wenn es nicht gezielt Anstoß oder öffentliches Ärgernis hervorruft.
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26.06.2008 21:57 Uhr von Noseman
 
+8 | -5
 
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@bonsaitornado: Ich weiss nicht in welchem Deutschland Du lebst.

Ich lebe in einem Deutschland, in dem Staat und Kirche gesetzlich getrennt sind, und nicht in einem "christlichen Abendland".

Was du zum Lattenjupp an der Wand gesagt hast ist allerdings richtig.

Es dürfte es EIGENTLICH gar keinen staatlichen Religionsunterricht geben und somit müssten auch die weiblichen Pinguine der Nonnenorden aus dem Unterricht verbannt werden.
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26.06.2008 21:58 Uhr von DaKrunt
 
+5 | -10
 
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@bonsaitornado1: Also meiner Ansicht nach ist es vollkommen egal, wo sich die Schulen befinden. Schließlich ist eine andere Religion nur eine kulturelle Bereicherung für ein Land.

Wenn du sagst, dass sie ein Vorbild sein sollen, dann stimme ich dir zu. Die Frage ist nur, wasbezüglich? Durch den Glauben eine positive Einstellung zum Leben zu haben, das ist ein Vorbildcharakter. Aber doch nicht, zu sagen, dass das was wir glauben richtig und das was andere glauben falsch sei.

Ich finde, niemand hat das Recht mit verbietender Sturheit sagen zu können, er habe bei etwas so schwammigem wie der Auslebung der Religion das Vorrecht, entscheiden zu dürfen. Man sollte den Kindern viele verschiedene Möglichkeiten der spirituellen oder akademischen Entwicklung geben, aus denen es sich selbst einfach die liebste Aussucht. Alles andere wäre ein zwanghaftes Einschränken der Entfaltung.
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26.06.2008 21:59 Uhr von alicologne
 
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Lustig und traurig. Die holen sich hier zuviel einfluss mit diesen Symbolen. Deutschland braut sich da selber etwas zusammen was es nicht beherrschen wird.

Wehret den Anfängen..
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26.06.2008 22:25 Uhr von stephanB1978
 
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mal fuer nichtquellen leser: inkl kleiner kommentare
>>>Es gebe jedoch auch andere Möglichkeiten einen Lehrberuf auszuüben - beispielsweise an Privatschulen, betonten die Richter. Diese Möglichkeit würde den Menschen aber verwehrt, wenn sie zu Berufen nicht zugelassen würden, bei denen der Staat das Ausbildungsmonopol besitzt.<<<
der staat jedoch besitzt ein ausbildungsmonopol auf den beruf einer lehrkraft/paedagogen.

>>>Von Lehrkräften, die beamtet oder vom Staat angestellt seien, kann nach dem Urteil dagegen verlangt werden, das Kopftuch abzulegen.<<<
wenn bitte auch das tragen jeglicher anderer religioeser symbole verbieten. z.b ketten mit kreuz- oder davidsternanhaenger. wobei ich gegen ein solches verbot bin.

>>>Im Mai 2005 verwehrte ihr die Bildungsbehörde eine Referendarstelle, weil sie sich nicht schriftlich verpflichten wollte, im Unterricht auf das Kopftuch zu verzichten.<<<
anscheind war er fuer die stadt bremen nicht notwendig ueberhaupt auf eine tatsaechliche stoerung des schulfrieden zu warten. sie sprachen vor jeglichen vorkommnissen schon ihr urteil :-O wahrscheinlich sind es hellseher. alleine die weigerung der frau eine rechtswidrige vereinbarung zu unterschreiben war grund genug mit einer stoerung des schulfriedens zu rechnen.

ich finde dieses urteil begruessenswert.

@bonsai auch eine lehrkraft an einer privatschule muss meines wissens nach eine ausbildung zur lehrkraft absolviert haben. und dies geht nur ueber ein refendariat.
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26.06.2008 22:37 Uhr von stufstuf
 
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Die Kopftuchdiskussion an sich lass ich jetzt mal links liegen. Aber, wieso darf eine Referendarin an einer öffentlichen Schule ein Kopftuch tragen, eine Lehrerin aber nicht? Find ich irgendwie merkwürdig. (für die meisten Schülerinnen und Schüler besteht zwischen Ref und Lehrer kein wirklicher Unterschied, wieso ist es dann aber bei Lehrerinnen bedenklich, bei Referendarinnen nicht?)

