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"Brutalkapitalismus": Arbeitgeber wehren sich gegen DGB-Kritik

Als eine "unmögliche Aussage" bezeichnete Inge Schubert, Sprecherin des Verbandes der Wirtschaft Thüringens (VWT), die Worte von DGB-Chef Sommer. Unterstützung erhielt er allerdings von Gewerkschaften in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Schubert widersprach den Äußerungen des deutschen Chef-Gewerkschafters, es gebe keine Klagen darüber, dass die Bildung von Betriebsräten erschwert oder verhindert werden würde.

Laut Sandra Jäschke, Sprecherin der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft, ist es "zu einfach, die Arbeitgeber dafür verantwortlich zu machen, dass die Gewerkschaften ihre Mitglieder verlieren". Es könne jeder der Gewerkschaft beitreten, wenn er dies möchte.


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WebReporter: ZTUC
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Arbeit, Arbeitgeber, Brutal, DGB
Quelle: www.freiepresse.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2008 12:09 Uhr von ZTUC
 
+0 | -0
 
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Offiziell darf natürlich jeder einer Gewerkschaft beitreten, aber dennoch wird oft die Gewerkschaftsarbeit behindert. Mein Chef weiß nicht, dass ich in der Gewerkschaft bin.
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26.06.2008 12:18 Uhr von Borgir
 
+12 | -8
 
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gewerkschafte: sind so ziemlich das letzte. man siehe sich ver.di an.....die forderungen sind ja noch akzeptabel, aber dann werden immer wieder faule kompromisse unterschrieben, die den arbeitnehmern keinen deut helfen. die gewerkschaft klopft sich dann selbstzufrieden auf die schultern und brüstet sich damit, wie toll sie das gemacht haben.
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26.06.2008 12:42 Uhr von vostei
 
+3 | -1
 
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genau - ich sage nur ERA-TV: die den Arbeitgebern jede Menge Möglichkeiten gegeben hat die Arbeitnehmer zu deckeln...

http://de.wikipedia.org/...
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26.06.2008 13:00 Uhr von q.fuchs
 
+3 | -1
 
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Gewerkschaften: Sollten sich mal auf ihre Eigenen Finger schauen. Die Doppelzüngigkeit Ver.dis wird schon lange gewerkschaftsintern beklagt - wer will darf mal googlen.
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26.06.2008 13:08 Uhr von Snickerman
 
+5 | -1
 
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Von den USA lernen: heißt sie(g)(ch)en lernen- dort sind Betriebe stolz, wenn sie keine Gewerkschaftler zulassen,
auch nur mit einem zu sprechen, ist oft schon ein Kündigungsgrund.
USA- (Alp)Traumland des Kapitalismus...
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26.06.2008 13:20 Uhr von Eruptiv
 
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Kenn: ich genug Beispiel von Firmen die Mitarbeiter feuern wenn sie das Wort Betriebsrat auch nur in den Mund nehmen.
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26.06.2008 13:49 Uhr von ArrowTiger
 
+4 | -1
 
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Gewerkschaften sind wichtig! Allerdings werden die deutschen Gewerkschaften offenbar immer zahnloser - und teilweise wohl auch korrupter.

Aber immer noch besser, als gar keine. Sonst sähe es hier wohl noch weitaus übler aus...
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26.06.2008 14:38 Uhr von Noseman
 
+1 | -0
 
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@ArrowTiger: Du irrst Dich leider mit Deinem letzten Satz.

Tarifverträge kann nämlich jede anerkannte Gewerkschaft abschließen.

Somit können die christlichen Gewerkschaften, besonders im Sozialbereich (Krankenhaus, Pflegeheim, Kita usw.), das natürlich auch machen.

Obwohl sie in diesem Fall selbstverständlich absolut Arbeitgeberfreundlich, weil mit dem Träger (Kirche) verbandelt sind.

Das ist erstens echt ein Witz (wenn für die Arbeitnehmer auch kein lustiger) und wäre zweitens unbegreiflich, wenn man nicht wüsste das die Lobby mehr zählt als Recht und Verstand.
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26.06.2008 15:31 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -1
 
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Die Gewerkschaften vergessen eines mehr als die Hälfte aller Bundesbürger ist in Jobs zu denen es keine Gewerkschaften gibt und die Firmen sind so klein, dass kein Betriebsrat existiert.
So holt die Gewerkschaft zwar oft positives für ihre Mitglieder raus - aber der Rest der Bevölkerung schaut dann umso mehr in die Röhre.
Dieser Rest hat dann auch wenig Verständniss für gross angelegte Streike, weil sie selbst immer ausgeschlossen bleiben werden.
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26.06.2008 18:09 Uhr von Metal_Invader
 
