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Russland will kein deutsches Fleisch mehr - Angebliche Belastung mit Antibiotika

Russland hat den Import von deutschem Schweine- und Geflügelfleisch gestoppt. Russland behauptet, das Importfleisch wäre mit Antibiotika belastet. Die EU vermutet, dass damit der Konkurrenz aus Europa ein Riegel vorgeschoben werden soll.

Seit April ist die Zahl der europäischen Betriebe, die ihre Fleischwaren nicht mehr nach Russland verkaufen dürfen, auf 70 gestiegen, berichtet die "Financial Times Deutschland". Darunter sind auch 13 deutsche Fleischlieferanten.

EU-Handelskommissar Peter Mandelson sorgt sich wegen dieses Einfuhrverbotes. So sagte zu dem EU-Fleisch: "Europäische Landwirtschaftsprodukte, die nach Russland exportiert werden, sind sicher und entsprechen internationalen Standards."


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Russland, Fleisch, Antibiotika, Belastung
Quelle: www.welt.de

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24.06.2008 13:43 Uhr von Bokaj
 
+6 | -4
 
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Traum: Freier Weltmarkt: Der faire, freie Handel funktioniert nur so lange, wie alle diesen Handel wollen.
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24.06.2008 14:05 Uhr von uhrknall
 
+23 | -1
 
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Das Problem ist auch hierzulande bekannt. Es geht auch um andere Medikamente, die dem Futter beigemischt werden, z.B. um diversen Krankheiten vorzusorgen, dass die Tiere schneller wachsen oder Produkte "bessere" Färbungen aufweisen.

Das gefährlichste für unsere Gesundheit ist aber Antibiotika:
http://www.g-o.de/...

Gammelfleisch, MKS oder BSE sind nicht unsere einzigen Probleme. :(
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24.06.2008 14:30 Uhr von Bokaj
 
+12 | -5
 
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es geht nicht wirklich um die Qualität! Es gibt auch gutes Fleisch von Tieren, die sehr gut gehalten worden sind. Doch das Fleisch wollen sie auch nicht.

Ergo:

Sie wollen nur den freien Markt einschränken, um ihre Waren besser verkaufen zu können. Diese werden wahrscheinlich nicht so sauber kontrolliert, wie sie vortäuschen.
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24.06.2008 14:56 Uhr von politikerhasser
 
+7 | -7
 
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Dann sollen sie doch ihre Rinder, die auf atomar verseuchten Weiden leben, verspeisen.
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24.06.2008 15:03 Uhr von medru
 
+5 | -1
 
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@Bokaj: >>Sie wollen nur den freien Markt einschränken, um ihre Waren besser verkaufen zu können. Diese werden wahrscheinlich nicht so sauber kontrolliert, wie sie vortäuschen.<<

Wenn dem so wäre, hätten die russen einen generellen Importstopp für europäiosches Fleisch verhängt... dem ist jedoch nicht so. In Deutschland sind nur einige wenige der nach Russland exportierenden Betriebe betroffen...
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24.06.2008 15:04 Uhr von uhlenkoeper
 
+6 | -8
 
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Ja klar in deutschem Schweinefleisch ist massenhaft und grunsätzlich Antibiotika enthalten ? Und in russischem nicht ?
Ich krieg mich vor Lachen nicht mehr ein !!!

Ausgerechnet Rußland, das jeden Husten mit Antibiotika behandelt ? Ausgerechnet Rußland, das ursächlich dafür verantwortlich ist, dass die TBC wieder auf dem Vormarsch ist, weil dort die Patienten mit Höchstdosen Breitbandantibiotika behandelt werden, bis alle Stämme multiresistent sind ? Sorry, aber ich könnte kot..n bei soviel Scheinheiligkeit !
Hat Ökotest auch mal russisches Fleisch auf Antibiotikarückstände (und sonstige bedenkliche Inhaltsstoffe) geprüft ?