[...] dass es gegen das Grundgesetz verstoße [...]
Gilt das Grundgesetz für (verbeamtete) Lehrerinnen etwa nicht?
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26.06.2008 22:46 Uhr von CallToPower
 
+7 | -4
 
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wir: sind hier in DEUTSCHLAND, so etwas sollte wirklich verboten gehören hier! wenn sie schon hier ihr Geld verdienen wollen, dann sollten sie sich auch anpassen können!
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26.06.2008 23:03 Uhr von Noseman
 
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@stufstuf: 1. Mit dem Beamtentum an sich ist man quasi mit dem Staat verheiratet. Nein, nicht nur verheiratet, noch krasser!

Da ist man ganz ganz besonders dolle zur Treue verpflichtet (umgekehrt aber auch, der Staat hat die Beamten ganz besonders fürsorglich zu behandeln) , so ähnlich wie Boromir gegenüber Gondor oder Schalkefans gegenüber ihrem Verein.

Und eine Referendarin ist eben noch nicht verbeamtet, diesbezüglich (rechtlich) also sozusagen noch Jungfrau.

2. Die Berufswahl ist in Deutschland frei; das ist gesetzlich garantiert.

Jeder darf sich seinen Beruf wählen und sich darin ausbilden lassen, egal ob persönliche Eignung besteht oder nicht. (Wieso fällt mir jetzt das Stichwort "MdB" ein.. egal, das ist offtopic)

Und zur Lehrerausbildung gehört eben das Referendariat dazu.

Ich hoife ich konnte irgendwie helfen, mit wenigen Worten sind solche Fragen nämlich schwer zu beantworten.
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26.06.2008 23:26 Uhr von stephanB1978
 
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@bonsai: >>>Wenn ich leidenschaftlich gerne Hotpants und bauchfreie Shirts trage und damit auch während meiner Arbeitszeit rumlaufen möchte, bin ich vermutlich bis sicher in einer Anwaltskanzlei falsch aufgehoben. Sie will ihr Kopftuch nicht aufgeben - tja, das war´s dann mit dem Lehrberuf.<<<
simpel gesagt hat der staat kein monopol auf ausbildungen in einer rechtsanwaltskanzlei. aber er hat ein monopol was die ausbildung des lehrberufes angeht. so haette sie bei der vielzahl an rechtsanwaltskanzleien theoretisch die chance eine zu finden, die sie auch mit einem solchen outfit ausbildet. eine solche chance gibt es aber beim lehrerberuf nicht. hier ist der staat der "alleinige anbieter" einer ausbildung.
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26.06.2008 23:32 Uhr von omar
 
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Falsche Zeit oder falsches Land? Manche leben scheinbar in der falschen Zeit oder im falschen Land! Sind wir denn im Mittelalter oder in einer Diktatur?
"Christliches Abendland" sagte man wohl eher bei den Kreuzrittern...
Das wir mittlerweile in einer multikulturellen Gesellschaft leben ist anscheinend nicht bei jedem angekommen. Oder manche wollen es nicht wahr haben.

In Deutschland herrscht Religionsfreiheit!!!
Muss man euch erst erklären, was das bedeutet?
Wenn jemand seiner Überzeugung nachgeht, ohne andere damit zu drangsalieren (!), dann ist das vom Gesetz her OK und geschützt.
Was manche hier machen, ist das genaue Gegenteil!
Ihr wollt jemanden zwingen, gegen seine Überzeugung zu handeln!
Wer hat das Recht, einem anderen seine Überzeugung aufzuzwingen?

Wenn ein JUDE eine Kippa im Unterricht tragen wollte, dann hätte in Deutschland NIEMAND auch nur ein Wort dagegen gesagt!
Aber wenn eine Muslimin glaubt, sie müsse ein Kopftuch tragen, während Sie arbeitet, dann ist das schlecht?!
Wieso? Weil Sie deutsche Kinder vom "rechten Weg" abbringen könnte?
Wer ist so naiv und glaubt denn, daß es nicht sofort publik werden würde, sobald die anfinge Kinder zu missionieren? Damit käme die doch nie durch!
Und glaubt ihr, eine intelligente Frau, welche gerade ein Studium absolviert hat, macht das nur, um an eure Kinder ran zu kommen?
Was hier manche äußern deutet auf eine Islam-Phobie hin!

