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Abwanderung von Fachkräften ins Ausland nimmt zu

Im vergangenen Jahr haben 160.000 Auswanderer Deutschland verlassen. Laut einer Studie, die Wirtschaftsstaatssekretär Walther Otremba vorstellte, sei der Anteil der Führungs- und Fachkräfte darunter sehr hoch.

In der Studie wurden 1.400 Fachkräfte, die dauerhaft im Ausland leben, vom Prognos-Institut befragt. Vor allem junge männliche Akademiker ohne Kinder kehren demnach Deutschland den Rücken.

Die beliebtesten Auswanderungsländer für Deutsche sind demnach USA, UK und die Schweiz. Hauptgründe sind bessere Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten und höhere Lebensqualität.


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WebReporter: ZTUC
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ausland
Quelle: www.spiegel.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2008 08:05 Uhr von ZTUC
 
+0 | -0
 
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In der Quelle sind noch weitere interessante Zahlen genannt. Ich kann die Auswanderer verstehen, wäre auch beinahe ins Ausland gegangen.
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25.06.2008 09:54 Uhr von jodta
 
+6 | -15
 
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Vielleicht ist das auch so gewollt? Deutschland zu schwächen ist immer noch eine Hauptaufgabe der Amis. Sie brauchen uns nicht mehr als Puffer, als ehemalige "Freunde" können sie uns auch nicht so einfach nieder machen. Also wird alles unternommen damit Deutschland doch noch Agrarstaat wird. So wie es eigendlich mal nach WW2 geplant war.
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25.06.2008 09:56 Uhr von Flyingarts
 
+9 | -1
 
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Das sollte eigentlich der Regierung zu denken geben aber das tut es nicht.
Deutschland ist als Wirtschafts-Standort nicht schlecht, nur die Leistungen für die Arbeitnehmer sind nicht mehr aktzeptabel und tragbar.
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25.06.2008 09:57 Uhr von Technomicky
 
+9 | -2
 
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Wenn wunderts?
Wenn die Betriebe es sich immer noch erlauben können, einen Ingenieur für 5€ ans Fliessband zustellen bauchen sie sich nicht wundern ...
Selbst wenn man einen "passenden" Job hat als Fachkraft ist es in Deutschland eher gering das man befördert wird, selbst bei hervorragenden Leistungen! Kein Wunder also das die USA ganz oben steht - da verdient man ordentlich und steigt leichter auf!!!
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25.06.2008 10:00 Uhr von vmaxxer
 
+7 | -2
 
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na klar: Fast logisch das fast nur Fachkräfte und Führungspersonal abwandert.. weil die auch fast ausschließlich die Möglichkeit dazu haben. Ungelernte werden weder das nötige Kapital noch die aussicht auf einen Job haben... und damit auch keinen aufenthaltstitel.

Aber die Länder ? Hm, mich würde es in kein einziges dieser Länder ziehen... eher Irland oder Spanien... Aber naja.. jeder wie er mag
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25.06.2008 10:02 Uhr von vmaxxer
 
+6 | -1
 
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edit: fastfastfast.. autsch :o(

Aber zu der Lohnpolitik einiger Arbeitgeber muss ich zustimmen.
Hier für einen hungerlohn arbeiten oder im Ausland mit gutem auskommen...
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25.06.2008 11:22 Uhr von mueppl
 
+3 | -1
 
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Kein Mitleid mit der Wirtschaft Die Gründe für eine Abwanderung der Fachkräfte sind der Wirtschaft und der Politik bekannt, ziehen aber die falschen Konsequenzen daraus.

Anstatt diese Leute im eigen Land zu halten, denken sie laut über Zuwanderung "qualifizierter Fachkräfte" nach.

Nur bedenken sie eines nicht:
Fachkräftemangel kann durch Zuwanderung nicht ausgeglichen werden, da die Zuwanderer nicht qualifiziert seien (Quelle: NDR2)
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25.06.2008 11:27 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@MiaWuaschd: Dann vergiß aber bitte auch nicht, dass es bei uns seit über 15 Jahren auch eine massive Umverteilung nach oben gab.

