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BRD: Vertrauliche Daten von ca. 500.000 Einwohnern im Internet

Laut einem Bericht des ARD-Fernsehmagazins "Report München" ist es in etwa 200 Gemeinden und Städten Deutschlands zu einer schwerwiegenden Panne gekommen: Von bis zu einer halben Million Einwohner gelangten vertrauliche Daten frei zugänglich ins World Wide Web.

Schuld daran war das Software-Unternehmen HSH. Bei einer Präsentation wurde das Passwort, welches die Einwohnermeldeämter für ihre Datenbanken benutzen, veröffentlicht. Unter anderem konnte jeder die Religionszugehörigkeit, Geburtsdaten, Passfotos und Familienstände herunterladen.

Die Redaktion von "Report München" konnte auf diese Daten problemlos zugreifen. HSH bestätige die Panne, versicherte aber, dass diese mittlerweile geschlossen sei.


WebReporter: pannock
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Daten, Einwohner, BRD
Quelle: www.focus.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2008 15:22 Uhr von pannock
 
+0 | -0
 
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Unglaublich! Wie können nur solche Fehler unterlaufen? Warum gibts es ein Passwort für alle Ämter, welches auch noch in einer Präsentation öffentlich gemacht wird. Danke lieber Vater Staat, dass mein Nachbar nun weißt, dass ich keiner Religion mehr angehöre!
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23.06.2008 15:49 Uhr von halloei
 
+23 | -5
 
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Unverantwortlich: ist soetwas. Sowas darf nicht passieren. Man sollte seine Präsentationen _vielleicht_ nochmal gründlich durchsehen, bevor man diese letztendlich vorführt.
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23.06.2008 16:07 Uhr von weg_isser
 
+32 | -3
 
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Upps! Hat unser achso toller Überwachungsstaat rumgefuscht!? Ganz toll... :(

Beim nächsten mal sind es vielleicht Zugangsdaten von Bankkonten oder sonstige sehr private Dinge!
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23.06.2008 16:21 Uhr von kobban
 
+19 | -50
 
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23.06.2008 16:31 Uhr von Onkeld
 
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steht da: zufällig auch wo genau= muss ich wohl heute abend den bericht schaun.
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23.06.2008 16:46 Uhr von notext
 
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lol kobban: Genau die richtige Einstellung!!!1 Armes Deutschland und so
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23.06.2008 16:54 Uhr von Weltenwandler
 
+4 | -3
 
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wenn man: Pässe fälschen möchte hat man jetzt wenigstens genug informationen um sie richtig echt wirken zu lassen. Spaß beiseite, es ist aber in der Tat interessant das ich nur ein Passwort knacken brauche um auf alle Einwohnermeldeämer dieses Landes zugreifen zu können. Ob das auch in anderen Bereichen so ist? Wenn ja, dann ist dieses Land für terroristische Aktivitäten sehr interessant, man kann ja schließlih leicht auf vertrauliche Regierungsdaten zugreifen. Ist für das erstellen von falschen Identitäten sicher ganz praktisch!
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23.06.2008 17:07 Uhr von CHR.BEST
 
+6 | -2
 
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Mein Reden: Wenn es um persönliche Daten geht kann man halt niemanden wirklich vertrauen, Ämtern genauso wenig wie Privatunternehmen. Daher sollten sowenige Daten wie möglich erhoben werden, die Gefahren des Mißbrauchs sind einfach zu hoch.
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23.06.2008 17:30 Uhr von JCR
 
+18 | -2
 
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Das nennt man Public Viewing ;-)

Welcome to Stasiland.
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23.06.2008 17:41 Uhr von Sentinel2150
 
+10 | -2
 
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Wer nichts zu verbergen hat: usw :)
Ich hoffe ja fast, dass es diese Kategorie von Leuten jetzt mal richtig böse erwischt, indem deren Daten missbraucht werden.
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23.06.2008 17:47 Uhr von vise
 
+4 | -2
 
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Liste zur Eintragung? (Sammelklage): Ich gehe davon aus, dass die Betroffenen nicht von Behördenseite aus informiert werden, dass ihre Daten "abhanden" gekommen sind. Wieso muss sowas eigentlich erst von reportMünchen aufgedeckt werden und nicht von den entsprechenden Einwohnermeldeämtern. Wenn die Verantwortlichen Rückgrad hätten, wären sie von sich aus auf die Bevölkerung zugegangen; aber sowas kann man von deutschen Behörden ja nicht erwarten. So eine Sauerei!

Ich habe heute bei der verantworlichen Redaktion beim BR angerufen. Die dürfen aus juristischen Gründen keine Namen nennen; die Liste liegt "nur" der Autorin des Beitrags vor. Offensichtlich jedoch rufen den ganzen Tag schon hunderte verunsicherte Menschen an und wollen wissen, ob ihre Daten auch angeschaut wurden; nirgends bekommt man Informationen. Die Sendung wird Morgen in der Frühe gg. 5 Uhr und um 9 Uhr wiederholt.