Abgesehen davon ist ein Kopftuch eigentlich kein "echtes" religiöses Symbol wie z.B. das Kreuz. Es ist lediglich ein sichtbares Kleidungsmerkmal, welches auf eine Muslimin hindeutet. Wer betet denn ein Kopftuch an?!
Es ist genauso wie die Kleidung othodoxer Juden.
Und auf den Straßen laufen jede Menge Frauen mit Kopftuch herum. Meint ihr, die Kinder sehen das nicht?

Andere Symbole müsste man dann bei einem Verbot des Kopftuchs aber genauso verbieten. Dann dürfte es keine Kreuze in Schulen oder öffentlichen Einrichtungen geben.
Pfarrer oder Nonnen dürften auch nicht unterrichten, da Ihre Amtskleidung ja auch ein relgiöses Zeichen darstellt.

Bei solchen Ansichten kann man nur den Kopf schütteln.
Ich finde es sollte jedem frei stehen, seine Relgion sichtbar zu praktizieren.
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26.06.2008 23:50 Uhr von mruptodate
 
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ähm - Kopftuchverbot an Schulen in der Türkei? ist in der Türkei nicht gerade die Erlaubnis das Kopftuch an Schulen zu tragen wieder gekippt worden? Strenge Trennung von Relegion und Regierung - also auch Schule und Uni.

Im Deutschlandfunk und anderen seriösen Nachrichtenkanälen wurde auch das Urteil nochmal erklärt.

Bei dem Kopftuch geht es nicht alleine um das Kleidungsstück, sondern es hat auch eine klare politsche Aussage.

Heute wird das Kopftuch noch modisch hinten zusammengebunden, morgen wird es unterm Kinn zusammengeschnürrt und übermorgen ist es die Burka. Wo soll da die Trennung gemacht werden? Ergo - keine Kopftuch - keine Diskussion wie es getragen wird!

Meine Meinung:
Wenn ich mit den Gesetzen in meinem Gastgeberland nicht einverstanden bin - schwupp - ab gehts in die Heimat. Da kann ich mich dann so bewegen und kleiden, wie es in dem doofen Deutschland halt nicht geht.

Gute Reise

Mit diesem Argument hätte ich auch direkt die Klage abgewiesen.
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27.06.2008 00:10 Uhr von Python44
 
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@ Noseman: Trennung von Staat und Kirche ? In Deutschland ? Da mußt Du irgendwo was mißverstanden haben... Einfachstes Beispiel: Kirchensteuer ;o) oder die Präambel vom Grundgesetz ;o)
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27.06.2008 00:14 Uhr von stephanB1978
 
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@mrupdate: menschen aufgrund ihrer einstellung oder religon den zugang zu einem studium zu verweigern ist nicht mal im ansatz demokratisch, sondern im gegenteil ein merkmal von diktaturen. uebrigens die von dir angesprochene regelung in der tuerkei geht auf eine militaerdiktatur zurueck. welche von der akp abgeschafft werden sollte. auch duerfte eine solche regelung gegen grundgesetz und europaeisches recht verstossen.

wenn omar noch ein beleg fuer seine these der islamphobie braucht, hast du sie ihm geliefert
>>>Heute wird das Kopftuch noch modisch hinten zusammengebunden, morgen wird es unterm Kinn zusammengeschnürrt und übermorgen ist es die Burka. Wo soll da die Trennung gemacht werden? Ergo - keine Kopftuch - keine Diskussion wie es getragen wird!<<<
ein solches argument zeigt nur wie wenig ahnung manche vom islam haben koennen.

besonders gut ist in diesem zusammenhang der folgend teil von dir
>>>Wenn ich mit den Gesetzen in meinem Gastgeberland nicht einverstanden bin - schwupp - ab gehts in die Heimat. Da kann ich mich dann so bewegen und kleiden, wie es in dem doofen Deutschland halt nicht geht.<<<
das bundesverwaltungsgericht hat festgestellt, dass ein kopftuchverbot fuer referandare ebend gegen das gesetz ist. das es ebend im doofen deutschland einer frau erlaubt sein muss, auch ein kopftuch zu tragen. wenn es dir nicht passt, flugzeug steht auch fuer dich bereit ;-) in der tuerkei waere es dieser frau uebrigens nicht moeglich gewesen ein studium zu absolvieren. denn dort reicht das tragen eines kopftuches fuer ein univerbot aus.
nicht sie hat anscheinend ein problem mit der deutschen gesetzgebung, sondern menschen wie du.
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27.06.2008 00:37 Uhr von stephanB1978
 
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@omar: was multikulti angeht koennte ich sicher einige interessante streitgespraeche mit dir fuehren :-D fuer mich ist deutschland momentan mehr ein land von parallelkulturen und einer ziemlich gescheiterten integrationspolitik - aber das ist nicht unser thema :-) doch den rest deines beitrags kann ich eigentlich nur zustimmen.

