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Asteroideneinschlag formte den Mars

Drei Gruppen von Forschern wollen die Theorie von 1984, nach der auf dem Mars durch einen Asteroideneinschlag das Borealis-Becken geformt wurde, mit Hilfe einer Computersimulation bestätigt wissen. Das Borealis-Becken nimmt 40 % der Marsoberfläche ein.

Der amerikanische Satellit "Mars Global Surveyor" zeigte, dass im Süden die Kruste viel dicker als im Norden ist. Im Süden wurden zudem magnetische Unregelmäßigkeiten festgestellt. Durch einen Einschlag entstandene Schockwellen könnten diese Anomalien erklären.

Vor ca. 3,9 Milliarden Jahren wurde der Mars laut den Simulationen von einem Objekt in einem 45° Winkel getroffen, welches ungefähr 2.000 km Durchmesser hatte. Laut Andrews-Hanna sei der Asteroideneinschlag der einzige Weg einen Planeten so zu formen.


WebReporter: Knochenmann
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mars, Asteroid
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2008 22:02 Uhr von Knochenmann
 
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In der Quelle ist es natürlich viel Ausführlicher. Wäre also nicht schlecht, wenn ihr euch diese mal zu Gemüte führt ;-)
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25.06.2008 22:59 Uhr von jsbach
 
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Es ist immer wieder erstaunlich: was die Wissenschaftler da neues herausfinden. Ich sehe mir
hier in Bayern oft den Prof. Lesch in Alpha Centauri gesehen. Ein zwiter Prfo. Heinz Haber, der auch dem Laien das gut nahe bringen kann.
Aber das dort jemals Menschen landen können, halt ich fast nicht für möglich.
Mehr möchte ich nicht dazu schreiben sonst geht die Diskusion um die Mondlandung wieder an. Ich bin weiterhin davon überzeugt: Die waren da oben.
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26.06.2008 09:08 Uhr von Gorxas
 
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@jsbach und Æshættr: so abwegig ist es nicht und eigentlich auch schon lange machbar. Nur gibt es ein einziges Problem: der Punkt Gesundheit.
Wie wir bereits wissen herrscht Schwerelosigkeit im Weltraum und eine Reise bis zum Mars dauert ca. 6 Monate. Also im Ganzen eine Odyssee von 12 Monaten in Schwerelosigkeit. Und wie wir wissen ist Schwerelosigkeit schwerelos.. ergo: keine Anstrengung der menschlichen Muskulatur, was bei so einer langen Reise sehr leicht zu Muskelschwund führen kann und das ist alles andere ein lustiges Thema.

Wir müssen also erst einmal abwarten, wie hier die Forschung vorangeht. Es wurden in den vielen Jahren nicht umsonst immer wieder neue Astronauten in den Weltraum geschickt - einige zu aktiven Forschungsarbeiten und wenige auch zur Analyse wie sich der menschliche Körper der Schwerelosigkeit anpasst.

Fortschrittlich gesehen ist eine Reise machbar. Nur der Körper hindert uns noch daran :)
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26.06.2008 11:29 Uhr von Shedao Shai
 
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@schwerelosigkeit^^: es gab letztens eine interessante reportage, wo 2 personen 2 monate lang im bett liegen mussten (entspräche ja dann dem muskelabbau von x monaten im all) und dabei ein spezielles trainingsgerät benutzen mussten. das würde den astronauten ermöglichen ihre muskeln fit zu halten und nicht den halben tag aufm fahrrad zu verbringen, sondern vllt eine halbe stunde mit der maschine. wäre auf jeden fall schonmal ein weiterer schritt geradeaus.
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26.06.2008 12:22 Uhr von uss_constellation
 
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Schwerelosigkeit ist nicht das Hauptproblem: Man kann mit einem rotierenden Raumschiff eine Umgebung schaffen, die der Schwerkraft auf der Erde ähneln würde.

Das Hauptproblem ist, dass man hinter der Mondumlaufbahn das schützende Magnetfeld der Erde verlässt und die harte kosmische Strahlung (von der Sonne und aus dem übrigen Weltraum) zwischen Erd- und Marsumlaufbahn über einen Zeitraum von 12 Monaten für Menschen nicht erträglich ist. Die Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung, die in diesem Raumbereich bisher gemessen wurde, kann man derzeit nur mit einem meterdicken Bleimantel für menschliche Bedürfnisse ausreichend abschirmen. Andere Technologien gibt es derzeit noch nicht für diesen Einsatzzweck. Ein solches Raumschiff wäre also wohl recht schwer, was dann auch Auswirkungen für und Anforderungen auf die Antriebstechnolgie bedeuten würde :).
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26.06.2008 12:35 Uhr von uss_constellation
 
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... "an" die Antriebstechnologie natürlich. .

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