26.06.08 09:02 Uhr
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Studie: Kinder erhalten zu viele Antibiotika

Aus einem Report der Gmünder Ersatzkasse (GEK) geht hervor, dass ca. 20 Prozent aller verordneten Antibiotika Kindern verschrieben werden.

Außerdem wurde festgestellt, dass bei 80 Prozent der diagnostizierten Mittelohr- und Atemwegsinfektionen den Kindern Antibiotika verordnet wurde.

Dies ist angesichts der sich häufenden Antibiotikaresistenz alarmierend.


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WebReporter: shaap
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Studie, Antibiotika
Quelle: www.tagesschau.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2008 22:37 Uhr von shaap
 
+0 | -0
 
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In der Quelle steht noch mehr über andere problematische Verordnungen wie z.B. bei Antidepressiva. Ist allerdings sehr umfangreich und passte deswegen nicht in die News.
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26.06.2008 10:04 Uhr von Bokaj
 
+12 | -3
 
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@ Uskumru: Antibiotikum Singular
Antibiotika Plural

Deine Kritik hier ist peinlich.
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26.06.2008 11:07 Uhr von Amöbius
 
+5 | -2
 
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@ kein_name: Diese Nachricht ist tatsächlich alamierend. Völlig unverantwortlicher Umgang mit Antibiotika. Aber ich sehs selbst bei meinem stümperhaften Hausarzt, der mir bei jeder Grippe so ein Präparat aufhalsen will. Absolut unnötig. Viele Eltern machen bestimmt erstmal Panik, wenn der Kleine krank ist. Die meisten wollen einfach nicht verstehen, dass so eine Krankheit auf natürlichem Wege nunmal ne Woche ausgesessen werden muss.
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26.06.2008 11:27 Uhr von _BigFun_
 
+4 | -0
 
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Das Problem ist doch das Kinder in unserer Gesellschaft auch schon keine Zeit mehr haben um eine Krankheit "natürlich" auszukurieren.
Welches Kiddy kann es sich heute leisten mal 1-2 Wochen in der Schule zu fehlen? Die Stofflücken werden immens - und die Zeit dies nachzuarbeiten ist aufgrund der Menge des Lehrstoffs, viel zu knapp.
Leider haben auch die Eltern keine Zeit mehr für die Kinder lange zu betreuen - da muss alles hoppla hop gehen - und das alles führt dazu das Ärzte recht schnell zu Antibiotika greifen. In meiner Kindheit wurde der Arzt wirklich erst aufgesucht, wenn es wirklich gar nicht anderst mehr ging - war zwar nicht wirklich toll ( wer hat schon gerne eine fette Grippe) - aber dafür geh ich heutzutage wenns hoch kommt 1 mal im Jahr zum Doc.
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26.06.2008 11:31 Uhr von Amöbius
 
+3 | -0
 
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@_BigFun_: Ja, genau das IST ja eben das Problem. Aber was ist den Leuten denn am Ende lieber? Dass in ein paar Jahren gar keine Antibiotika mehr wirken, oder dass der Kleine anstatt ner eins in Mathe ne zwei bekommt. Außerdem sind Lehrer nun auch keine Unmenschen und größtenteils sicher bereit mal ein Auge zuzudrücken... jedenfalls wars in meiner Kindheit so.

Da muss definitv mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden!
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26.06.2008 12:25 Uhr von Amöbius
 
+1 | -2
 
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@kein_name: Der Vergleich hinkt auf der gesamten Länge des Weges...
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26.06.2008 12:33 Uhr von _BigFun_
 
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@ amöbius: ich geb dir da vollkommen Recht - wobei - den meisten Lehrern ist es heutzutage doch fast egal was mit den Kindern ist. Das ganze Schulsystem gehört überarbeitet - weniger Stoff- dafür dann aber ordentlich beigebracht.
Und Ärzte die Kinder behandeln sollten eine extra Schulung dafür machen - wo ihnen aufgezeigt wird was sie ändern könnten.

Und an den lieben Junge der sich ständig Gedanken macht, mit welcher Hand er seine Rute wedeln soll - zuviel wi...n macht blind und dumm - letzteres haste wohl schon erreicht - alo hüte dich vor ersterem ;)
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26.06.2008 12:36 Uhr von Borgir
 
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jeder: erhält zu viel antibiotika. man muss sich beim arzt ja regelrecht wehren, bei einer grippe keine antibiotika zu bekommen (zumal hausärzte mal lernen sollten: grippe sind viren, da machen antibiotika überhaupt nix).
genauso im krankenhaus: bei jedem schieß bekommt man antibiotika, alles zur prophylaxe.....
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26.06.2008 16:05 Uhr von stephanB1978
 
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meine erfahrung: die meisten medikamente die einem der azt verschreibt sind ueberfluessig.

wenn ich mal wegen einer schweren erkaeltung oder nasennebenhoehlenentzuendung zum arzt muss, ist das einzigste was ich nutz die krankschreibung. den rest erledigen gute hausmittel und ordentlich ruhe ;-) ok und ein papierkorb ;-)

wobei es auch aerzte gibt, die nicht wie verrueckt verschreibungssuechtig sind. so meinte mal einer zu mir wegen nasennebenhoehlen "eine woche krankschreibung und mit salzwasser inhalieren" ok es wurden dann doch zwei wochen krankschreibung ;-) einen guten arzt erkennt man immer daran, wieviel medikamente er einen verschreiben will;-)

kritisch finde auch, dass aerzte heute sehr wenig nachfragen welche medikamente/drogen man bereits nimmt.
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27.06.2008 20:58 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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Was haben den Comments bitte: wegen Selbstbefriedung mit dieser News überhaupt zu tun. Also da sinkt das Niveau gewaltig.

topic
Wie bei den Genüssen des kulinarischen Lebens. Zu viel ist ungesund. So auch wegen jeder Bagatelle gleich die "Granaten" verordnen. Zu guter letzt wirkt dann gar nichts mehr oder schlägt positiv an.
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28.06.2008 16:27 Uhr von Unrealmirakulix
 
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das gleiche ist es mit: den Schmerzmittel, die inzischen schon wegen den geringsten Beschwerden genommen werden. Dann heißt es immer: "Es sind doch Schmerzmittel?!"

Irgenwann wird man immun gegen das wirkungsmittel und man wechselt zum nächsten Medi und so weiter...
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03.07.2008 01:24 Uhr von Jean-Dupres
 
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Ob der Mensch nun weniger Antibiotika bezieht: oder so weiter macht wie bisher, wird an der Tatsache das in 20-30 Jahren alle bisher bekannten Antibiotika ihre Wirkung verlieren werden nichts ändern !

Wir bekommen Antibiotika bei Infekten direkt und indirekt über die Nahrungskette zusätzlich.
Denn womit werden denn Rinder, Schweine, Hühner usw. von Infekten geheilt, bzw. vor solchen bewahrt ?

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