>>>Andere Symbole müsste man dann bei einem Verbot des Kopftuchs aber genauso verbieten. Dann dürfte es keine Kreuze in Schulen oder öffentlichen Einrichtungen geben.
Pfarrer oder Nonnen dürften auch nicht unterrichten, da Ihre Amtskleidung ja auch ein relgiöses Zeichen darstellt.<<<
gegen eine religioese raumausstatung bin ich einfach. kreuze an waenden muessen nicht sein. anders sieht es dagegen aus, wenn ein lehrer seiner religion bzw enstellung durch bekleidung oder ein schmuckstueck ausdruck verleiht. wobei eine burka schon wieder sehr grenzwertig waere fuer mich. nur glaube ich kaum, dass eine frau die eine burka traegt jemals an einer oeffentlichen schule unterrichten wird ;-)

schule war schon immer mehr als nur wissensvermittlung. auch halte ich die politische indoktrination die an schulen stattfindet fuer weit aus bedenklicher halte, als wenn ein lehrer ein religioeses symbol traegt.
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27.06.2008 00:41 Uhr von denksport
 
+2 | -2
 
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wenn die so auf Ihrem Kopftuch besteht und sich trotz aller beruflichen Nachteile klagt, dann gehört die bestimmmt auch zu den Glaubensfanatikern die sich immer in Menschenmengen für Allah in die Luft sprecngen.
Und sowas wird auf eine Schule losgelassen?
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27.06.2008 06:28 Uhr von kobban
 
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in Deutschland gibt es eh kein Grundgesetz mehr: und die Menschen haben dieselbe Denkweise wie in der Hitler-Zeit. Deutschland ist und bleibt das rassistischste Land der Welt. Wen juckt es, ob Nonnen oder andere Kopftücher tragen? Hab ich irgendeinen Nachteil davon? Mich juckt es ehrlich gesagt nicht, ob Leute Mützen, Kopftücher und weiß der Geier was auf ihrem Schädel haben.
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27.06.2008 06:58 Uhr von LoneZealot
 
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@bonsaitornado1: "Wir sind nun mal in Deutschland im christlichen Abendland - und damit hat es sich. Meiner Meinung nach hat ein Kopftuch genausowenig was an einer Schule zu suchen wie ne Burka - oder der Latten-Jan an der Wand"

1. Wenn es chrsitlisches Abendland ist, dann hat der "Latten-Jan" (Jesus) schon etwas an der Wand zu suchen. Den ohne diesen ist es schlichtweg kein christliches Abendland mehr.

2. jemand der Deutschland als christliches Abendland bezeichnet, sollte den Ausdruch "Latten-Jan" garnicht verwenden. Wie kann man Respekt vor einer anderen Religion haben wenn man die eigene missachtet?

"Es ist in meinen Augen reine Provokation darauf zu drängen, daß das Kopftuch unbedingt getragen werden darf. "

Weisst du , es gibt Menschen die nehmen ihre Religion sehr ernst. Sicherlich ist das für Atheisten nicht nachvollziehbar aber das macht ja in dem Fall nichts.

"Und wenn nun jemand sich in die Kopf gesetzt hat Lehrer zu werden, dann soll derjenigen verdammt nochmal ein Vorbild sein - und zwar den Sitten und Gebräuchen des Landes entsprechend."

Stimme ich zu. Deutschland ist nunmal ein Land in dem man wunderbar und gut leben und arbeiten kann solange man mit dem Strom schwimmt und in keinster Weise auffällt.
Das gilt für Deutsche wie für Ausländer.
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27.06.2008 07:12 Uhr von LoneZealot
 
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@omar: "Wenn ein JUDE eine Kippa im Unterricht tragen wollte, dann hätte in Deutschland NIEMAND auch nur ein Wort dagegen gesagt!"

Doch hätte man. Aber keine Sorge, soweit ich weiss, unterrichtet derzeit kein Jude an deutschen Schulen.

Aber tröste dich, als Jude weiss man ganz genau das man besser nicht auffällt und seine Berufswahl besser so auswählt das man nicht auffällt.
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27.06.2008 07:47 Uhr von wasweisich
 
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Religion ist Privatsache und hat im öffentlichen Leben nichts zu suchen.

