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Umweltminister: Steuervorteile von Dienstwagen von CO2-Ausstoß abhängig machen

Bundesumweltminister Gabriel präzisiert seine Forderungen bezüglich der Dienstwagenbesteuerung: Er möchte, dass die Steuervorteile von Dienstwagen mit steigendem CO2-Ausstoß des Fahrzeugs abnehmen. Dadurch würden Firmen auf klimaschonendere PKW umsteigen.

Widerstand gegen diese Pläne kommt aus der Union. "Die CDU/CSU-Fraktion wird neuen Belastungen für die Menschen - ob das die Wirtschaft ist, ob das die Bürger sind - nicht zustimmen", so Fraktionsvize Friedrich. Die KFZ-Steuer für Neuzulassungen wird ab 2010 nach dem Schadstoffausstoß berechnet.

Gabriel hingegen findet: "Da ist viel Viagra in Chrom unterwegs. Dagegen habe ich auch nichts. Nur sollen die Besitzer das bitte selbst bezahlen und nicht vom Steuerzahler subventionieren lassen."


WebReporter: aaargh
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Steuer, Dienst, Umwelt, CO2, Abhängigkeit, Umweltminister, Ausstoß, CO2-Ausstoß
Quelle: www.auto-motor-und-sport.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2008 22:17 Uhr von aaargh
 
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So ganz unrecht hat er da nicht, der Herr Gabriel, wenn man sich einmal anschaut, was da für Autos rumfahren. Kein Mensch braucht als Firmenwagen einen Porsche und nur wenige einen Geländewagen.
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24.06.2008 09:28 Uhr von Tony81
 
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Find ich garnich schlecht, eingentlich vollkommen ok,keiner braucht als Firmenwagen einen Sportwagen oder einen sehr Modern gewordenen SUV,der schonmal 18 liter braucht in der Stadt.Fortbewegungsmittel OK,aber wer fetten Sound hören will und in den sitz gepresst werden will beim Gas geben,der soll auch Privat blechen!
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24.06.2008 09:32 Uhr von Katzee
 
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Gerade Minister: sollten mit gutem Beispiel vorangehen. Laut einer Studie der der Deutschen Umwelthilfe, die im Mai diesen Jahres veröffentlicht wurde, fahren nämlich viele Minister die größten Dreckschleudern. Die Ministerpräsidenten (die Mehzahl CDU ;-)) waren überwiegend nicht einmal bereit, überhaupt über den CO2-Ausstoß ihrer Dienstwagen Auskunft zu geben. Ein Schelm, der übels dabei denkt.

Wer sich näher informieren will, kann das hier: http://www.n-tv.de/...
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24.06.2008 09:42 Uhr von ZTUC
 
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richtig so! Nur übers Geld kommt man an die Leute ran. Erst wenn man´s in der Brieftasche oder aufm Konto merkt, wird sich was ändern.
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24.06.2008 10:03 Uhr von Eronews
 
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Typisch: Neid, Neid, Neid

Kein einziger Dienstwagen in Deutschland wird "subventioniert". Wenn jemand einen PORSCHE oder einen anderen teuren Wagen bekommt, dann wird er dafür vom Staat fast ausgezogen, da er privat ca. 1000 Euro pro Monat extra zahlen muss (1% des Neuwagenpreises nach Liste zu versteuern).

Gerade der Flugbereitschaftsmissbraucher Gabriel hat gut reden. Der liegt dem Staat schon seit Jahren auf der Tasche und niemand mag ihn
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24.06.2008 10:22 Uhr von Tony81
 
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@Eronews: Wie kann man hier bei sn über neid sprechen ??? Vielleicht fahren die leute die kommentare abgeben Ferrari...
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24.06.2008 10:50 Uhr von Jimyp
 
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Immer dieses bekackte CO2! Wie wollen die den Ausstoß bestimmen?
Der CO2 Ausstoß hängt vom Verbrauch und damit von der Fahrweise ab. Ein Auto, das mit 7 Liter/100km angegeben ist, kann ich auch mit 5,5 Liter bewegen oder auch mit 9 Liter aufwärts!
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24.06.2008 11:02 Uhr von instru14
 
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Umweltmimister: Der Bursche hat den Namen gar nicht verdient. Umweltminister das ich nicht lache ....
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24.06.2008 12:54 Uhr von computerdoktor
 
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Typisch Politiker Neiddebatte anheizen ("Boah, der böse Geschäftsmann lässt sich sein Auto von unseren Steuern zahlen") und dazu inhaltlich noch so weit weg von der Realität, dass es fast körperliche Schmerzen bereitet...

In Österreich gibt es bereits eine "Strafsteuer" für KFZ, die mehr als 180 Gramm CO2/Kilometer ausstossen. Diese "Fantasiesteuer" kommt zur "Normverbrauchsabgabe" (noch eine Fantasiesteuer) dazu und verteuert die KFZ in Österreich um bis zu 16% (NOVA) + 25 Euro pro Gramm CO2 über dem Grenzwert. Dadurch fahren nachweislich mehr alte "Dreckschleudern" in Österreich herum, weil die Neuwagen extrem viel mehr kosten als zB in Deutschland. Und das alles wegen geldgeiler Politiker, die ihr Hirn nicht zum Denken, sondern für die Wahlkämpfe verwenden...

Warum ich "Fantasiesteuer" schreibe? Weil es dem Einheber der Steuer völlig egal ist, ob das Auto nach dem Kauf 10.000 Kilometer pro Jahr fährt oder 100.000 Kilometer - der Betrag bleibt gleich. Außerdem haben wir ja bereits eine verbrauchsabhängige Steuer - nämlich die Mineralölsteuer, die pro getanktem Liter Treibstoff eingehoben wird.

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