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DGB kritisiert ostdeutsche Arbeitgeber wegen "Brutalkapitalismus"

Nach Auffassung des Deutschen Gewerkschaftsbundes(DGB) ist die Tarifautonomie durch viele ostdeutsche Arbeitgeber gefährdet. Ursachen dafür sind laut DGB-Chef Sommer gegenüber der Freien Presse geringe Gewerkschaftsbindung und ein niedriger Organisationsgrads der Unternehmen in Arbeitgeberverbänden.

Gewerkschaftsarbeit würde behindert. Sommer: "Man könnte oft meinen, dass sie den Standpunkt vertreten, nach dem Realsozialismus sei jetzt der Brutalkapitalismus an der Reihe und nicht die soziale Marktwirtschaft" und bezeichnete dies als "besondere Form der Ausbeutung".

Der DGB-Chef wiederholte seine Forderung nach Einführung des Mindestlohnes.


WebReporter: ZTUC
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Arbeit, Arbeitgeber, Brutal, DGB
Quelle: www.freiepresse.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2008 15:25 Uhr von ZTUC
 
+0 | -0
 
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Das Gleichgewicht zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeber existiert nicht mehr und das war in der Vergangenheit die Säule des deutschen Wohlstandes.
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25.06.2008 16:11 Uhr von Mistbratze
 
+2 | -1
 
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Die Gewerkschaften: haben doch selbst Schuld. Der „Ossi“ wird doch nur als Beitragszahler gebraucht um die Streikkassen in den Alten Bundesländern aufzufüllen. Ich kann mich nicht erinnern dass sich Gewerkschaften im Osten überhaupt mal richtig stark gemacht haben. Hier und da ein Probestreik am Samstag, wo nicht gearbeitet wird waren bisher die einzigen Aktionen. Ich klammere mal bewusst die ÖTV [ver.di], die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes aus. Die ist zumindest im Osten ein wenig aktiv.

Nach de, Anschluss der DDR an die BRD wurden allein in Sachsen 105 000 Arbeiter aus dem Braukohle-, und Uran Bergbau freigesetzt. [Die Wirtschaftlichkeit dessen lasse ich mal außen vor.] Keine Gewerkschaft hat sich auch nur einen Dreck darum gekümmert wie z.B. das fordern von Auffanggesellschaften etc. Im gleichen Atemzug ging es im Ruhrgebiet um 3400 Arbeitsplätze im Steinkohlebergbau, bzw. das was noch vorhanden war. Ratet mal wo gefordert wurde Auffanggesellschaften zu gründen und mit Streiks gedroht wurde.

Meiner Meinung nach haben die Gewerkschaften von Anfang an im Osten versagt, bzw. gar nicht erst versucht sich um Ihre Mitglieder zu kümmern. Das rächt sich jetzt.
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25.06.2008 17:02 Uhr von a.maier
 
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Gewerkschaften? Wir von der Bahn (Transe) haben doch unseren Hansen. Wer daraus nicht lernt ist selbst schuld. In Ost und West!
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25.06.2008 17:52 Uhr von funeraldiner
 
+2 | -0
 
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Don´t hate the players, hate the game.
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25.06.2008 18:11 Uhr von spacerader73
 
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Stimmt hab ich schon länger festgestellt das der Osten als experimentierfeld für die reinen Kapitalismus oder auch Brutalkaptilalismus missbraucht wird. Die Löhne sind um bis zu 50 %! niedriger, die Arbeitszeiten teilweise um über 5 h länger als im Westen, die Arbeitsbedingungen mieserabel, Mobbing an der Tagesordnung usw. usw. Und das alles wird durch die Politik massive gestützt (nicht nur von der Union, sondern auch von weiten Teilen der sogenannten Sozialdemokraten!
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25.06.2008 18:14 Uhr von spacerader73
 
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so klings besser:-): Stimmt, hab ich schon länger festgestellt...
...das der Osten als Experimentierfeld für den reinen Kapitalismus oder auch Brutalkaptilalismus missbraucht wird. Die Löhne sind um bis zu 50 %! niedriger, die Arbeitszeiten teilweise um über 5 h länger als im Westen, die Arbeitsbedingungen mieserabel, Mobbing an der Tagesordnung usw. usw. Und das alles wird durch die Politik massiv gestützt (nicht nur von der Union, sondern auch von weiten Teilen von den sogenannten Sozialdemokraten!

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