15 Jahre Reallohnverluste, Vollzeitarbeitsverhältnisse die mittlerweile sogar staatlich (also durch uns Steuerzahlern) Arbeitgebern subventioniert werden. Wir haben nicht nur ein Netto-, wir haben auch ein Bruttoproblem und das obwohl massiver Steuerentlastungen für Unternehmen im gleichen Zeitraum, welches den Gestaltungsspielraum des Staates stark einschränkte.

Die Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse bringt das zum Ausdruck: Bei immer weniger oben sammelt sich immer mehr, der Rest hat immer weniger.

Wenn schon, dann auch bitte die ganze Wahrheit.
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25.06.2008 11:28 Uhr von Kaputtschino
 
+1 | -1
 
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USA UK SCHWEIZ? UK - In london wohnen viele die sehr gut verdienen in wgs, weil die mieten so extrem hoch sind
CH - Auch viel höhere mieten und dort ist sowieso alles teurer. Das einzig was in der schweiz billiger ist, dass ist benzin
USA - Muss jeder selber wissen...


Der durchschnittslohn in der schweiz liegt 20 % über deutschlands. Nur sind die preise 50 % teuer.... Mehr geld klingt natürlich erstmal schön...
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25.06.2008 11:31 Uhr von JCR
 
+4 | -0
 
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Tja, dann müssen wir wohl eine Mauer bauen. Damit haben unsere Politiker Erfahrung.

Aber sicher wissen Beckstein & Co, woran das liegt. Können ja wieder nur die Linken gewesen sein.

Okay, die Missstände hat zwar die großkaiserliche Koalition selbst zu verantworten, aber -- ach, was soll´s, kann ja nur an den Linken liegen. Wir brauchen dringend einen antikommunistischen Schutzwall.
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25.06.2008 11:45 Uhr von miguelrego
 
+0 | -1
 
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Schweiz: Ich werde nach Züri gehen.
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25.06.2008 11:57 Uhr von aedi
 
+3 | -2
 
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kann ich voll und ganz verstehen. eigentlich darf es nicht heissen "Deutsche wandern aus und kehren Deutschland den Rücken", sondern "Deutsche Bürger werden vom eigenen Staat verjagt".

Es gab erst kürzlich diesselbe News, nur frage ich mich, ob solch eine Studie auch zu einem der "Politiker" vordringt und wenigstens zur Kenntniss genommen wird?
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25.06.2008 12:15 Uhr von 102033
 
+3 | -1
 
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Vielleicht liegt es nicht an der Arbeit, sondern an den unzähligen neuen Gesetzen, die ein unbeschwertes Leben zerstören.
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25.06.2008 12:41 Uhr von denksport
 
+0 | -2
 
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oftmals die einzigste Chance wenn man hier nicht gebraucht wird mit seinem Studienabschluss aber in der Schweiz gibt es jede Menge Jobs.
Deutschland braucht gar nicht soviele Studierte inlands, so ist das. Noch nicht, und evtl. nie wieder.
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25.06.2008 13:17 Uhr von dauntless3d
 