Sicherlich gibt es immer mal wieder unerfreuliche Fälle, in denen Antibiotika nachgewiesen werden (oft aus Massentierhaltungen) . Keine Frage. Und die gehören auch mit aller Härte verfolgt. Aber wie lange muß denn Ökotest suchen, bis dort die geforderten auffälligen Proben auftauchen ? Ökotest würde ein anderslautendes Ergebnis wohl kaum passen, oder ?
Ganz so einfach ist es eben nicht.


Außerdem steht nicht dabei, woher die Probestücke stammen. Es gibt durchaus EU-Mitgliedsstaaten, die die Hygieneverordnungen nicht ganz so strikt auslegen, wie hierzulande.
Hinzu kommt, dass Antibiotikagaben, die ein Vet-Med verordnet genauestens beobachtet werden, sobald er eine bestimmte Verordnungsobergrenze überschreitet. Es ist also mitnichten so, als würden Tiermediziner heute noch mit dem großen Arzneimittelkasten durch die Lande fahren, um Antibiotika als Wachstumsförderer zu verteilen.
Ein Tier, das mit Antibiotika behandelt wurde, darf in der Regel nicht vor Ablauf einer Karenzfrist in den Handel gebracht werden. Und diese Karenzfristen sind in der EU weitaus länger, als anderswo. Ob es in Russland überhaupt eine Karenzzeit gibt, ist mir derzeit nicht bekannt.

By the way:
werden eigentlich immer noch Pilze und Wildfleisch aus dem Einzugsgebiet von Tschernobyl importiert ? Und mit Einzugsgebiet meine ich mehrere hundert Kilometer im Umkreis ...


Ergo: es geht gar nicht um gesundheitliche Bedenken. Wenn Russland aus Angst vor Antibiotikarestistenzen die Einfuhr von Schweinen und Geflügel aus der EU stoppt, ist das ungefähr so sinnig, als würde man Eulen nach Athen bringen. Grade Russland ist international DAS Mutterland der Antibiotikaresistenzen !
Es geht schlicht und ergreifend nur darum, den eigenen Markt künstlich abzuschotten und die Preise hoch zu pushen. Gleichzeitig dem Westen auch noch einen einzutütern, wird mit Sicherheit auch nicht ganz ungelegen kommen ....
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24.06.2008 15:05 Uhr von uhlenkoeper
 
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Zusatz : >>Medwedew und sein Vorgänger, der heutige Premier Wladimir Putin, nutzten den Gesundheitsschutz, um EU-Konkurrenten vom Markt zu drängen, so der Verdacht. Ziel seien starke heimische Produzenten, die Russland Lebensmittelautarkie sicherten.<<

http://www.mmnews.de/...
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24.06.2008 15:09 Uhr von Bokaj
 
+1 | -1
 
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@medru: Wenn sie wirklich nur Betriebe sperren, wo zu viel Antibiotika im Fleisch enthalten ist, dann ist es in Ordnung, da gebe ich dir Recht.
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24.06.2008 15:15 Uhr von uhlenkoeper
 
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@medru: >>Wenn dem so wäre, hätten die russen einen generellen Importstopp für europäiosches Fleisch verhängt... dem ist jedoch nicht so. In Deutschland sind nur einige wenige der nach Russland exportierenden Betriebe betroffen...<<


Das ist eben nicht so einfach:
es gibt bilaterale Abkommen zwischen Deutschland und Rußland. Wenn Rußland nun per Beschluß einfach ALLE Importe stoppt, verletzt es diese Abkommen und behindert damit seine eigenen Interessen und riskiert Sanktionen.
Über den Umweg der "Hygiene- und Gesundheitsbedenken" und den Umstand, "nur" die Hälfte der Importe zu stoppen, werden diese Sanktionen umgangen.

Verlogen finde ich diese Haltung vor allem deshalb, weil Russland bei der WTO einer der lautesten Forderer nach Öffnung der EU-Märkte und Senkung der Agrarsubventionen ist. Das öffnet seinen Produkten den EU-Markt türangelweit. Gleichzeitig versucht sich Russland aber durch diese Hintertür mit dem o.a. Importstopp selbst einen eigenen Agrarsektor zu schützen. Nicht so die feine englische ... äh russische Art ......

