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Österreich: Tochter betrieb Filesharing - Vater ist nicht haftbar

Die 17-jährige Tochter eines Österreichers hatte ohne sein Wissen über "LimeWire" Musik aus dem Internet herunter geladen und stellte diese unwissentlich gleichzeitig zum Download zur Verfügung.

Der österreichische Urheberrechtsverwerter LSG forderte den Vater deshalb postalisch auf, unter anderem die Software und Dateien zu entfernen, eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben und Schadenersatz zu zahlen. Da der Vater nicht zahlen wollte, ging die LSG vor Gericht und erwirkte eine einstweilige Verfügung.

Das anschließende Verfahren ging über drei Instanzen, wobei in jeder bestätigt wurde, dass man nicht von einer Kenntnis des Vaters über die Tätigkeiten seiner Tochter ausgehen könne. Somit wurde der Vater von der Haftung freigesprochen und die einstweilige Verfügung aufgehoben.


WebReporter: esseff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Vater, Tochter, Filesharing
Quelle: www.heise.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2008 11:50 Uhr von esseff
 
+0 | -0
 
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In der Quelle steht's noch ausführlicher mit Begründung auch, warum dieses Urteil kein Freifahrtsschein für alle anderen ist.
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24.06.2008 14:02 Uhr von kommentarabgeb
 
+18 | -1
 
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drogus: Du sagst es, keine sau weiß so richtig was noch koscher ist.
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24.06.2008 14:04 Uhr von esseff
 
+78 | -2
 
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was bin ich froh, dass ich in deutschland bin. da weiß ich genau, was ich darf und was nicht - nämlich nichts! ;-)
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24.06.2008 14:57 Uhr von Anonymous99
 
+15 | -8
 
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wer im jahre 2008 noch mit LimeWire agiert ist leider selber schuld... und das mit 17!
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24.06.2008 14:59 Uhr von Thingol
 
+11 | -3
 
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Rapidshare: Soll sie lieber von dort die Musik laden. :-)
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24.06.2008 15:11 Uhr von Acronis
 
+5 | -7
 
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wer solche: plöden fileshare software verwendet ist eh selbst schuld... naja kenn mich in österreich ned so ganz aus aber in good old germany biste damit nicht auf der sicheren seite...
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24.06.2008 15:16 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -1
 
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Man beschränke sich auf legale mp3-Quellen und hat das Problem nicht.

Ansonsten finde man einen Kumpel, der die Original-CD hat und kopiere das Stück von dort.

:-)
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24.06.2008 15:19 Uhr von DerBibliothekar
 
+5 | -7
 
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Unwissentlich Eigentlich sollte man wissen, wie Filesharing Programme funktionieren
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24.06.2008 15:24 Uhr von leiunn
 
+3 | -12
 
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@ Schwertträger: Das kopieren eines Musiktitels von einer CD, DIE MAN NICHT SELBST BESITZT, ist genauso Strafbar wie der illegale Download.
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24.06.2008 16:05 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -2
 
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@leiunn: Jein: Der wichtigste Unterschied aber ist der, dass Du nicht gleichzeitig selber anbietest und zweitens das Ganze kaum verfolgbar ist......, also ganz im Tenor der restlichen "wenn Du´s schon machst, mach´s wenigstens vernünfitg"-Beiträge hier. :-)


Dazu kommt bei Kopieren "von Hand" die Minderung der Anzahl an Verstössen, weil es einfach aufwendiger ist, eine CD zu kopieren, als einfach eine Liste anzuklicken und danach auf den Downloadbutton.
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24.06.2008 16:08 Uhr von OskarL
 
+4 | -1
 
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Lobbyismus: In Deutschland passiert das nicht, da wirken die Lobbyisten schon entsprechend bei der Gesetzgebung mit und ein Song kann schon mal 6000 Euro kosten....., ob das gerecht ist wäre die andere Frage...
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24.06.2008 16:11 Uhr von kommentarabgeb
 
+6 | -1
 
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Musikindustrie: Dazu habe ich nur eines zu sagen...

--> Industry kills music

"Und ihr wundert euch, dass es euch schlecht geht ?"
Dirk Bach, Echo 2004
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24.06.2008 16:18 Uhr von Fischerspooner
 
+4 | -1
 
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Unterlassungserklärungen hätte ich auch nicht unterschrieben. Damit gestehst du ja ein, etwas illegales gemacht zu haben. Und was den Schadenersatz angeht, darüber brauchen wir ja garnicht diskutieren. Denn welches Lied ist 6000 € Wert? ;)
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24.06.2008 21:23 Uhr von wyatt.cx
 
+2 | -0
 
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@leiunn: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal .....
im inet schauen ;)

http://www.mlm.de/...

Zitat "Ebenfalls in Ordnung ist es, sich die Original-CD eines guten Freundes selbst zu brennen."

Natürlich nur wenn diese keinen Kopierschutz hat, oder man diesen auf legalem Weg umgeht (Abspielen und per Line In wieder Aufnehmen)
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24.06.2008 21:56 Uhr von ranma
 
+1 | -0
 
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Politiker + Musikindustrie machen sich gleichzeitig zum Affen!!!
Es dürfte doch mitlerweile bei allen angekommen sein, dass es auf IMMER UND EWIG Methoden geben wird an seinen Stoff zu kommen und wenn man nur von Youtube aufnimmt!
Die sollten es einfach aufgeben, machen sie aber nicht, weil sie auf die Abmahnkohle scharf sind!
Und die Politiker unterstützen das natürlich, denn die kennen das Gefühl, wenn man immer mehr und mehr abziehen kann!
Ich würd mich nich wundern, wenn sie sich einen abrubbeln, wenn sie wiedermal erfolg hatten, das dumme Volk auszunehmen!....
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24.06.2008 23:41 Uhr von GeraldAl
 
+0 | -1
 
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völlig vernünftige entscheidung: nur weil die musikindustrie eifrig die werbetrommel rührt ("raubkopierer") heisst das noch lange nicht, dass sie damit auch erfolg hat

gerichte entwickeln eben doch mehr augenmaß als einige, vielleicht gehörgeschädigte, dafür aber geldgierige funktionäre..
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24.06.2008 23:47 Uhr von GeraldAl
 
+0 | -1
 
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nachtrag: das ganze hätte sich vermeiden lassen, wenn man auf diesen sogenannten "pauschalierten schadenersatz" ( gemeint wohl: unrechtmäßige bereicherung) verzichtet hätte!
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25.06.2008 13:06 Uhr von sp4t3n
 
+0 | -0
 
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Wie gut dass die schöne alte analoge Aufnahme immer noch legal ist. :-)
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25.06.2008 13:08 Uhr von Borgir
 
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wer eine: unterlassungserklärung unterschreibt ist selber schuld (es sei denn er hat sie selbst modifiziert). und zahlen muss man auch gar nichts

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