Es gibt wichtigere Grundrechte wie die Religionsfreiheit.
Was ist mit der Würde des Menschen? Das Recht auf körperlicher Unversehrtheit?

Nach meiner Kenntnis ist der Islam als "Religiongsgemeinschaft" in Deutschland noch gar nicht anerkannt. Wie kann er sich dann auf Religionsfreiheit berufen?

Und dann stellt sich für mich die Frage, ob der Islam überhaupt verfassungskonform ist.

Aber das hat je die EU schon für uns geklärt:
"Die EU hat in zahllosen Übereinkünften mit islamischen Ländern klargestellt, dass Islamophobie eine Form von Rassismus ist."

Schöne Aussichten:
Christen und Juden beschimpfen = Meinungsfreiheit
Islam beschimpfen = Rassismus
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27.06.2008 08:36 Uhr von tutnix
 
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@bonsaitornado1: wieso nicht zurück zu heidnischen religionen und naturreligionen? die waren schliesslich vor dem christentum da ;).
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27.06.2008 08:55 Uhr von smile2
 
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@ Lonezealot: "Aber keine Sorge, soweit ich weiss, unterrichtet derzeit kein Jude an deutschen Schulen."


Woher willst du das wissen? Kennst du alle jüdischen Lehrkräfte? Ich schätze mal schon, dass es einige gibt. Und wenn schon, solange mir die Lehrkraft den Unterrichtsstoff gut rüberbringt, ist es mir sowas von egal wer mich unterrichtet.
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27.06.2008 09:10 Uhr von LoneZealot
 
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@smile2: "Woher willst du das wissen? Kennst du alle jüdischen Lehrkräfte?"

Brauche ich nicht, über jüdische Lehrkräfte mit Kippa wäre längst berichtet worden, sowohl in jüdischen als auch in nichtjüdischen Zeitungen.

Es gibt sicher jüdische Lehrer in der BRD aber meines Wissens niemand mit Kippa. Allein schon um nicht aufzufallen würde man keine tragen. Als religiöser Jude würde man ohnehin davon absehen in Deutschland Lehrer zu werden um dieses Problem gänzlich zu umgehen.

"Und wenn schon, solange mir die Lehrkraft den Unterrichtsstoff gut rüberbringt, ist es mir sowas von egal wer mich unterrichtet."

Mag bei Dir so sein. Die Mehrheit der Deutschen ist allerdings atheistisch bzw. sogar relgionsfeindlich eingestellt, auch wenn sie Mitglied einer Kirche sind. Diese Leute fühlen sich durch jede Art religiöser Symbole in ihrer Freiheit eingeschränkt und angegriffen.
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27.06.2008 09:42 Uhr von Borgir
 
+2 | -2
 
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warum: regt sich denn alle welt über so ein scheiß kopftuch auf? wer´s tragen will soll´s tun, wer nicht soll´s lassen. ist doch ganz einfach. wie kann man wegen so einem mist so einen aufstand machen?

@chrisltiches-abendland-jünger: beruft ihr euch bei allem auf das christentum? ich glaube nicht, also warum wegen eines verdammten kopftuchs?
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27.06.2008 09:46 Uhr von LoneZealot
 
+1 | -2
 
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@bonsaitornado1: Das stimmt so nicht, speziell die germanischen Religionen waren alles andere als friedlich.

Das Heidentum war direkt mit dem Volk verbunden und nicht Privatsache. Da es viele, oft verfeindete, Stämme gab, gab es auch verschiedene Ausprägungen. Man kann das nicht mit den Leuten vergleichen die sich heute Asatru oder Neopaganismus nennen.

Heute kann man leicht reden das Religion Privatsache ist, nachdem die religiösen Werte quasi sekularisiert sind.

Woher kommen denn die Werte die heute als zurecht als Menschenrechte angesehen werden wenn nicht aus der Religion, speziell dem Christenum.
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27.06.2008 10:03 Uhr von LoneZealot
 
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@ Borgir: Bei vielen hat es dein Grund das sie dem Islam (repräsentiert durch das Kopftuch) nichts entgegenzusetzen haben ausser Verbote.

Wer selbst religiös ist, hat dem auch etwas entgegenzusetzen, er findet Halt durch seinen Glauben und lässt andere auch ersteinmal gewähren.

Leider tritt der Islam oft sehr aggresiv auf und deshalb kann das auch ein Grund sein warum einige das Kopftuch ablehnen.

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