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Ölmarkt: Zahl der Spekulanten drastisch gestiegen

Zum Wochenbeginn hat der Energieausschuss des US-Repräsentantenhauses ein Papier herausgegeben, aus dem hervorgeht, dass die Zahl der Spekulanten am Ölmarkt in den letzten Jahren drastisch gestiegen ist.

Während im Jahr 2000 34 Prozent der Ölverträge an der Nymex in New York von Spekulanten gehalten wurden, sind es mittlerweile 71 Prozent.

"Das wirft natürlich Fragen auf, ob sich die Ölpreise von Angebot und Nachfrage entfernt haben und der Ölmarkt zu einem hemmungslosen Kasino für die Spekulanten geworden ist", so ein US-Politiker.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zahl
Quelle: www.ftd.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2008 12:00 Uhr von rheih
 
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Ich sag es doch immer wieder, die Spekulanten stecken ihre Milliarden in den Rohstoff und den größten Teil halt in den Ölmarkt. Ohne die Spekulanten, die sich auf Kosten der Weltbevölkerung eine goldene Nase verdienen, würde der Ölpreis bei rund 100 US-Dollar pro Barrel notieren. (So hat es kürzlich ein Experte ausgerechnet.)
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24.06.2008 13:31 Uhr von s8R
 
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"Das wirft natürlich Fragen auf, ob sich die Ölpreise von Angebot und Nachfrage entfernt haben und der Ölmarkt zu einem hemmungslosen Kasino für die Spekulanten geworden ist", so ein US-Politiker.

Bitte aus dem Amt entfernen.
Das ist keine Frage, sondern Tatsache und ausserdem offensichtlich.


Natürlich werden es mehr Spekulanten, und das werden auch immer mehr. Weil man jetz erst davon hört, viele, so denke ich, wussten vorher garnicht um ihre möglichkeiten und den durchaus schnellen Reichtum den man mit geschickten Spekulationen machen kann.
Dass das nichtmehr Angebot und Nachfrage entspricht..
is doch sonnenklar.
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24.06.2008 13:40 Uhr von sub__zero
 
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komisch: heute morgen sagte ein anderer Experte, dass die Spekulaten nun gar nichts mit dem Ölpreis am Hut haben.
Die Nachfrage sei einfach so bombastisch, das die Leute einfach jeden Preis für das Zeug zahlen würden...achso, gesehen bei NTV.

Schade, das man Statements wie in dieser News nur in den Printmedien lesen kann, da ich dem NTV-"Experten" die Story nicht so ganz abgekauft habe.
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24.06.2008 13:51 Uhr von proPhiL
 
+8 | -2
 
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Ölkauf verbieten: nur noch Beamte auf Landeseben dürfen Öl kaufen und vertreiben. Und zwar international. Deutschland kauf 100 Mio Liter, Schweiz 20Mio, Russland 1TMio.. egal.. aber nicht schulze hans und dieter.
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24.06.2008 14:41 Uhr von Mediacontroll
 
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Wa redt ih da: fürn scheiss zusammen ???


Der ÖL-Preis ist eigendlich niedrieg 1 € für ein Liter ist zahlbar....nur der Staat kassiert weitere 60-90 Cents ein v meinem Geld wöfü vele hart arbeiten verdient der Staat beim NICHTS machen mit geile Idee hätte ich auch gern und ahja ntürlch bei diese ÖL-Preisen muss ich mir selbstverständlich die Diät erhöhen is ja unerhörlich das ich dass aus eigener Tasche zahle...tzz....

sorry tippelher die Batterie von der Tastatur ist im ARSCH...
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24.06.2008 16:29 Uhr von Great.Humungus
 
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@ Nesselsitzer: Dieser verdammte Kapitalismus ist schuld daran, dass ich mir das Benzin für meinen a3 nicht mehr leisten kann ...

Ja neh ist klar. Verkauf bitte deinen gesamten Besitz und verschenk das Geld anschließend, dann kannst du verdammter kapitalismus sagen.

Aber solange dein "AUTO" in deiner "GARAGE" steht und du an deinem "PC" hockst würde ich nicht auf den Kapitalismus schimpfen.

Lafontaine ist der größte Dummkopf der rum rennt, will sein "Programm" durchführen was zu 99% nicht umsetzbar ist ...
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24.06.2008 18:54 Uhr von s8R
 
+1 | -4
 
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Mediacontrol: Die Steuer is nicht zu vernachlässigen (im Gegensatz zu deiner Rechtschreibung und Interpunktion), trotzdem treiben die Spekulanten extrem.
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24.06.2008 19:33 Uhr von GLOTIS2006
 
+4 | -1
 
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Wer´s glaubt, hat keine Ahnung: Spekulation IST, WAR und WIRD niemals quantifizierbar sein. Deswegen ist es auch nicht möglich zu sagen, wer spekuliert und wer nicht.