+2 | -3
 
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Die "Lohnpolitik der Arbeitgeber".. bla bla bla ! Das ist nicht das Problem.
Man verdient sehr gut in Deutschland.
Das Problem ist das man von dem was man verdient
am Ende nicht viel raus bekommt.
Wenn ich mir die Sozialabgaben zuzüglich
des Arbeitgeberanteils anschaue
dann wird mir ganz schlecht.
Für das Geld das ich hier verdiene
würde ich in anderen Ländern
wie Gott in Frankreich leben.
Aber der Deutsche ist es eben gewöhnt
das er ein komplette staatliche rundum Versorgung hat.
Unser soziales System kostet eben Unmengen an Geld.
Kein Wunder das gut ausgebildete Leute das Land verlassen.
Die geben nämlich ein Scheiss auf das Soziale System.
Ich kann sie wirklich gut verstehen. Warum sollte jemand
eine Menge Geld für Rentner und Arbeitslose ausgeben
wenn er selber kaum davon leben kann ? Wundert es da
jemanden das die Leute abwandern ? Wenn das so weiter
geht dann werden am Ende die guten Leute weg sein
und der Rest an Rentnern und Arbeitslosen wird ihre Zeit
damit verbringen die Hand aufzuhalten und nach mehr zu
schreienwie sie es jetzt ja auch schon tun.
Dieses ganze soziale Schlaraffenland muss abgeschafft
werden ! An der momentanen Situation sind nicht die Firmen
schuld, sondern die Poliker die früher
das System eingeführt haben genauso wie die Bürger selbst,
nicht verstehen wollen, das die dicken 80er Jahre vorbei sind
und nach wie vor die Hand aufhalten und vom Staat alles
in den Hintern geschoben haben wollen.

In anderen Ländern geht es ja auch wunderbar sogar teilweise
komplett ohne soziales System. Kanada zum Beispiel.
Haben null staatliche Versorgung, dafür aber
Vollbeschäftigung. vor ein paar Jahren haben sie erst wieder
die Mehrwertsteuer gesenkt. Die Leute müssen sich eben
selber Absichern und haben mehr Druck einen Job
anzunehmen. Aber genau das will der Verwöhnte
Deutsch ja nicht, sich selber um was kümmern. Das soll
hier alles der Staat für ihn übernehmen. Und wenn auch
nur eine Kleinigkeit geändert wird, kommt wieder das große
Gejammer und Geheule. Wenn wundert es da auch
das die Firmen abwandern, wenn in anderen Ländern
zum gleichen Preis
2 Arbeitnehmer eingestellt werden können die für das Geld
das sie dort verdienen auch noch besser leben können.

Es sind weder die Firmen noch die aktuellen Politiker die
das Problem sind sondern jeder einzelne hier, der immer noch
meint wir leben hier im Schlaraffenland und meint der Staat
wäre erfunden worden um ihm ein rundum sorlglos Packet
zu bieten.
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25.06.2008 14:09 Uhr von pinkyvsbrain
 
+4 | -0
 
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Ich gehöre zu den 160.000 die letztes Jahr ausgewandert sind. Und ich bereue nix. Die Schweiz ist ein schönes Land. Sicher sind die Mieten mit denen in Deutschland nicht zu vergleiche, da sehr viel teurer. Auch die Unterhaltskosten für Lebensmittel und so sind höher. Mir macht das aber nichts aus, da am Ende trotzdem mehr auf der Habenseite ist.

Sicher muss man sich anpassen, aber wo muss man das nicht?

Ich würd es immer wieder tun.


Deutschland...NEIN DANKE
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25.06.2008 14:13 Uhr von vmaxxer
 
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102033: jöpp, das kommt dazu.
Für mich zumindest... denn ich lasse mich nicht gerne "einfach nur so" kriminalisieren und bevormunden ;o)
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25.06.2008 14:28 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -1
 
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Wie wär´s denn einfach mal mit anständigen Gehältern für die Fachkräfte?

Sonst behauptet man immer, wir hätten mit die höchsten Löhne, und jetzt wandern die Leute wegen zu geringer Verdienstmöglichkeiten ab? Man dreht die Dinge immer so, wie sie gerade ins Konzept passen, gelle?
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25.06.2008 22:24 Uhr von wombie
 
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Ich bin "Ausgewandert" und bereue nix. Meine deutsche Staatsbuergerschaft habe ich nach wie vor, aber in DE leben/arbeiten moechte ich absolut nicht mehr. Hier verdiene ich mehr, habe ein wesentlich stressfreieres Berufsleben und fuehle mich weitgehend wohl.

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