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44 Prozent der Amerikaner befürworten Folter für Terrorverdächtige

Laut einer neuen Umfrage über die Einstellung von Bürgern aus 19 Nationen gegenüber dem Einsatz von Folter, befürworten die Amerikaner am meisten die Praktik des Verhörs mit Gewalt.

Eine leichte Mehrheit fordert ein völliges Verbot von Folter, während 44 Prozent meinen, dass Folter von Terrorverdächtigen erlaubt sein sollte. Mehr als 10 Prozent halten Folter generell für gerechtfertigt.

Laut der Umfrage von WorldPublicOpinion.org befinden sich die USA damit nah an Ländern wie Russland, Ägypten und der Ukraine und weit entfernt von alliierten Nationen wie Großbritannien, Spanien und Frankreich.


WebReporter: wolfheart
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Terror, Amerika, Folter
Quelle: prisonplanet.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2008 16:08 Uhr von wolfheart
 
+0 | -0
 
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Unfassbar, vor allem wenn man bedenkt dass alle US-Bürger laut Patriot Act terrorverdächtig sind. Mal sehen wie weit die Regierung gehen wird wenn der nächste Terroranschlag vollzogen wird.
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26.06.2008 16:40 Uhr von KnightF2
 
+8 | -0
 
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jaja Die Killerspiele sind schuld

Meine Güte, sind die Amis denn eig vollkommen bescheuert?
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26.06.2008 16:41 Uhr von Socke123
 
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26.06.2008 16:41 Uhr von Der.Buhmann
 
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einfach mal bei google (videos) nach "guantanamo experiment" suchen...
die sieben Leute die da mitgemacht haben standen am Anfang der Folter auch recht unkritisch gegenüber... nachdem sie dann mal 48 Stunden Guantanamo "Light" mitgemacht haben, sah das schon ganz anders aus...

Sehr interessant auch das die USA eine ganz andere Definition von Folter haben als die Vereinten Nationen...
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26.06.2008 16:50 Uhr von ArrowTiger
 
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@Der.Buhmann: Danke für den Filmhinweis. Man sagt ja nicht umsonst, daß man erst ein paar Meilen in den Stiefeln des Anderen gehen soll, bevor man ihn wertet...
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26.06.2008 16:54 Uhr von x5c0d3
 
+12 | -2
 
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Die lieben Amis etwa 30% glauben das in Deutschland noch Krieg herrscht und fast ebensoviele das die Sonne sich um die Erde dreht. Das Land der Millionen Hilliebillies. Ich kann nicht nachvollziehen, was manche so toll an diesem Land finden und unbedingt dorthin auswandern wollen.

Nun bekomm ich von Socke123 und seinen Ami-Befürwortern bestimmt Minuspunkte verteilt...
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26.06.2008 17:02 Uhr von Weltenwandler
 
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sind Amerikaner: nicht grundsätzlich selbst alle terrorverdächtig? Wenn ein anderes Land ihre Staatsbürger foltern würde dann würde die gesamte Army mobilisiert werden, aber natürlich gilt für das Land das völlig legal Terroristen wie beispielsweise CIA-Agenten hervorbringt irgendein anderes Gesetz als für den Rest der Menschheit. Man sollte echt mal auf Staatsanordnung einen Amerikaner foltern einfach um zu sehen was passiert!
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26.06.2008 17:03 Uhr von ArrowTiger
 
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In der Propaganda sah aber alles so nett aus Hier zum vergleich ein "Lagerrundgang" durch Guantanamo von der BILD für Nicht-BILD-Leser:

http://www.spiegel.de/...
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26.06.2008 17:29 Uhr von sedy
 
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ALLES QUATSCH: ES GIBT KEINE TERRORVERDÄCHTIGE ES GIBT NUR DIE REGIERUNG DIE TERROR MACHT
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26.06.2008 17:30 Uhr von Loxy
 
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Und das ist es: "Eine leichte Mehrheit fordert ein völliges Verbot von Folter,..."

Das heißt, dass jede Stimme eines Vernunftbegabten Menschen zählt!!!! Das ist Ansporn doch etwas zu tun, denn es heißt doch immer dass die Mehrheit entscheidet. Man beachte auch hier das kleine Wort "völlig".

Wer hat über diese Studie denn berichtet und diese "Mehrheit" einfach nur mal eben in einem Nebensatz erwähnt? Etwa die Folterindustrie oder das Bush-Syndikat?