Dieser Bericht ist - sofern es ihn überhaupt gibt - vollkommen gehaltlos.
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24.06.2008 20:41 Uhr von datenfehler
 
+3 | -4
 
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wieder Ausflüchte ""Das wirft natürlich Fragen auf, ob sich die Ölpreise von Angebot und Nachfrage entfernt haben und der Ölmarkt zu einem hemmungslosen Kasino für die Spekulanten geworden ist", so ein US-Politiker."

Und hier die FAKTEN:
Das leicht zu fördernde Öl geht zur Neige. Die schwerer zu fördernden Ölvorräte der Welt sind kostspieliger und deßhalb steigt der Ölpreis. Und nichts kann das ändern...
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25.06.2008 12:22 Uhr von ArrowTiger
 
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@sub__zero - Sind sehr wohl Spekulationswirkungen: -- "heute morgen sagte ein anderer Experte, dass die Spekulaten nun gar nichts mit dem Ölpreis am Hut haben.
Die Nachfrage sei einfach so bombastisch, das die Leute einfach jeden Preis für das Zeug zahlen würden...achso, gesehen bei NTV."

Na ja, NTV ist RTL-Propagandafernsehen! :-)

Fakt ist, die Nachfrage nach Rohöl ist seit 2004 um etwas über 1,2% (einskommazwei) gewachsen, der Rohölpreis um mehr als 250% (zweihundertfünfzig)! Bombastisch ist hier also ganz klar nur die Preissteigerung, nicht die der Nachfrage. Das Ganze geht schon auf die Kappe der Spekulanten und ihrer Warentermingeschäfte.

Genaueres hier:

"Die Welt reitet auf einer weiteren Spekulationsblase"

http://freitag.de/...

und hier:

"Spekulation mit knapper werdenden Rohstoffen hat sich weitgehend von der Realwirtschaft abgekoppelt. Ein Gespräch mit Rudolf Hickel"

http://www.jungewelt.de/...

Hängt die Spekulanten
an die höchsten Wanten...

)B-/
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25.06.2008 13:10 Uhr von Borgir
 
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nicht nur die spekulanten: sind schuld. klar, rübe ab, keine frage....aber ich hab vor kurzem einen interessanten bericht über rentenversicherer gesehen, die ihre milliarden in den rohstoff stecken, tonnenweise einkaufen und so mächtig viel kohle verdienen. die versicherer verfügen über finanzkräfte die unglaublich hoch sind. die sind zu einem sehr großen teil schuld an den hohen erdölpreisen.
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25.06.2008 16:40 Uhr von Bloedi
 
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Ich hoffe, daß die Treibstoffpreise bald auf 3,50 € und höher laufen..

.. damit unsere Umwelt endlich entlastet wird.. und die Automobilhersteller zwangsweise ihre alternativen Antriebskonzepte offenlegen, weil den anderen Scheiß niemand mehr kaufen würde..
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25.06.2008 18:52 Uhr von Montauk
 
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spakolanten: spekulanten können garnicht für die preissteigerungen verantwortlich sein, weil dort, wo der preis jeden tag, stündlich, minütlich, und gar auf die sekunde schwankt, wie auf einem bazar (in diesem fall in new york), tummeln sich nur käufer und verkäufer, der realen margen an öl.

das selbe schauspiel kann man täglich (wie beim ölhandel, außer an sonn- und feiertagen) beispielsweise bei versteigerungen erleben, wo der den festen zuschlag erhält, der am meisten dafür zahlt.

richtige spekulanten gehen wetten ein, bezüglich des öls und anderem auf den warenterminmärkten, sogenannte futures und optionen.
auf diesen märkten wetten spekulanten auf die preisentwicklung, ohne direkt einfluß auf den tatsächlichen preis einer ware zu haben.

die, die die ölpreise in die höhe treiben (achtung), können nur diejenigen sein, die am meisten dafür bezahlen können, also händler der industrieländer (china z. b., die die meisten dollarreserven haben).

p. s.

wenn man händler als spekulanten bezeichnen möchte, bitte,
aber dann macht das doch auch bei blumenverkäufern, die alle paar tage frische blumen aus holland ersteigern.

aus händlern (angebot/nachfrage) wird in systemmedien flux ein spekulant, und aus einer deflation eine inflation.
die gemeinen kennen den unterschied ohnehin nicht mehr...
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25.06.2008 19:03 Uhr von Montauk
 
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ArrowTiger: du meintest:

"Fakt ist, die Nachfrage nach Rohöl ist seit 2004 um etwas über 1,2% (einskommazwei) gewachsen, der Rohölpreis um mehr als 250% (zweihundertfünfzig)! Bombastisch ist hier also ganz klar nur die Preissteigerung, nicht die der Nachfrage."

was sagt uns das?

mir sagt das, dass seit 2004 nicht mehr wie 1,2 prozent die nachfrage gewachsen ist, AUFGRUND der gestiegenen preise (die sich nicht jeder leisten kann und will), und AUFGRUND des stagnierenden angebots.

alle anderen annahmen sind wirklich nur spekulationen...
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26.06.2008 10:24 Uhr von ArrowTiger
 
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@Montauk: Es sind die Warentermingeschäfte der Spekulanten, die den Preis nach oben treiben. Ist eigentlich ganz klar.

