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Krankenversicherungsbeiträge werden erhöht - Mindestens 20 Kassen sind dabei

Ab dem 1. Juli werden die Versicherungsbeiträge bei mindestens 20 Krankenkassen teurer. Vom Bundesversicherungsamt hieß es dazu, zwei der größeren Kassen, deren Namen verschwiegen werden, gehörten dazu. Zuletzt betrug der Beitragssatz im Schnitt 14,85 Prozent, jetzt geht es wohl an die 15 Prozent.

Als Grund werden Preissteigerungen bei den Arzneimittelpreisen genannt. 1,1 Milliarden Euro betrug das Defizit im ersten Quartal 2008 bei den gesetzlichen Krankenversicherungen, viel mehr als 2007. Hingegen sind Experten der Meinung, dass Kassen zur eigenen Sanierung die Beitragssätze erhöhen.

Für gesetzlich und privat Versicherte werden Beiträge auch nächstes Jahr teuer. Geplant ist vom Gesetzgeber ein einheitlicher Beitragssatz. Dieser werde höher sein als der derzeitige Durchschnitt, sagte der Chef des Bundesversicherungsamtes: "Jedem muss klar sein: Es wird nicht billiger als bisher."


WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Sicherheit, Krank, Erhöhung, Kasse, Krankenversicherung
Quelle: www.rp-online.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2008 19:36 Uhr von Delios
 
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Ich finde: die Aussage der Krankenkassen, dass die Beitragserhöhungen auf Preissteigerungen bei den Medikamenten zurückzuführen sind, doch recht "interessant". Gerade wenn ich bestimmte Aussagen von Apothekern höre. Nämlich wenn man vom Arzt ein Rezept bekommt, dann in die Apotheke geht und man eben nicht die selben Medikamente bekommt wie auf dem Rezept steht... und der Apotheker dann sagt, dass ja dieselben Wirkstoffe drin sind aber der Hersteller eben billiger produziert.
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23.06.2008 19:51 Uhr von ArrowTiger
 
+8 | -0
 
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@Delios: Wenn ich auch prinzipiell gerne Geldgier vermuten würde: man darf nicht vergessen, daß die GKVen keine Gewinne erwirtschaften dürfen. Möglicherweise ist die Forderung daher vielleicht sogar berechtigt. (Verschreibung günstigerer Generika sind ja auch von Seiten der GKVen durchaus erwünscht!)

Es wäre m.E. alternativ endlich an der Zeit, den Pharmaunternehmen mit ihrer teils kriminellen Preispolitik politisch auf die Finger zu hauen. Aber die Pharmaindustrie schmiert wahrscheinlich besser, als die GKVen...
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23.06.2008 19:57 Uhr von ArrowTiger
 
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@Delios - noch was zu den Generika: Man sollte seinen Arzt bitten (falls er es nicht ohnehin automatisch bereits macht), "aut idem" auf dem Rezept anzukreuzen. Dann darf der Apotheker auch ein gleichwertiges, billigeres Medikament ausgeben.

Oftmals ist es so, daß die Arztsoftware per Default dieses Kreuz nicht setzt. Hintergrund: meistens wird solche Software von Pharmaunternehmen gesponsort, und ist damit für den Arzt kostenlos. Natürlich schlägt die Software dann deren Medikamente bei der Rezeptausstellung vor, und lässt "aut idem" frei. Das muss dann vom Arzt explizit abgeschaltet werden.
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23.06.2008 20:31 Uhr von nino1973
 
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Ich finde es furchtbar, daß: in diesem Beitrag werden die Beitragsanpassungen der gesetzlichen UND privaten Krankenversicherungen in einem Topf geschmissen werden. Das ist falsch! Die jeweiligen Anpassungen der beiden Systeme haben unterschiedliche Gründe. Auch wird der Beitrag nicht für beide Systeme um 15 % des Einkommens liegen, denn der Beitrag der PKV richtig sich nach dem subjektiven Risiko (Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand usw.)

Und die gründe einer evt. Beitragsteigerung in der PKV sind andere als die Gründe für die Anpassung in dwer GKV.

