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CDU will zukünftig wieder auf Atomstrom setzen

An der Kernkraft will die CDU auf absehbare Zeit festhalten und die Laufzeiten der bestehenden Reaktoren in Deutschland verlängern. Alte Kohlekraftwerke sollen durch neuere ersetzt werden. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla sagte, Atomkraftwerke lieferten preiswerten und umweltfreundlichen Strom.

Durch die verstärkte Nutzung alternativer Kraftstoffe will die CDU Deutschland unabhängiger von Rohölimporten machen. Den Anstieg der Energiepreise möchte die Partei durch mehr Wettbewerb auf dem Gas- und Strommarkt begrenzen.

Die Grünen zeigten sich eher skeptisch gegenüber der neuen CDU-Umweltpolitik. Claudia Roth merkte an, dass eine solche Atompolitik dazu führen wird, dass die Parteien sich noch weiter voneinander entfernen.


WebReporter: pannock
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU
Quelle: www.n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2008 19:29 Uhr von thelinner
 
+6 | -0
 
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Solange die Möglichkeiten der alternativen Energiegewinnung noch un den Kinderschuhen steckt ist das mit Sicherheit die sinnvollste Lösung. Allemal besser als neue Riesenkohlenkraftwerke zu bauen wie im Saarland geplant.
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23.06.2008 20:06 Uhr von JCR
 
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CDU- keine Ahnung, aber eine felsenfeste Meinung. Atomkraft stellt keine glaubwürdige oder sinnvolle Alternative zur derzeitigen Kohle dar, um Deutschland flächendeckend und einigermaßen ausreichend mit Atomstrom zu versorgen, müssten schon sehr (!) viel mehr Kraftwerke gebaut werden.

Und selbst beim derzeitigen eher geringen Anteil an der Energiegewinnung ist die statische Lebensdauer des Uran geringer als die der Steinkohle. (welche immerhin noch einige Jahrhunderte ausreicht).

Sicher wäre es schöner, auf Stein- und Braunkohle verzichten zu können, aber es ist nunmal ncht realistisch.

Und das Endlagerproblem ist heutzutage deutlicher denn je.
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23.06.2008 20:07 Uhr von Bleifuss88
 
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Mein Vorschlag: Also in erster Linie begrüße ich erstmal den Vorstoß mit dem Atomstrom. Ich will jetzt nur mal endlich eine klare Antwort auf die frage nach den Uranreserven. Die einen sagen, in 60 Jahren ist es alle, andere sagen 200 Jahre, noch andere reden von 1000 Jahren.

Hier mein Konzept, das allerdings nur auf Amateur-Kenntnissen (s.u.) der Energie"gewinnung" (jaja, man kann Energie nur umformen, ich weiß) beruht:

1.) Als erstes müssen wir die Abhängigkeit vom Öl stoppen. Die verbrennung von Öl zur energiegewinnung ist für mich die unerträglichste Art der Gewinnung. Also sofort jedes Kraftwerk, das Energie durch Öl erzeugt, stilllegen und stattdessen Atomkraftwerke bauen.

2.) Parallel dazu wird an alternativen Energien gefroscht. Diese ersetzen dann mittelfristig die Kohle- und Gaskraftwerke, wobei den Kohlekraftwerken die Abrüstungspriorität verschaffen würde. Dazu ein paar alte AKWs abschalten.

3.) Wenn alle Kohle- und Gaskraftwerke ersetzt sind kommt als letztes die Atomenergie dran. Bis dahin sind locker 50 Jahre vergangen und ich hoffe, dass die Erneuerbaren bis dahin (zumindest bei uns) einen technologisch so hohen Stand erreicht haben, dass wir durch den kombinierten Einsatz von Erdwärme, Biomasse, Wind, Solar etc. 100% des europäischen Strombedarfs decken können. dann werden auch die heute gebauten Kernkraftwerke abgeschaltet und das energieproblem ist in Europa gelöst.

So, das ist ein idealistisches Modell von einem Amateur. Ich weiß nicht, ob überhaupt und wenn ja wie viel Energie bei uns aus Öl und Gas gewonnen wird. Kohle haben wir ne Menge, nur bei jenen fossilen Brennstoffen hab ich keine Kenntnisse. Auch weiß ich nicht, welche Interessen die Energiekonzerne verfolgen. Wird es überhaupt möglich sein, 100% des Strombedarfs in Europa durch Sekundärenergien zu dekcen?

Dennoch dürft ihr meinen Vorschlag gerne kommentieren.
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23.06.2008 20:22 Uhr von Ich_bins_wieder
 
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Ich wollte schon immer mal Urlaub in Kohlekraftwerksdämpfen machen *g
Es gibt aber wie immer für und wider gegen Atomstrom. Zum einen ist er "sauber" wenn die Millionen Jahre strahlenden Restteile nicht solch ein Problem darstellen würden. Zum anderen ist er nach einigen Experten (? weiß nicht ob sie nur Grün sind oder echte Experten) nur der günstigste Strom, da die Atomkraft subventioniert wird. Social costs sind aber unumstritten unbezahlbar hoch. Jedoch was gibt es für ECHTE (nicht so ein Grünes rumgelaber von wegen "Hu da bauen wir Solar sonne gibts umsonst und kostenlos") Alternativen? Solarstrom schön und gut, aber die Reinigung von Silizium (99,9% reines wird benötigt) verschlingt Unmengen an Energie und wenn wir Strom im Ausland kaufen haben wir auch Atomstrom (einziger Vorteil, ich werde dann nicht mehr in der Todeszone von Biblis wohne).
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23.06.2008 21:44 Uhr von JCR
 
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@ Locke: "in sachen umweltbelastung (CO2, Feinstaub...) verliert kohle aber um längen gegenüber atom."

Stimmt natürlich, aber solange keine effektivere Nutzung anderer Energiequellen möglich ist, sind wir einfach af die Kohle angewiesen, da schlichtweg der größte Anteil des deutschen Stroms aus Kohle gewonnen wird. Gerade die Braunkohle ist zwar fürchterlich ineffizient, aber Deutschland hat nunmal die weltgrößten Reserven und kaum andere Energierohstoffe zur Verfügung. Längerfristig werden wir wohl eine effektivere Form der Solarenergie benötigen, da Photovoltaik einfach zu viele Nachteile hat. Vielleicht gelingt aber auch in absehbarer Zeit ein Durchbruch in Sachen Kernfusion.
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24.06.2008 08:23 Uhr von zoc
 
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JaJa ... die "christliche" Partei steht auf ATOMstrom, ATOMraketen und ATOMare Abschreckung ....
Klasse Partei ....

Die widern mich an ...

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