Es ist ja auch nicht so, daß man diese Geschäfte generell verteufeln sollte, sind sie im Prinzip ein ganz gutes Mittel, um für Preisstabilität zu sorgen. Allerdings sollten Warentermingeschäfte für Güter des Grundbedarfs m.E. generell ausgeschlossen werden - eben aus den derzeit ersichtlichen Preistreibereien bei Öl und Nahrungsmitteln...
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26.06.2008 18:38 Uhr von Montauk
 
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ArrowTiger: du meintest:

"Es sind die Warentermingeschäfte der Spekulanten, die den Preis nach oben treiben. Ist eigentlich ganz klar."

jetzt kommen wir der sache schon näher!

in wahrheit ist es so, das der markt für warentermingeschäfte, und der ölhandel (mit realem öl) null komma nichts miteinander zutun haben.

demzufolge haben die wettspekulationen auf den warenterminmärkten, die sich ausschließlich um mögliche, künftige (futures) ölpreise drehen, nichts mit den gegenwärtigen realen ölpreisen zu tun.


aber was schreib ich mir hier die finger wund?

http://www.n-tv.de/...

kleine auszüge einer studie der ewg müsste eigentlich reichen....


das du, ihr, den quatsch glaubt, was der mainstream gebetsmühlenartig täglich runterleiert, kann ich keinem übel nehmen.

in diesem fall ist es einfach zu offensichtlich, dass man der panik mit desinformationen entgegentritt.


umso schmerzhafter jedoch, wird dass erwachen.
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01.07.2008 19:33 Uhr von ArrowTiger
 
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Ölpreis ist gar nicht gestiegen!? Gerade las ich einen interessanten Kommentar auf den Nachdenkseiten:

"Und noch etwas zur Benzinpreissteigerung:
Leider nicht Online verfügbar macht Rudolph Chimelli in der SZ vom 25. Juni folgende Rechnung auf:
Als am 1. Januar 222 der Euro eingeführt wurde, kostete ein Barrel Erdöl auf dem Weltmarkt 72 Dollar. Da der Dollar damals 1,20 Euro wert war, betrieb der Preis für dieses Fass umgerechnet 86,40 Euro. Dieser Tage wurde das Barrel mit 137 Dollar gehandelt, das macht zum Tageskurs des Euro von 1,56 Dollar, genau 87,18 Euro. Der Preis ist also kaum höher als vor 6 Jahren. Der Benzinpreis ist allerdings zwischenzeitlich um über 50 % gestiegen. Wo mögen die Gewinne aus dieser Differenz nur geblieben sein?"

Quelle (Punkt 8): http://www.nachdenkseiten.de/...

Das finde ich dann doch sehr interessant! Ölpreis über sechs Jahre fast konstant, Benzin aber 50% teurer. Da zockt doch ein Kartell kräftig ab...
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02.07.2008 01:47 Uhr von Montauk
 
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"Da zockt doch ein Kartell kräftig ab...": ArrowTiger, danke für das Rechenbeispiel.

deshalb macht man es sich allzu oft etwas zu leicht, seitens des mainstreams suggeriert, die preiserhöhungen irgendwelchen spekulanten anzurechnen.

also wer zockt wirklich ab?

ölmultis (alljährliche rekordgewinne), sprudelnde mehreinnahmen bei der mineralölsteuer für vater staat, ländereien in denen das öl abgepumpt wird (sie teilen sich die erlöse auf dem weltmarkt teilweise mit den ölmultis), und natürlich auch noch AKTIONÄRE der multinationalen ölriesen.

diese aktionäre (oder meint wer spekulanten?)
beteildigen/investieren sich bei den multis, und haben dann auch entsprechend eine gewinnbeteildigung, aber keinen einfluß auf den marktpreis des öls.

das kartell ist daher eindeutig auf seiten des staates (mineralölsteuer) und der auftretenden ölhändler/ölmultis
auszumachen, die abkassieren und die preise am drastistischten an der tanke beeinflußen.

in den usa kommt erschwerend der zunehmende verfall (inflation/deflation) der leitwährung zu tragen, was wir NOCH nicht direkt ausbaden müssen.


man könnte an der stelle noch ellenlang weiterführen und andere statistiken ins feld führen, wie etwa die preisentwicklung verglichen Nicht mit währungen, sondern mit gold, wo sich tatsächlich eine signifikante preissteigerung abzeichnet (bis vor wenigen jahren bekam man über 50 jahre lang für 2-3 gramm gold immer ein barrel, was aufzeigt dass das gold entweder unterbewertet war/ist, oder der preis eines fasses tatsächlich real gestiegen ist).

p. s.

die thematik sollte man viel suptiler angehen, um den ursachen der "energiekriese" auf den grund gehen zu können.

faktoren wie währung/währungen und vorhandenes angebot und nachfrage, können schnell zu einer milchmädchenrechnung verkommen, läßt man sie außer acht.

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