Beispielsweise steigt der Beitrag der privaten Krankenversicherung u.a. deshalb, weil den Versicherten gewährleistet muß, die angesparten Alterungsrückstellung bei einem Wechsel zu einen anderen PKV Unternehmen mit zunehmen. Ich finde diese Regelung vom Grundgedanken in Ordnung. Allerdings verursacht diese Maßnahme steigende Beiträge, zumindest vorerst für Neuverträge. Ich finde es typisch deutsch, daß alles vereinheitlicht wird. Denn einige private Versicherungen werden Ihre Beiträge für den Bestand zum Beginn nächsten Jahres nicht erhöhen.

In der GKV wird ein ab 01.01.2009 ein einheitlicher Satz abzuführen sein. Jedoch ist dies nur die halbe Wahrheit. Denn, ist man Mitglied einer günstigen Kasse, erhält man eine Bonuszahlung. Somit reduziert sich der Beiträg zumindest aufs Jahr verteilt. Aber auch das Gegenteil ist möglich, bei einer teueren Kasse, kann es sein, daß man nachzahlen muß.

Was jedoch richtig ist, daß die Beiträge auf Dauer steigen werden. Aber auch dies, und dafür sind wir sicher dankbar ist logisch. Denn der medizinische Fortschritt für eine möglichst langes Leben kostet nunmal Geld.

Ich möchte nicht, daß man mich falsch versteht. Ich bin auch froh, für die bestmögliche Versorgung den möglichst geringsten Beitrag zahlen zu können. Jedoch bin ich Realist und weiß, daß das aus vielen Gründen nicht möglich sein wird.

Aber trotzdem hoffe ich, daß die Beiträge (in der GKV) zukünftig nicht nur durch Leistungskürzungen stabil bleiben können. Außerdem bin ich gegen eine Einheitsversicherung. Die beiden Krankensysteme (GKV und PKV) müssen in einem gesunden Wettbewerb am Markt bleiben.
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23.06.2008 21:13 Uhr von trichter26
 
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Der angesprochene …medizinische Fortschritt bedingt allerdings auch schnellere, weniger invasive und kostenintensivere Eingriffe, die die somit angeblichen Preissteigerungen nicht erklären.

Wenn die verf*** Kassen meinen, keine Gewinne erwirtschaften zu dürfen, dann frage ich mich, was ein Überschuss über Jahre hinweg bitte ist? In der freien Marktwirtschaft nennt man das nicht "Hoppla" oder "Huch", nein Gewinn.

Dreckspack. Ich werde definitiv in eine PKV wechseln. Wieso soll ich dieses Dreckssystem mitfinanzieren ohne Leistungen in Anspruch genommen zu haben. Ich zahl jeden Monat soviel, wie einem HartzIV-Empfänger zum Leben bleibt… man stelle dies mal in Relation und ich darf demnächst auch noch draufzahlen, weil es angeblich zu wenig war … pff.

Bei einer vergleichbaren PKV zahle ich nur noch 170… muss man sich mal reinziehen. Die Beitragserhöhungen über die nächsten Jahre werden nicht so dramatisch auf´s Jahr verteilt sein, wie die GKV in dieser Zeit von ihren Mitgliedern verlangt.

Geldgeier. *grmpf*
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23.06.2008 21:32 Uhr von cookies
 
+6 | -0
 
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ich traue keiner Aussage mehr! Noch vor einem Jahr hieß es, dass die GKV Überschüsse erwirtschaftet haben, kurz darauf sprach man schon von erneuten Beitragserhöhungen, obwohl man überall kürzt und spart.
Wer kann das überprüfen?

Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass ich nicht mehr "ausreichend" versorgt bin, , und muss trotzdem Erhöhungen in Kauf nehmen. Meine GKV mit sonst so gutem Ruf hat mir erst eine ärztlich verordnete Maßnahme verweigert, da sie nur eine Schmerzbehandlung sei. Die einzig bisher heilende Maßnahme wird aber von der GKV gar nicht getragen!
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23.06.2008 21:50 Uhr von Azureon
 
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Die Krankenkassen sind nichts mehr als geldgeiles Pack auf Kosten der Gesundheit der Menschen.