Entweder die Handelsvorgaben gelten für alle gleich, oder eben nicht. Aber ein bißchen schwanger gibt es nicht.
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24.06.2008 15:18 Uhr von Gluecksbaerchi
 
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Aha: >>... sollen sie doch ihre Rinder, die auf atomar verseuchten Weiden leben, verspeisen.<<

Aha!!
Also ist ganz Russland atomar verseucht.

Ok..danke gut zu Wissen.
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24.06.2008 15:18 Uhr von uhlenkoeper
 
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Dazu auch eine Meldung von Anfang Mai : Russland: Importstopp für Schweinefleisch aus zwei bedeutenden Unternehmen der US- Fleischindustrie

Russland veranlasste aufgrund von bestimmter Antibiotika Rückstände in Schweinefleisch ein Lieferverbot für die zwei US Unternehmen, Tyson Fresh Meats und Farmland Foods.
Die Moskauer Wirtschaftszeitung "Vedomosti" unter Berufung auf eigene und US-Quellen berichtete, von Funden von bestimmten Antibiotika, die nach russischem Lebensmittelrecht nicht zulässig seien. Zuvor hatte Ministerpräsident Viktor Subkow eine Einschränkung der Einfuhren von Schweine- und Geflügelfleisch zur Unterstützung der inländischen Produzenten angekündigt.

(Quelle: AIZ)


Der abschließende Satz erklärt wohl alles, oder ?
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24.06.2008 15:30 Uhr von DerBibliothekar
 
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Hmmm: Glaubt ihr, dass es in Zeiten von Globalisierung und co derartig eklatante Unterschiede bei der Schweinehaltung gibt?
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24.06.2008 16:14 Uhr von Kacknoob
 
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Gleiches mit gleichem vergelten Wieso so schüchtern.

Einfach einen vollen Satz Tests und Proben auf alle russischen Importartikel. Irgendeinen "bedenklichen" Mist werden die schon finden. Wenn das nichts hilft koppeln wir die Möglichkeit des Imports in die EU an die typischen Zertikifale... HACCP, ISO, IFS und BRC (was die meisten Betriebe nie und nimmer packen werden). Die 5 Tonnen die es dann noch legal über die Grenze schaffen stören unsere Wirtschaft dann sicher auch nicht mehr.

Ich habe kein Problem die Globalisierung im Sinne von Lebensmitteln einzustellen. Ich hätte nichts dagegen ausschliesslich "Made in Germany" oder meinetwegen auch "Made in EU" im Regal zu finden.

Ehrlich gesagt vertraue ich da doch den Deutschn Zucht- und verarbeitungsbetrieben um LÄNGEN mehr als den Ausländischen. Wenn ich diese Gammelfleisch scheisse schon höre schwillt mir der Kamm. Klar gibt es überall schwarze Scharfe aber wenn ich dann hier einige Experten lese zum Thema Antibiotika und Co. wundert man sich schon woher es diese informationen hagelt. Hier fehlt ganz klar ein transparenter Vergleich der Zustände.

Gibt es hier echt Leute die denken das die Lebensmittelindustrie in Russland oder den anderen GUS Staaten gewissenhafter ist als die Unternehmen in Deutschland?

Weiterhin gibt es hier wirklich jemanden der denkt der Putin Clan ist hier wegen der Antibiotika vorgeprescht, weil er sich so sehr um seine Mitmenschen sorgt?

Also ich glaube weder an das eine noch das andere.

Gruss
Kacknoob
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24.06.2008 16:36 Uhr von medru
 
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@uhlenkoeper: >>Verlogen finde ich diese Haltung vor allem deshalb, weil Russland bei der WTO einer der lautesten Forderer nach Öffnung der EU-Märkte und Senkung der Agrarsubventionen ist.<<

Russland ist kein Mitglied der WTO und kann dort somit auch keine Forderungen einbringen.

