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Gehirn sucht neue Abenteuer

Britische Forscher der University College fanden heraus, dass der Drang nach neuen Erfahrungen und Abenteuerlust fester Bestandteil unseres Gehirns sind. Wenn Testpersonen etwas neues probierten, war eine Region im Gehirn aktiv, welche in Kontakt mit dem Belohnungszentrum steht.

15 Probanden wurden 64 Landschaftsbilder vorgeführt. Bei 32 Bildern war ihnen bekannt, dass sie ein britisches Pfund gewinnen. Bei den anderen war der Gewinn nicht bekannt. Die Testpersonen wählten regelmäßig die Bilder mit unbekanntem Gewinn.

Die Forscher beobachteten während des Spiels die Gehirne mittels der Magnetresonanztomografie und sahen, dass bei der Wahl von Neuem ein Bereich im vorderen Großhirn aktiver ist. Durch das Probieren können u.a. neue Lebensräume und Nahrungsmittel entdeckt werden, so die Begründung.


WebReporter: Knochenmann
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn
Quelle: www.wissenschaft.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2008 14:58 Uhr von Belua
 
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Zweischneidiges Schwert: Klar können (konnten damals) dadurch neue Lebensräume und Nahrungsmittel entdeckt werden. Allerdings kann das auch nach hinten losgehen: giftige Beeren/Pilze/o.ä. werden probiert, in neuen Lebensräumen stößt man auf gefährlichere Feinde (wilde Tiere z.B.). Ohne dass sich da ein paar unfreiwillig geopfert haben, ist das bestimmt nicht abgelaufen^^

Interessant finde ich übrigens, dass Affen laut einer anderen News von neulich eher auf Nummer sicher gehen und lieber eine kleine, aber sicher Belohnung wählen, statt einer größeren, bei der sie nicht sicher sind, ob sie sie bekommen.
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26.06.2008 16:15 Uhr von H-Star
 
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wäre sinnvoll gewesen zu erwähnen: was die bilder mit dem experiment zu tun haben. geht aus der news nämlich absolut nicht hervor - so wie die geschrieben ist hätte man auch einfach die testperson fragen können "willst du 5 € oder lieber x €?"
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26.06.2008 17:38 Uhr von delighteds
 
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@Belua: Das ist ja auch ein Teilgrund, warum der Mensch sich weiterentwickelt hat und die Affen nicht.
Wenn es dieses Belohnungssystem nicht geben würde und wir wie die Affen gehandelt hätten, wären zwar vielleicht einige Vorfahren und Menschen nicht verstorben, aber genauso hätte sich niemand gewagt etwas neues zu probieren oder auszuprobieren. Aber das Belohnungssystem treibt uns in neue, wenn auch gefahrvolle Bereiche und Erfahrungen und trägt so bedeutend zur Weiterentwicklung bei.

Also ein klarer Vorteil für die Menschheit im Gesamten.
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26.06.2008 17:49 Uhr von Belua
 
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@delighteds: Schon klar, für die Menschheit hat´s offensichtlich funktioniert. Ich wollte damit nur sagen, dass das Risiko für ein einzelnes Individuum (oder vielleicht sogar für ganze, kleinere Stämme) doch recht hoch war, und die neuen Erkenntnisse nicht ohne Opfer gewonnen wurden.
Dieses System funktioniert nur, wenn genügend "Reservepersonal" vorhanden ist.
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26.06.2008 21:38 Uhr von cyrus2k1
 
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Dumme Studie: Das beweißt doch gar nichts, da die unbekannten Gewinne ja auch größer gewesen sein könnten. Jeder mit Logik hätte sich so entschieden. Völlig falsch durchgeführt die Studie.
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27.06.2008 13:37 Uhr von Belua
 
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@cyrus2k1: Darum gehts ja grade: die unbekannten Gewinne könnten höher sein. Oder auch niedriger. Die Leute gehen also ein Risiko ein, um dadurch _vielleicht_ mehr Gewinn zu machen, obwohl sie wissen, dass das schief gehen kann. Genau darum geht es, ich weiß nicht, was für dich der Sinn dieser Studie sein soll...

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