+2 | -1
 
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Und was soll uns die News sagen? Ist doch klar das sie sich die gute Inge nicht hinstellt und sagt "ja sie haben recht, wir behindern die Gewerkschaften wo wir nur können und würden uns über Zustände wie in China freuen".
Es ist nunmal ihr Job das leider zu oft schändliche Treiben in der Wirtschaft zu verteidigen.
Nur glaubt ihr wohl kein Mensch, der a) selber Arbeitet oder b) nachdenken kann.
Nicht erst seit gestern werden Betriebsräte nicht zugelassen oder mit allen Mitteln an der Entstehung gehindert.
Der Drogeriemarkt Schlecker war und ist immer noch ein gutes Beispiel, wie Gewerkschaften behindert werden.

Man muss festhalten, dass wir ohne Gewerkschaften heute immer noch in Mietsbaracken der Arbeitgeber leben müssten und es heute keinen Mittelstand geben würde. Den damals konnten die Menschen noch kämpfen, was wir heute verlernt bzw. nie gelernt haben.
Wir entwickeln und gesellschaftlich im moment zurück. Die Gewerkschaften haben sich im Laufe der Zeit verändert und es fehlt ihnen in meinen Augen leider an Macht. Die meisten Leute treten nicht ein, weil sie paar Euro sparen wollen und sich denken, sollen doch die anderen für mich kämpfen, ich bekomm die Lohnerhöhung dann ja trotzdem.
Außerdem gibt es zuviele Gewerkschaften und zu viele kleine. Die kleinen sind leider oft vom Arbeitgeber gelenkt und in meinen Augen keine Hilfe für die Arbeitnehmer.
Dann sitzten den Gewerkschaften auch viel zu oft korrupte Karrieresäue vor. Beispiel die eine Bahngewerkschaft, wo der Vorsitzende dann in die Führungsebene der Bahn aufgestiegen ist und gleich mal paar hundert Leute feuern wollte... .

Es gibt noch viel zu tun, um wieder ein gutes Machverhältnis zwischen beiden Parteien zu bringen.
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26.06.2008 19:22 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Zeus35 ich sag Dir Jobs ohne Gewerkschaft:
Zeitarbeiter, die 6 Wochen am Fliessband sind, 8 Wochen in der Telefonzentrale und 6 Wochen in einem Büro Kopien machen - einige Millionen. Dann: Tontechniker ohne Ausbildung, eine (ungelernte) Dame die bei mir CDs kopiert, eine weitere Dame, die Songs komponiert und textet ..., ein Mädchen für alles im Büro unter uns, jemand der angestellt (privaten) Gitarrenunterricht gibt ...
Ich wüsste nicht welche Gewerkschaften da zuständig wären.

Ein alter Arbeitgeber (Ing.Büro) von mir hat Leute sofort entlassen oder gar nicht erst eingestellt, wenn diese in der Gewerkschaft waren. Das hat er deutlich gesagt.
... und die Firma Schlecker hat - glaube ich - bis heute keinen Betriebsrat. Sind ja nirgendwo 5 Leute im Laden.
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26.06.2008 20:13 Uhr von datenfehler
 
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Brutalkapitalismus: Das ist ein schönes Wort... :)
Schade, dass die Gewerkschaften sonst nichts zuwege bringen, außer einen schönen Neologismus...
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26.06.2008 20:26 Uhr von ToSar
 
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Alle die: immer auf die Arbeitgeber schimpfen sollen einfach ne eigene Firma aufmachen und dann ihre eigenen Forderungen an die Angestellten erfüllen.

und zack werden sie sehen das vieles einfach nicht machbar ist.
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30.06.2008 16:14 Uhr von ArrowTiger
 
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Glückliche Kühe geben mehr Milch: Ich frage mich, wann die Sozialanalphabeten unter den Arbeitgebern endlich mal die längst durch Studien untermauerte Binsenwahrheit kapieren, daß Druck auf, und Ausbeutung von Arbeitnehmern letztlich ihrem eigenen Geldbeutel schadet.

Wer den Manchester-Kapitalismus zurück haben will, sollte sich im klaren sein, daß er damit auch in die Produktivität dieser Zeit zurückfallen wird. Sehen diese Dummköpfe eigentlich nicht, daß seit Einführung von Arbeitnehmerrechten durch den Druck von Gewerkschaften auch die Produktivität massiv zugenommen hat? Klar ist das nicht der einzige Grund - aber einer der wesentlicheren.

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