>>Wenn Rußland nun per Beschluß einfach ALLE Importe stoppt, <<

Es wurden ja nicht alle Importe gestoppt auch wenn in zahlreichen Artikel ein gegenteiliger Eindruck vermittelt wird.

Zum Thema Antibiotika... der Umgang mit Antibiotika ist in Russland wesentlich nachhaltieger, wie in großen Teilen Europas (Frankreich, Belgien, GB und einige der größeren deutschen Bundesländer) ... aber auch in den USA wird wesentlich mehr Schindluder getrieben...
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24.06.2008 16:37 Uhr von Cansan
 
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@uhlenkloper: By the way:
werden eigentlich immer noch Pilze und Wildfleisch aus dem Einzugsgebiet von Tschernobyl importiert ? Und mit Einzugsgebiet meine ich mehrere hundert Kilometer im Umkreis ...

Kann gut sein... aber hat auch nichts mit Russland zu tun...
auch im Umkreis nicht wirklich...

Naja hier sind die Russen nicht besser wie die Europäer oder die Amerikaner.
Was regt ihr euch auf.
Um uns geht es eh nicht.
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24.06.2008 16:59 Uhr von RupertBieber
 
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wenn ich Angela Merkel wär würd ich das Medwedev und Putin zurückzahlen...
**...wenn ihr unser Fleisch nicht mehr wollt, dann wollen wir euer Erdgas nicht mehr...das Zeug stinkt ja bestialisch..**
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24.06.2008 19:18 Uhr von Jimyp
 
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*lol* Bei den Russen ist so gut wie alles verseucht, niemand hält dort irgendwelche Standards und Richtlinien ein und jetzt kommen sie mit so was!
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24.06.2008 19:59 Uhr von Jimyp
 
+1 | -5
 
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@Wuschel85: Ob braune oder rote Pest, ist doch beides das gleiche!
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24.06.2008 20:38 Uhr von datenfehler
 
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Das "Russland behauptet, das Importfleisch wäre mit Antibiotika belastet. "
glaube ich... Irgendwie müssen die hocheffizienten "Fleischfabriken" ja funktionieren...
Aber dafür ist russisches Fleisch in manchen Gegenden sicher verstrahlt.
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25.06.2008 00:06 Uhr von lsdangel
 
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@Wuschel: Spiegelt die wirre Struktur deiner, äh, "Argumentation" deinen geistigen Zustand wieder, oder gibt es dafür eine andere Entschuldigung?

Nicht "die EU überlegt, ob man Hähnchenfleisch aus den USA importieren will", sondern die USA machen politisch Druck, daß die bisherigen Importbeschränkungen aufgrund gesundheitlicher Bedenken bei der Chlordesifinzierung ihrer Hähnchen aufgehoben werden. Das ist übrigens das Zeug, mit dem das Wasser in öffentlichen Schwimmbädern desinfiziert wird, also sieh dich vor.
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25.06.2008 07:35 Uhr von uhlenkoeper
 
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@medru: Was die WTO-Mitlgiedschaft Russlands betrifft:
das hatte ich auch gar nicht behauptet. Allerdings hat Russland im Zuge der Verhandlungen von Cancun massiv diplomatischen Druck zur Senkung der EU-Importzölle gemacht. Rauschte damals durch alle Gazetten ...

Hinzu kommt, dass selbst die proöstlichsten Berichterstatter einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der zögerlichen Zurückweisung der Russischen Importbeschränkungen in diesem Fall jetzt mit den LAUFENDEN Beitrittsverhandlungen Russlands zur WTO sehen.

>>Der Fleischstreit überschattet den ersten EU-Russland-Gipfel unter dem neuen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew Ende der Woche im westsibirischen Chanty-Mansijsk. Beide Seiten wollten das Treffen als Neubeginn im bilateralen Verhältnis nutzen. Das Symbol dafür soll der Verhandlungsstart für ein neues Partnerschaftsabkommen sein. Doch tatsächlich belasten zähe Konflikte um Gebühren für transsibirische Überflugrechte, Holzexportzölle und nun der erneute Fleischstreit die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen. Bis vor Kurzem hatte ein Fleischstreit zwischen Polen und Russland die Atmosphäre vergiftet.