Sorry, es gibt mittlerweile soviel was man nicht mehr zu 100% von der Kasse bekommt, bei fast allem darf man mittlerweile kräftig mitbezahlen. Aber Beiträge senken? Ach quatsch.... Wir bezahlen immer mehr für weniger Leistung, warum machen wir das überhaupt noch mit?
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24.06.2008 00:36 Uhr von Borgir
 
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die krankenkassen: sind neben gez, mafia und politik die größten verbrecher der neuzeit.
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24.06.2008 02:57 Uhr von Pitbullowner545
 
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die AOK: baut sich hier gerade nen schicken neuen palast hin..
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24.06.2008 08:21 Uhr von Pirat999
 
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Bis zum 1.11.08: soll der einheitliche Beitragssatz vom Gesundheitsministerium bekannt gegeben werden, der ab 1. Januar 2009 gilt.Voraussichtlich könnte der allgemeine Beitragssatz dann bei ca. 15,5 % liegen.

An unserem Gesundheitssystem wird seit vielen Jahrzehnten herum gedoktort. Was hat es uns gebracht ? Steigende Beitragssätze, immer weniger Leistung, gut ausgebildete Ärzte die ins Ausland gehen, Pharmaunternehmen deren Renditen immer weiter steigen und Politiker, die immer hilfloser auf die Kostensteigerungen im Gesundheitssystem reagieren.
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24.06.2008 08:33 Uhr von zoc
 
+6 | -0
 
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Es geht ums verdienen und Dummschwätzen: 1. Dummschwätzerin: Ulla Schmidt
2. Gewinne, Gewinne, Gewinne bei der Pharmaindustrie und die Lobbyisten in den Ministerien sorgen dafür

Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
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24.06.2008 09:28 Uhr von shortcomment
 
+3 | -3
 
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Arztgeher: Das schlimme ist ja, dass man monatlich viel Geld an die Kassen zahlt aber gar nicht so oft krank sein kann, dass es sich wirklich ansatzweise lohnt. Wenn es hoch kommt, dann bin ich 3 mal im Jahr krank. Dann gehe ich nur zum Arzt weil ich eine Entschuldigung brauche. Medikamte kann man sich gar nicht mehr verschreiben lassen, da man meist mehr zahlt als wenn man selber in die Apotheke geht. Auch wenn man dieses "aut idem" ankreuzen lassen kann, man muss mal einen Arzt finden der das dann auch macht. Es sollte einen Unterschied geben wo zwischen wenig kranke und ständig kranken unterschieden wird. Damit meine ich nicht Menschen mit chronischen Erkrankungen, sondern Menschen, die aus Langerweile zum Arzt gehen weil Sie zu faul zum Arbeiten sind.
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24.06.2008 09:49 Uhr von ArrowTiger
 
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@trichter26: -- "…medizinische Fortschritt bedingt allerdings auch schnellere, weniger invasive und kostenintensivere Eingriffe..."

...die dafür auch gerne mal eben doch kostenintensiver, weil technisch aufwändiger, sind.

-- "Wenn die verf*** Kassen meinen, keine Gewinne erwirtschaften zu dürfen, dann frage ich mich, was ein Überschuss über Jahre hinweg bitte ist? In der freien Marktwirtschaft nennt man das nicht "Hoppla" oder "Huch", nein Gewinn."

Nur, daß dieser "Gewinn" nicht an Aktionäre verteilt wird, sondern im System bleibt. Man kann sich ja gerne über Missmanagement oder schlechte Kommunikation einzelner GKVen aufregen, aber an die Kosten einer PKV (Werbung, Provisionen, exorbitante Managementgehälter, "Paläste") kommen die lange nicht ran. Und solange die PKVen sich die Rosinen (sprich gesunde junge Mitglieder) rauspicken, und damit dem Solidarsystem entziehen können, werden deren Leistungen auch höher sein, als die der GKVen. Sollte sich der Basistarif bei den PKVen durchsetzen, werden dessen Leistungen wohl unter denen der GKVen liegen (es sei denn, sie sparen dafür bei den restlichen Versicherten).