...ich könnte kotzen, wenn ich sehe wie solche pseudo Expertokraten die Grundlage für hirnrissige Enscheidungen der Politiker liefern. Da is ja "SMS Guru" noch seriöser...

*ich bin raus*
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26.06.2008 17:31 Uhr von Socke123
 
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@x5c0d3: Nein nein, Minuspunkte bekommt hier nur, wer sich nicht dem blinden Anti-Amerikanismus vieler Deutschen unterwirft.

Vorschlag: Wie wärs mal mit rüberfliegen, ein paar Monate minimum dort leben, dann nochmal über die eigenen Aussagen nachdenken, und wenn man dann guten Wissens sagen kann, dass 70% aller Amis dumm sind, okay...dann ist es wohl bewiesen. Ich hatte diesen Eindruck jedenfalls nicht, habe auch von keinem gehört, dass er glaubt in Deutschland herrsche noch Krieg, Hitler sei noch an der Macht oder die Sonne sich um die Erde dreht oder sonst irgendein in Deutschland gern als Vorurteil verbreiteter Quatsch.

Es mag solche Vorfälle geben, aber Idioten gibt es in Deutschland auch...und das so zu verallgemeinern ist einfach arm, wenn man es in Wirklichkeit selbst gar nicht weiss.

Was manche so toll an dem Land finden? Tja da hilft wohl nur mal hinfahren und sich alles mal gut anschauen. Offenbar sind nicht alle Leute ignorant genug um alles was Amerikaner machen und tun als dumm abzustempeln, und viele können dem Völkchen wohl offenbar auch etwas gutes abgewinnen...
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26.06.2008 17:39 Uhr von Loxy
 
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Und Kennt überhaupt einer die Methodik und den genauen Wortlaut der Studie/Befragung? Darüber kann man auch schon viel in eine gewollte Richtung lenken...

Statistiken werden mir immer suspekter. Erst Recht, weil immer mehr Leute diese für ein klares Abbild der Realität halten und diese überhaupt nicht mehr angezweifelt werden.

Nieder mit der Expertomanie... ich will von Menschen mit IDEALEN regiert werden und nicht von gefakten Fragebögen und geldgeilen Hirnschmalzfaschisten.
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26.06.2008 17:42 Uhr von CHR.BEST
 
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Man sollte 44 % aller Amerikaner mal genauso foltern, damit sie selber spüren, was Folter bedeutet.
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26.06.2008 18:03 Uhr von 102033
 
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Das sind die reichen Sesselpupser, denen selber so etwas nicht passieren kann.

Anscheinend gibt es schon 44% dieser Spezies.
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26.06.2008 18:40 Uhr von stephanB1978
 
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wie meinte ein "haeftling" in dem experiment: "schuldig oder unschuldig, ich glaube fuer den rest des lebens wird in ihren seelen eine wunde bleiben" - seine worte als er nach 28.std entlassen wurde

sie koennen solchen methoden nennen wie sie wollen - es ist und bleibt folter. und solange die usa menschen so behandeln, sind sie genau wie die die sie bekaempfen. sie sind terroristen.

traurig ist nur eines, neu sind solche methoden in der informationsbeschaffung auch fuer die usa nicht.
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27.06.2008 10:19 Uhr von Borgir
 
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beim amerikanischen volk: darf man sowas nicht ernst nehmen. drei viertel haben keine ahnung was folter ist. das restliche viertel läuft bis an die zähne bewaffnet im land rum und schießt auf alles was sich bewegt. davon abgesehen ist die allgemeinbildung quasi nicht vorhanden und die haben keine ahnung, was in der welt passiert. weil die welt ist die usa, über den tellerrand blicken nicht gewünscht, gewollt oder erlaubt.
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27.06.2008 14:09 Uhr von ArrowTiger
 
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@102033: -- "Das sind die reichen Sesselpupser, denen selber so etwas nicht passieren kann."

In den USA geht es derzeit auch dem Mittelstand an den Kragen:

"Leben in der Blechkiste - Phänomen »Car Dweller«: US-Immobilienkrise bedroht immer mehr Angehörige der Mittelschicht. Rasante Zunahme der Obdachlosigkeit"

http://www.jungewelt.de/...

Der Artikel lohnt sich zu lesen. Zumal unsere Politiker für Deutschland ja ebenfalls am liebsten US-Verhältnisse hätten, wenn man ihre Bestrebungen betrachtet, den Sozialstaat zu zerstören, und unser Tafelsilber zu verscherbeln.

Ich denke jedoch, daß Armut einem brutalen Weltbild mit Rachefantasien eher noch förderlich ist...

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