Protektionistische Motive
Ein Sprecher von Handelskommissar Peter Mandelson nannte das aktuelle Einfuhrverbot für Schweine- und Geflügelfleisch am Montag "einen Anlass zu großer Sorge" für die Behörde. "Europäische Landwirtschaftsprodukte, die nach Russland exportiert werden, sind sicher und entsprechen internationalen Standards."

Die Kommission vermutet hinter dem Importstopp protektionistische Motive. Medwedew und sein Vorgänger, Premier Wladimir Putin, nutzten den Gesundheitsschutz, um EU-Konkurrenten vom Markt zu drängen, so der Verdacht. Ziel seien starke heimische Produzenten, die Russland Lebensmittelautarkie sicherten.


Angst vor Streit

Moskau pocht darauf, dass Importfleisch keinerlei Spuren von Antibiotika aufweisen darf. "Das ist kein politisches Thema", versicherte am Montag Russlands EU-Botschafter Wladimir Tschischow. Das Verabreichen von Antibiotika ist allerdings weltweit üblich und entspricht internationalen wie europäischen Standards.

Neben Deutschland sind Betriebe in Frankreich, Dänemark, Italien, Spanien, Belgien und Ungarn betroffen. Brüssel schätzt, dass ein Drittel der Schweinefleisch- und die Hälfte der Geflügelfleischausfuhr nach Russland betroffen sind. Die EU ist mit den USA Russlands größter Lieferant.

Formal hat Europa keine Handhabe gegen den neuen Importstopp. Russland ist noch nicht Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO) und verstößt somit nicht gegen die dort geltenden Regeln. Außerdem schreckt die EU vor hartem politischem Streit mit Russland zurück, um einen raschen russischen WTO-Beitritt nicht zu gefährden. Denn nur wenn Russland WTO-Mitglied ist, kann die EU mit dem Land einklagbare Regeln für die bilateralen Wirtschafts- und Energiebeziehungen vereinbaren. << (http://www.ftd.de/...)


Und noch eine Info:
mein Schwager hat als Austauschstudent während seines Agrarsutdiums ein halbes Jahr auf einem hypermodernen, landwirtschaftlichen Betrieb in Russland zugebracht. Erzählt dem mal, dass Russland keine Antiobiotika in der Fleischproduktion einsetzt und der lacht sich zu Tode ....


An die Mäuschen, die hier meinen , den "-"-Button zu meinen obigen Beiträgen bedienen zu müssen:
Ich habe hier (deutlich sichtbar) Artikel aus der FAZ und anderen seriösen Medien zitiert ! Aber erklärt das mal denen, was Euch daran nicht paßt.
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26.06.2008 20:54 Uhr von nituP
 
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uhlenkoeper: Die meisten russischen betriebe koenne sich kein antibiotika fuier tiere leisten, ausserdem ist es sc ei egal ob es zufall ist oder nicht ob im eigenen land antibiotika vorhanden ist. Es herschein generelles vbort fuer imporitertes flasch das auch nur spuren von antibiotika enthaelt.

In den 90zigern gab es ncihts anderes du troll, dann haette die bundesregierung und die Eg die richtigen medikamente schicken sollen, entweder leben mit breitband antibiotika oder sterben, denk mal nach...

Lies dir mal den Artikel ganz durch der autor ist verplant, es sind nur 13 betriebe aus deutschland gestrichen worden, also BITTE tue mir den gefallen befor du solch ein schmarrn schreibt informier dich!

Nochmals es ist sche+++ egal ob es irgendwelche vorschriften gibt oder nicht importfleisch hat rein zu sein.

"Hinzu kommt, dass Antibiotikagaben, die ein Vet-Med verordnet genauestens beobachtet werden, sobald er eine bestimmte Verordnungsobergrenze überschreitet. Es ist also mitnichten so, als würden Tiermediziner heute noch mit dem großen Arzneimittelkasten durch die Lande fahren, um Antibiotika als Wachstumsförderer zu verteilen."

