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Winziges Werkzeug entwickelt zur besseren DNA-Untersuchung

Japanische Wissenschaftler haben ein mikroskopisch kleines Werkzeug hergestellt, mit dem sich die DNA besser untersuchen lässt. Mit diesem aus Haken und Spulen bestehendem Instrument lassen sich DNA-Stränge bewegen und aufwickeln.

Es können auch Abschnitte der DNA gestreckt werden, um die Proteinanlagerung zu untersuchen. Gestreckt ist die DNA einer Zelle etwa einen Meter lang, jedoch nur zwei Nanometer dick. Ein Flüssigkeitsstrom reicht daher schon, um die DNA zu verheddern oder zum Reißen zu bringen.

Die neue Technik kann jedoch Abhilfe schaffen. Der DNA-Strang wird mit einem Haken aufgenommen und zwischen zwei Spulen gezogen, wovon eine um die andere geführt wird. So wird das Erbgut um die Spulen gewickelt und man kann es als Paket bewegen. Kehrt man die Bewegung um, wickelt es sich wieder ab.


WebReporter: Knochenmann
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Untersuchung, DNA, Werkzeug
Quelle: www.scienceticker.info

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2008 16:10 Uhr von MetalTribal
 
+7 | -0
 
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Das ist einfach Wahnsinn, wie verdammt weit wir schon sind, das muss sich mal vorstellen. Die Spielen da mit DNA strängen rum. ^^
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26.06.2008 16:32 Uhr von s3m
 
+6 | -1
 
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jaja, die Japaner ;): Ein mit mehreren Milliarden gefördertes deutsches Forschungsunternehmen hat ein Verfahren zum Ziehen ultradünner Drähte entwickelt. Ein Drahtmuster wird mit der Bitte um ein Gutachten nach Japan geschickt, da man glaubt einen Rekord gebrochen zu haben. Nach einer Woche kommt ein Paket zurück. Drinnen ist der Draht und ein Brief:"... Ihr Paket haben wir erhalten, aber außer dem Draht und dem Absender war nichts drin. Deswegen haben wir ein Innen- und Aussengewinde hineingeschnitten. Wir hoffen Ihnen geholfen zu haben. ...."

beliebig auf westliche Länder übertragbar, am bekanntesten dürfte die DDR-Version sein;)

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