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Kein Geld vom ADAC für missbrauchten Zwölfjährigen

Die Klage der Eltern eines 12-jährigen Jungen, der von einem Promoter des ADAC verschleppt und missbraucht worden war, hat das Landgericht Münster nun vertagt.

Zu der Klage sei es gekommen, weil die Eltern den ADAC für die Haftung seiner Mitarbeiter verantwortlich sehen. Außerdem war der Mann bereits wegen ähnlicher Delikte aufgefallen. Der ADAC verwies darauf, dass der Promoter von einer Vertriebsfirma aus Dortmund kam.

Daher sehe man sich seitens ADAC nicht in der Pflicht, Schadenersatz zu leisten. Das Landgericht Münster teilte die Meinung des Autoklubs und vertage die Klage über 50.000 Euro. Der Promoter selbst ist bereits verurteilt und muss für 13 Jahre ins Gefängnis.


WebReporter: maaxim112
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Geld, ADAC
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2008 18:57 Uhr von bounc3
 
+14 | -0
 
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Wieso sollte der Arbeitgeber für ein Verbrechen verantwortlich gemacht werden, das der Arbeiter begangen hat?!


Oder hab ich nur irgendwas überlesen/falsch verstanden ?
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26.06.2008 19:15 Uhr von partybear
 
+1 | -0
 
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Sehe das genauso, aber:
In der News steht, der Mann sei schon in dieser Hinsicht auffällig gewesen.
Sollte der ADAC davon etwas gewusst haben, wäre es natürlich grob fahrlässig jemanden für die Arbeit mit Kindern zu beschäftigen/zu beauftragen, finde ich.
Das mit der Geldgeilheit der Eltern sehe ich trotzdem klar im Vordergrund.
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26.06.2008 19:16 Uhr von Bokaj
 
+2 | -2
 
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Also, die katholische Kirche musste doch auch in Amerika für ihre pädophilen Priester, die straffallig wurden, die Strafe und Entschädigung der Kinder bzw. mittlerweile Erwachsenen bezahlen.

Wenn das Kind von einem Prieter missbraucht worden wäre, hätten sie mehr Chancen.
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26.06.2008 19:21 Uhr von Noseman
 
+2 | -2
 
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@Bokaj: Bloss dass Kindesmißbrauch durch Priester seitens der katholischen Kirche systematisch verschleiert wird. Kannst ja mal nach den "Richtlinien" googeln, die die deutsche Bischofskonferenz für solche Fälle aufgestellt hat.

Ein ausgewiesenes Dokument welches belegt, dass die RKK nichts anderes als eine kriminelle Vereinigung ist, und bei aller Kritik am ADAC kann man dem das nicht vorwerfen.
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26.06.2008 19:22 Uhr von maaxim112
 
+3 | -0
 
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@all: ja aber die promoter kommen von einer fremden firma die der ADAC beauftragt hat. Der ADAC weiss und intressiert sich nicht für diese mitarbeiter.........
nur um die geschrieben aufträge ( das ist meine persönliche meinung ;) )

also kurz und knapp : kein (direkter) ADAC mitarbeiter, keine haftung....... aber volles geld kassiert ( letzteres meine persönliche meinung)

mfg
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26.06.2008 19:28 Uhr von platino62
 
+4 | -0
 
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Also nachdem ich mal die Quellenangabe gelesen habe muss ich dem ADAC recht geben.
Wenn ich eine Firma beauftrage eine Promoaktion durchzuführen ist die Ausführende Firma verantwortlich und nicht der Auftraggeber.

Beispiel:
Ich beauftrage eine Firma mit der Durchführung von Renovierungsarbeiten. Bin ich dann auch verpfichtet die Mitarbeiter dieser Firma im Vorfeld auf eventuelle Straftaten zu prüfen?
Wohl eher nicht.
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26.06.2008 20:45 Uhr von MBGucky
 
+2 | -0
 
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Grund für die Klage: Die Eltern des Kindes sind wohl davon ausgegangen das es sich um einen Mitarbeiter des ADAC handelt.

Wenn ich den ADAC rufe und es fährt ein Abschleppwagen mit ADAC-Beschriftung vor, dann halte ich den Fahrer auch für einen Mitarbeiter des ADAC, obwohl es sich wohl eher um einen Mitarbeiter einer Werkstatt handelt, die einen Vertrag mit dem ADAC hat.

Man ist halt bei jeder Verpackung der Meinung, drin sei was drauf steht ^^
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26.06.2008 21:45 Uhr von jsbach
 
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Das wird wohl in der Praxis: schwer zu ahnen sein das der Mitarbeiter der Promoterfirma bereits wegen diverser Strafen auffällig war. Oder muss man heute bei jedem Job ein polizeiliches Führungszeignis vorweisen?
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26.06.2008 22:04 Uhr von stephanB1978
 
+1 | -0
 
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@bonsai: ein arbeitnehmer ist nur zu angaben von vorstrafen verpflichtet sofern sie fuer die arbeit von bedeutung sind. sonst kann er luegen.

wenn du wegen kleindelikten vorbestraft bist, ist diese regelung gut. da sie einem nicht jeden versuch anstaendige arbeit zu finden verbaut. uebrigens bietet selbst ein fuehrungszeugniss keine 100%ige sicherheit, da eintraeg nch einen gewissen zeitraum geloescht werden.
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27.06.2008 00:05 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Klar wollen die den ADAC verklagen is doch nur wegen der Kohle... Wenn die Eltern für Gerechtigkeit wären, würde wohl die Strafe des Täters genügen. Die Tat am eigenen Sohn noch zu benutzen, um sich selbst zu bereichern, ist arm.
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27.06.2008 08:59 Uhr von Bokaj
 
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Was hat der Junge davon, wenn der Täter im Gefängnis sitzt? Eine Entschädigung finde ich schon angebracht, für das Leid, was der Junge nun durchmachen muss. Sexueller Missbrauch ist keine Kleinigkeit. Nur wer muss sie zahlen, dass ist hier die Frage.
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27.06.2008 10:07 Uhr von Borgir
 
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warum: sollte der adac für seine mitarbeiter haften wenn die kriminell werden? selten so einen schwachsinn gehört.
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27.06.2008 16:04 Uhr von stephanB1978
 
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@bonsai: bei einem buchhalter/kassierer sieht es anders aus dieser muss eine vorstrafe wegen diebstahl, betrug usw angeben. wichtig ist ebend bei dieser frage - sind die vorstrafen fuer die zu leistende arbet von bedeutung.

so muesste jemand bei arbeit in einem callcenter kaum eine koerperverletzung oder diebstahl angeben.

sexual delikte jeglicher art duerften ausser bei eindeutigen taetigkeiten wie kindergarten oder schule, sehr grenzwertig bei der frage ob sie ein bewerber verschweigen kann oder nicht. hier duerfte es sehr auf den einzelfall ankommen.

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