Hinzukommt das es egal ist importfleisch darf keine spuren von jedlicher antibiotika enthalten, andere laender andere sitten!

Und das du nicht helle bist beweißt das Tschernobl in der Ukraine liegt. Also nix by the way :D

Du verschwörungstheoretiker informier dich mal und friss gammelfleisch XD
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26.06.2008 21:04 Uhr von nituP
 
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uhlenkoeper die zweite: ich bin gar nicht beeindruck von deiner argumentation. Wenn mittal nicht von severstal gekauft werden durfte dann nenne ich das pecht.

Sanktionen? von was traeumst du nachts? Deutschland reskiert keine Gas sanktion und keine oelsanktion die die deutsche wirtschaft lahmlegen wuerde vor allem die logistik zentrale rekord gewinn einbrueche haben wuerde,...

und zum artikel was ist daran schwer zu verstehen das bestimmte antibiotika verboten sind, diese antibiotika waren schon vorherverboten. Die Us firmen haben die lokalen behoerden bestimmt bestochen das sie mal 2 augen zudruecken. In mir bekannten betrieben ist das oft vorgekommen, und nichts wurde unternommen weilman die guten beziehungen deutschland usa nicht gefaerden wollten. Also bitte als ob wir angewisen sind auf solche amies, die sich nichtmal 1 euro sprit leisten koennen, und rumheulen XD

Das gesetzt wurde verschaeft und deshalb wurden die kontrollen ernstgenommen. Ich habe mal US fleisch probiert also schlechteres fleisch habe ich noch nie im leben gegessen. Da lobe ich mir billig fleisch aus dem supermarkt.
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26.06.2008 21:54 Uhr von uhlenkoeper
 
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@nituP: Mit dem, was Du da schreibst, und vor allem, WIE Du es schreibst, disqualifizierst Du Dich grade ausgesprochen selbst. Da scheine ich einem ja gewaltig auf die Füße getreten zu sein ?

Wenn Du mir allerdings unterstellst, keine Ahnung zu haben:
als "Bauernkind" aufgewachsen, heute gelernter Küchenmeister (und somit auch im Umgang mit Ordnungsämtern und Tiermedizinern nicht unbeleckt), mit einer Schwester, die Gartenbaulehrerin und einem Schwager, der Agrardiplomingenieur (incl. einem einsemestrigen Praktikum als Gast der russischen Regierung) ist, habe ich vermutlich wirklich weitaus weniger Ahnung von der Materie, als Du. Klar. ;-))

Nur, weil Dir so manche Dinge nicht passen, heißt das noch lange nicht, dass sie Quatsch sind. "Verschwörungstheoretiker" bin ich allerdings noch nie genannt worden. Öfter mal was Neues ! (*G*)

Und noch etwas:
Ich habe nicht geschrieben, dass Tschernobyl in Russland liegt. Dass Kiew und Tschernobyl, Odessa, Mykolajiw, Charkiw, Doneszk, Dnipropetrowsk, Saporischschja, Sewastopol -und wie sie alle sonst noch heißen- in der Ukraine liegen, ist mir durchaus bewußt. Weshalb ich auch ausdrücklich darauf hingewiesen habe, dass ich einen mehrere hundert Kilometer weiten Umkreis meinte. Nach der Katastrophe von Tschernobyl waren jahrelang selbst Wildfleisch und Pilze aus ganz Südskandinavien nicht unbelastet. Das dürfte dann aber doch noch etwas weiter von Tschernobyl entfernt sein, als die ersten russichen Städte, oder ?