Man muss die Systeme verstehen können, um sie richtig bewerten zu können. Ebenso muss man verstehen, daß das soziale öffentliche Gemeinwesen, politisch gewollt, gekappt werden soll. (Siehe dazu auch die Werbung der Gesetzlichen Rentenversicherung für private Riester-Renten!) Für die PKVen ist jedenfalls sehr viel Geld zu verdienen, dafür lohnt sich deren Werbung. Sollten wir einmal mehrheitlich PKVen haben, wird sich die Versorgung schnell an die Zustände in den USA angleichen- und das will hier garantiert kein normal oder wenig verdienender Versicherter!
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24.06.2008 10:37 Uhr von ArrowTiger
 
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Ausnahme VVaG: Meine Kritik richtet sich im Übrigen ausschließlich an die PKVen mit gewerblichen Rechtsformen, insb. AGs. Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit (VVaG), wie z.B. die debeka, Gothaer und viele andere mehr, sind da außen vor, weil diese genossenschaftlich organisiert sind, und damit den GKVen relativ ähnlich sind.

Verständlich, daß die VVaG, genau wie die GKV, sich der neuesten geplanten Abzocke der gewinnorientierten PKVen nicht anschließen:

Siehe hier:

"Der Trick, mit dem die großen privaten Krankenversicherer der gesetzlichen Krankenversicherung das Wasser abgraben wollen"

http://www.nachdenkseiten.de/...
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24.06.2008 10:45 Uhr von ArrowTiger
 
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@shortcomment, @Armithage: Das ist aber der Sinn eines Solidarsystems. Ich selbst sehe das als einen gewaltigen gesellschaftlichen Fortschritt, daß man es geschafft hat, für so viele Menschen eine Grundabsicherung zu schaffen. Letztlich ist das ja eine Abbildung der Fürsorge innerhalb einer Familie, oder auch einer Dorfgemeinschaft, im Großen. Ich bin überzeugt davon, daß es keinem hier gefallen würde, in Zeiten zu leben, in denen jeder auf sich selbst gestellt war - z.B. zu Beginn der Industrialisierung. Nicht ohne Grund war die durchschnittliche Lebenserwartung zu diesen Zeiten deutlich geringer.

Wer es natürlich vorzieht, weniger Kranke günstiger zu versichern, und krankere Menschen für ihre "Wehwehchen" mehr bezahlen zu lassen, möge gerne in eine PKV wechseln. Da ist das zumindest in gewissen Grenzen so geregelt. Wehe aber dem jetzt noch Gesunden, den es dann irgendwann mal "erwischt". Der wird sich noch umschauen...
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24.06.2008 10:52 Uhr von KillA SharK
 
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wieso haben sich die Beiträge verdreifacht? Obwohl man beim Arzt schon 10 Euro Eintritt zahlen muss? (Praxisgebühr).

Selbst wichtige Dinge (Brille z.B trägt man ja nicht zum Spass) muss man dann sowieso komplett selbst bezahlen.

Wofür zahlt man man da überhaupt Beiträge?
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24.06.2008 11:00 Uhr von Darkman149
 
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Wozu sind wir überhaupt noch versichert? Prima... Noch mehr zahlen für noch weniger Leistung. Wenn ich solche News lese könnt ich platzen!

Ich muss z.B. eine Brille tragen. Wer zahlt die? Ich ganz alleine. Muss ich bevor ich eine neue Brille bekommen zum Augenarzt muss ich erst einmal 10€ bezahlen (Sinniger Weise beim Hausarzt falls man nochmal zu irgendeinem Arzt muss. Sonst zahlt man ja mangels Überweisung jedes mal die 10€). Muss ich eventuell irgendwann mal ins Krankenhaus zahle ich nochmal jeden Tag selbst was dazu. Gehe ich zum Zahnarzt und brauche eine Füllung darf ich für was brauchbares dann auch drauf zahlen. Von einem gebiss oder einer Brücke will ich da gar nicht erst reden. Leider bin ich aber auch noch Allergiker. Es gibt genau einen Wirkstoff, der bei mir vernünftig hilft die Symptome zu lindern. Und genau der wird natürlich NICHT mehr von meiner Krankenversicherung übernommen.

