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Russland: Durch die Erderwärmung drohen Lecks in Atommüllagern

Sowohl der russische Präsident Dmitri Medwedjew als auch der stellvertretende Minister für Katastrophenschutz, Ruslan Zalikow, warnten am Wochenende auf einer Konferenz in St. Petersburg vor den gefährlichen Konsequenzen des Klimawandels im hohen Norden des Landes.

Die dort vorherrschenden Permafrostböden seien im Begriff zu schmelzen, was schreckliche Folgen für die gesamte Infrastruktur nach sich ziehen werde. Flughäfen, Pipelines, Stromleitungen und ganze Siedlungen würden in Mitleidenschaft gezogen.

Besonders mache man sich Sorgen um die zahlreichen Lager für Chemie-, Sprengstoff- und Atomabfälle. Der Auftauprozess könne zu Lecks führen, aus denen Radioaktivität entweiche. Greenpeace begrüßte ausdrücklich, dass Russland dieses Problem erkannt habe.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Russland, Atommüll
Quelle: www.taz.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2008 13:03 Uhr von snickerman
 
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Es scheint tatsächlich ein neuer Wind durchs Land zu wehen, seit Medwedjew Putin abgelöst hat. Probleme kann man nun mal nicht bekämpfen, wenn man sie ignoriert.
Aus Alaska sind schon große Verwerfungen in der Landschaft gemeldet worden, Wälder kippen um, Seen versickern und ganze Ortschaften versinken im Matsch.
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24.06.2008 13:40 Uhr von Bokaj
 
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Niemand weiß, wo der Atommüll wirklich für immer sicher gelagert werden kann, aber in Zeiten von hohen Ölpreisen wird die Kernkraft wieder als Retter in der Not angesehen. :-((
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24.06.2008 13:41 Uhr von west89
 
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@autor: Alaska ist schon lange kein russisches Land mehr.
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24.06.2008 13:54 Uhr von Snickerman
 
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Das hatte ich auch nicht impliziert! Das die Amerikaner vor mehr als 100 Jahren Russisch-Alaska gekauft haben, ist nicht an mir vorübergegangen...
Aber von dort gab es die ersten bedenklichen Meldungen vom auftauenden Permafrost-Boden.
Auch die bislang gefrorenen Küsten tauen auf und bröckeln ab, so sind dort liegende Inuit-Dörfer vom Untergang bedroht.
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24.06.2008 14:21 Uhr von FingerKrampf
 
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ich denke da ist die einzigste vernümpftige Lösung, die bewohnten Gebiete umzusiedeln und die Natur vorerst walten lassen. Desweiteren sollten wir uns echt mal Gedanken über die Atom und Giftmüllentsorgung machen. Ein Ansatz wäre eventl. erst garkeinen solchen zu produzieren. Alles weitere wäre Sache der Experten.
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24.06.2008 16:09 Uhr von StYxXx
 
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@ FingerKrampf: Konzepte wenig bis gar keinen nuklearen Abfall zu erzeugen gibt es. Bzw. nur solche mit geringer Halbwertszeit und man kann derzeitigen Abfall weiter verwerten. Gab da erfolgreich betriebene Versuchrsreaktoren. Aber: Die ganze Industrie ist anders eingestellt und man müsste an neuen Kraftwerken forschen und vor allem bauen. Und dagegen sind dann auch die Umweltschützer. Also macht man halt so weiter. Auch wenn das alles jetzt sehr vereinfacht erklärt wurde. Auf jeden Fall bedeutet Nukleartechnik nicht automatisch Atommüllager mit tausend Jahre strahlendem Zeugs (es gibt ja bereits Wiederaufbereitung, was zumindest teilweise was bringt).

Allerdings stellen diese Abfälle wahrscheinlich das geringste Problem dar, auch wenn es im Artikel anders wirkt. Allein mengenmäßig dürfte es wohl mehr chemische Abfälle geben, welche leicht ins Grundwasser gelangen könnten.

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