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Somalia: Entführer wollen eine Million Dollar

Vor der Küste Somalias wurde eine dreiköpfige deutsche Familie und ein Franzose entführt (SN berichtete). Nun verlangen die Entführer, laut Aussagen des Minister für Staatssicherheit in der halbautonomen Region Puntland, Jama Hirsi Farah, eine Million Dollar Lösegeld für ihre Freilassung.

Laut Berichten der Somalier wurden die europäischen Geiseln von einer Yacht im Golf von Aden entführt und müssen sich noch in den Bergen aufhalten. Puntlands Regierungsberater Bile Mohamud Qabowsade sagte: "Das Schiff wurde gekapert, als die Segler in Küstennähe Fotos machen wollten."

Die Piraten werden nun von somalischen Truppen verfolgt. Ein Vertreter der Behörden: "Wir verfolgen sie und setzen unsere Truppen in der Umgebung des Entführungsortes ein". Puntland hat eine eigene Verwaltung, da man sich von Somalia losgesagt hat.


WebReporter: ZTUC
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Million, Dollar, Somalia, Entführer
Quelle: www.spiegel.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2008 13:08 Uhr von ZTUC
 
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Hoffen wir, das ganze geht am Ende gut aus. Dennoch sind die Entführten nicht schuldlos, es ist bekannt das die Gewässer vor Somalia stark von Piraterie betroffen sind.
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26.06.2008 14:34 Uhr von nONEtro
 
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ich verstehe garnicht wieso die da alle an der somalischen küste rumfahren. also ganz ohne waffen scheinbar. ausserdem werden die steuerzahler wieder für das geld aufkommen müssen. so wie es bei den letzten entführungen da war.
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26.06.2008 14:49 Uhr von Carry-
 
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nicht bezahlen! das kommt dabei raus, wenn man lösegeld zahlt. hätte man gar nicht erst angefangen lösegled zu zahlen, würden bestimmt weniger deutsche entführt.
deutschland ist das letzte mal 1977 in mogadischu vernünftig gegen terroristen vorgegangen. seitdem zahlen die verweichlichten bundeskanzler lieber und machen dadurch das entführen von deutschen erst lukrativ.
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27.06.2008 00:28 Uhr von Erdwin01
 
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Also: bei dem jetztigen Kurs hätte ich lieber 1.000.000 Euro verlangt. :-)

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