Da stelle ich mir doch die Frage: wozu zum Henker werfen die GKV unsere Beiträge raus?! Und wofür wollen die die Mehreinnahmen durch die Beitragserhöhung raus werfen?! Für unsere Gesundheit jedenfalls nicht.
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24.06.2008 11:50 Uhr von shortcomment
 
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@Arrow Tiger: Es geht hier glaube ich keinem darum das System zu zerstören. Natürlich ist der Nutzen sehr groß. Aber wen ich sehe, dass alte Leute aus langerweile zum Arzt gehen könnte ich platzen. Eins noch, wenn hier mal irgendwie Not am Mann ist, dann ist das Volk ganz weit unten, alle.
Nochmal für dich, wie ich es sagte. Es geht hier nicht um Menschen die wirklich chronischkrank sind, sondern um die, die das System ausnutzen. Das kann man ganz einfach rausfiltern. Für Krankheit kann keiner was. Aber für Dummheit schon.
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24.06.2008 12:13 Uhr von ArrowTiger
 
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@shortcomment: -- "Aber wen ich sehe, dass alte Leute aus langerweile zum Arzt gehen könnte ich platzen."

Die gibt es natürlich, auch in der Praxis meiner Frau finden sich solche Leute. Die Zahl ist jedoch so gering, daß sich es kaum rechnen dürfte, denen die Kosten anzuheben. Zumal das meist ohnehin wirklich bedauernswerte Existenzen sind, die i.d.R. ohnehin nicht das Geld hätten. Das lässt sich nebenbei bemerkt auch anders handhaben.

Dafür gehe ich so gut wie nie zum Arzt (ok, brauche ich auch nicht :-), selbst wenn es nötig wäre. Die Rumsitzerei geht mir da so auf die Nerven, daß ich schon was Übleres haben muss, um mich dem auszusetzen. So gleicht sich dann doch alles wieder aus. ;-)
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24.06.2008 13:55 Uhr von ArrowTiger
 
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Und die PKVen langen richtig zu! Hier ist sogar von bis zu 30% die Rede:

http://www.welt.de/...

Dazu kommt:

"Zwar betonen die privaten Anbieter, dass der Preisschub lediglich für Neuversicherte gelte. Jedoch gehen Experten davon aus, dass auch die Bestandskunden nicht verschont bleiben. Zum einen gibt es in den ersten sechs Monaten des kommenden Jahres nach der Gesundheitsreform auch für sie die Chance, den Anbieter oder den Tarif zu wechseln und einen Teil der Rückstellungen mitzunehmen. Zum anderen ist damit zu rechnen, dass die Anbieter mit den größten Prämiensteigerungen Probleme haben werden, neue junge Kunden zu gewinnen. Damit droht diesen Anbietern eine Überalterung des Versichertenkollektivs und damit Preissteigerungen für die Bestandskunden."
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26.06.2008 09:38 Uhr von shortcomment
 
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@ArrowTiger: Die Zahlen sind nicht gering. Ich muss dazu sagen dass ich ursprünglich aus einem kleinen Dorf komme. Zufällig wurde ich bei einem Besuch meiner Mutter krank. Als ich dann zum Arzt ging, waren 4 Leute da die keinen Bock hatten und sich deshalb krank schreiben ließen und dann waren da noch so ca. 6 ältere Menschen die gar nicht so genau wussten warum sie da sitzen. Warum ich das weiß? Auf dem Dorf spricht man miteinander ;) Darum gehts mir. Ich würde mich gern privat versichern wenn ich das Geld dazu hätte. Meine Großeltern hätten damals viel Hilfe gebraucht, die bekamen sie aber nie und das ist der Punkt der mich sehr ärgert.

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