Deine Angaben zu Antibiotika in Russland (egal, ob in Tiermast oder in der Humanmedizin) sind großer Quatsch. Auch dort liegen mir weitaus gesichertere Angaben aus erster Hand vor. Außerdem mußten die EG oder die Bundesrepublik in den 90er Jahren keine Antibiotika schicken, die hat Rußland durchaus selbst produziert (und produziert sie heute noch im ganz großen Stil).
Fakt ist, dass Russland bis weit in die 90er Jahre Breitbandantibiotika als "Allheilmittel" exessiv eingesetzt hat in der Humanmedizin ebenso wie in der Tiermedizin. Was vielfach zu Protesten von internationalen Ärztevereinigungen geführt hat, da die Problematik von Resistenzbildungen bekannt waren. Das derzeitige Wiederaufflammen von TBC in Europa wird hauptursächlich auf mulitresistente Stämme aus Russland (vor allem aus dem subsibirischen Raum) zurückgeführt.

Und was die Importe angeht:
Ich wäre mit Dir sofort einer Meinung, wenn Du argumentieren würdest, dass nur die auffälligen Chargen aus dem Verkehr gezogen gehörten. Da bin ich ganz dabei.
Aber solche Proben zu benutzen, um gleich den gesamten Import eines Großteils der Importeure zu sperren ist eben schlicht ein vorgeschobenes Scheinargument, das sich schlicht nicht halten läßt.

Aber sorry: Du wolltest diesen "Quatsch" ja nicht hören.
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30.06.2008 22:29 Uhr von nituP
 
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uhlenkoeper: Das ist gut argumentiert.

In deinen vorherigen beiträgen hat es sich nicht kompetent angehoert.

zum ersten gut. ABer war es ein rein russischer betrieb?
Ich bin erloich als was ich da alles gesehen habe, weiß ich das die keine medikamente hatten fuer das vieh, sie griffen auf traditionelle methoden zurueck. Die betriebe haben keine subventionen bekommen, wenig gewinnbringent verkauft, somit waren die froh selber was zu essen bekommen zu haben.

Ich bin mit dieser materie schon sehr vertraut, das cih auch die probleme kenne. Das vieh hatte auch damals keine hochleistungs nahrungs mittel daher hat man getreite unterer klasse verfuettert. Medizin war schon immer knapp und bei tierzuchtbetrieben, hat man sogar tuberkulose befalle kuhe zu fleisch verarbeitet, wes nur die lungen angegriffen hat,...

Heute wie damals wurde krankes vieh notgeschlachtet, in der eu wird es versorgt.

Im kontext mit tschernobl habe ich was anderes verstanden.
Aber eines muss gesagt werden. Das die wolke sich a typisch ausgebreitet hat hauptsächlich von ost nach west.
http://www.bfs.de/...

darum muss du die frage andersrum stellen. Weil in der schwarzmeer region der kornkammer ist kaum was angekommen wogegen westeuropa verseucht wurde. Und radioaktivität ist in geringen mengen sogar gut. bei einer zigarette nimmt man mehr radioaktivität auf als in einer schwachbelasteten zone.


Die meisten betriebe sind in den 90zigern zugrunde gegangen, und damit in der hand euro/amerikanischer heuschrecken. Auf grund politischer verraeter grob-jeltzin haben westliche betriebe gewinn ohne ende gemacht. Diese wiederum antibiotika prodzierten, weil es billig war. Die regierungen euro/amerikas haben nichts dagegn unternommen, und keine spezifischen mittel geschickt, also wenn die wirklich so dagegen waren aetten die was unternommenö

Importe haben regeln zu bevolgen. Aber zuviele betriebe haben gewinn mit gammelfleisch gemacht.

Vor kurzem erst wurde ein importstopp für türkisches gemüse verhaengt nach russland, was meinst wo es gelandet ist? RIchtig beim discounter um die ecke.

Und wenn due mal was richtig geiles essen willst kauf die eine wassermelone aus astrahan, ohne viel chemie nur mit einheimischen mist, riesige aber süße und leckere melonen. 20-30 kilo schwer, sowsa gibt es in deutschlandnichtmal importiert.

Ich kenne mich da aus weil ich oft unterwegs bin, in der region mittelmehr ost und gus.

Sorry das ich dich so forsch angemacht habe, aber das war nicht so mein tag.

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