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NRW: Mann bezahlt Schnapsflasche an der Tankstelle mit einer Ohrfeige

In Euskirchen hat ein 27 Jahre alter Mann an einer Tankstelle eine Flasche Schnaps erstehen wollen. Jedoch verstand er unter Bezahlung etwas anderes als der Angestellte der Tankstelle.

Der betrunkene Kunde verpasste dem Angestellten eine Ohrfeige. Die Polizei musste einschreiten.

Jedoch ging der Schläger auch auf die Polizisten los, die schlussendlich Pfefferspray einsetzen mussten, um den Mann zu überwältigen. Der Mann wurde festgenommen und wegen Raubes angezeigt.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Nordrhein-Westfalen, Tankstelle, Schnaps, Ohrfeige
Quelle: www.express.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2008 17:12 Uhr von kommentarabgeb
 
+6 | -3
 
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Gute frage ich denke mal das der angestellte der tankstelle sich dagegen entschieden hat.
Die polizei fragt ja ob anzeige erstattet werden soll oder nicht.
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23.06.2008 17:15 Uhr von partybear
 
+11 | -4
 
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Da hat: der Schnaps aber ganz schön reingehauen -g-
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23.06.2008 17:18 Uhr von Hier kommt die M...
 
+7 | -4
 
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weil: Raub schwerer gewichtet wird als Körperverletzung, denke ich mal.

Was solls denn bei ner Ohrfeige ohne große Verletzungen oder bleibende Schäden schon für eine Strafe geben?
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23.06.2008 17:40 Uhr von B.T.I.
 
+16 | -2
 
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Hawtin: Weil Raub nach deutschem Strafrecht die Wegnahme (Besitzübergang) einer fremden beweglichen Sache mittels Gewalt gegen eine Person oder unter Androhung einer gegenwärtigen Gefahr für Leib und Leben mit der Absicht, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen.
Raub beinhaltet quasi die Körperverletzung, im Gegensatz zu Diebstahl.
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23.06.2008 17:54 Uhr von PapaVonMandy
 
+2 | -5
 
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@Hier kommt die Maus: der war sicherlich schon betrunken, also Unzurechnungsfähig
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23.06.2008 20:29 Uhr von Thomas66
 
+0 | -1
 
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Hawtin: War auch mein erster Gedanke. Hört sich scheins wichtiger an.
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23.06.2008 20:53 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+0 | -2
 
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hawtin: Es soll Menschen geben die das geprügelt werden berufsmäßig gewöhnt sind und nach einigen langweiligen Tagen Entzugserscheinungen bekommen.
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23.06.2008 23:21 Uhr von evilboy
 
+1 | -0
 
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@ B.T.I.: Fast!! Raub = Diebstahl + Nötigung.

Die Wegnahme ist aber kein Besitzübergang. Statt dessen wird fremder Gewahrsam (!) gebrochen und neuer, nicht unbedingt eigener, Gewahrsam begründet. Im zivilrechtlicher Sachenrecht wird Besitz etwas anders definiert als Gewahrsam (Unterschiede z.B. bei der Besitzdienerschaft, die aber trotz Nicht-Besitzerstellung ein Gewahrsam beinhaltet).

Wessels/Hillenkamp vertritt überdies die Meinung, dass Gewalt kein unmittelbares Einwirken auf den Körper des Opfers sein muss (Wessels/Hillenkamp, § 7 Rn. 321). Möglicherweise genügt sogar vis compulsiva, obwohl das wohl strittig sein dürfte.

Somit wird die Körperverletzung (Nicht nur geringes Unwohlsein oder Erregen bzw. Stärken eines pathologischen Zustands) regelmäßig nicht durch den Raub konsumiert, sondern § 223 (Körperverletzung) und § 249 StGB (Raub) konkurrieren frei in Tateinheit miteinander.
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23.06.2008 23:54 Uhr von vitamin-c
 
+1 | -0
 
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"Hier ihr Schnaps"
*Pitsch Patsch* "Stimmt so..." :-)

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