Mich interessiert an dieser Stelle, ob es eine öffentliche Liste gibt, bei der man sich eintragen kann, mit dem Ziel, öffentliche Aufklärung zu verlangen oder ggf. eine Sammelklage vorzubereiten? Wer dazu was weiß, bitte melden!
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23.06.2008 20:08 Uhr von datenfehler
 
+2 | -8
 
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FÜRCHTERLICH! "Unter anderem konnte jeder die Religionszugehörigkeit, Geburtsdaten, Passfotos und Familienstände herunterladen."

Das sind hochsensible Daten! Wenn die jemand weiß, dann ist man geliefert!

Gut ok... Wenn ich bei Religionszugehörigkeit bei jemanden etwas anderes als konfessionslos sehe, dann kann ich mich darüber lustig machen. Aber hey... Die meisten Religionsfreaks stehen ohnehin zu ihrem Unsinn...
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23.06.2008 20:08 Uhr von Funker Hornsby
 
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9/ 11 for Everyone: Ich wohne in Bovenden bei Göttingen und habe angst vor diesen vielen Terroristen, die unser aller Leben gefährden.
Es gab zwar noch keinen Anschlag, aber ich soll Angst haben.
Schwupps kommt SSchäuble und sagt " Wir , die BRD, machen erstmal eine Datenvorreitsspeicherung,wg. der Terroristen, und auf einmal sind vertrauliche Daten von unbescholtenen Bürgern im Internet? Was soll das???
Unsere persönlichen Daten gehören uns!!
Kein Nachbar, kein Freund oder Feind und schon gar nicht diese Volksverräter (CDU/CSU, SPD, FDP, Die Grünen) dürfen unsere Privatsphäre ausspionieren und auswerten.Bitte macht Euch Gedanken über die ´Bilderberger´,und die ´Trilaterale Kommision´. Fragt nach ob es die ´Bundesrepublik Deutschland´ überhaupt gibt.
Denn wir sind das Volk.
Demokratie ( Volksherrschaft) ist die beste Staatsform, und dafür kämpfe ich!!!
Der 09.Septemer 2001 war eine Kriegserklärung gegen die Menschheit.

Nieder mit den Oligarchen
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23.06.2008 21:17 Uhr von Marcus79
 
+3 | -2
 
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ich habe nur die ueberschrift gelesen und mir fiel als erstes ein

..."danke Ihnen Herr Schäuble"

0o warum wohl ?!
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23.06.2008 23:08 Uhr von vZero
 
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ROFL: Traurig. Ich glaube ich werde nach meinem Studium auswandern, was kann man denn sonst noch tun... sich vom Staat im Akkord verarschen lassen?
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24.06.2008 00:45 Uhr von Borgir
 
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jetzt müssten: nur noch alle 500.000 betroffenen gegen diese vollidioten klagen.....unfassbar dass sowas passieren kann, wie dumm sind die denn
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24.06.2008 13:09 Uhr von yohoh
 
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Frage? Kennt einer die Zugangsdaten?
Bitte hier posten. Mit de Bitte um verantwortungsvollen Umgang an alle!

Vielleicht fuktionieren die ja auch in Flensburg. Da könnte man glatt sein Punktekonto schönen.
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24.06.2008 13:58 Uhr von zeron3000
 
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Überall: wo Computer sind, sind auch Schwachstellen...
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24.06.2008 15:17 Uhr von pana90
 
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GRR: Die Technologie hat keinen Fehler beziehungsweise macht keinen, Es sind die Menschen die Fehler machen. Unqualifiziertes Personal bei solch vertrauenswürdigen sachen sollte man schlicht Weg Kündigen!

Ich möchte bestimmt nicht, das Jemand in meine persönlichen Daten hineinschnuppert, zumal Ich aber nicht in Süd Deutschland, sondern im Norden Deutschlands wohne, wird mir das wohl zum Glück nicht passieren!
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24.06.2008 17:34 Uhr von chaoslogic
 
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"....Präsentation wurde das Passwort...": "Bei einer Präsentation wurde das Passwort, welches die Einwohnermeldeämter für ihre Datenbanken benutzen, veröffentlicht."

Dieser Satz sollte die ganzen Schwätzer hier mal wachrütteln.
Es ist gröbstens Fahrlässig das die betroffenen Gemeinden alle das gleiche Passwort benutzen !
Besser kann man dem Missbrauch kaum noch Tor und Tür öffnen. Der Schutz sensibler Daten wurde da offensichtlich von absolut unqualifizierten Personal übernommen.
Dafür gehören einige Verursacher auf die Straße gesetzt !

Und die Schwachstelle war diesmal nicht der Computer.
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24.06.2008 18:42 Uhr von Gloi
 
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@Weltenwandler: Du musstest kein Passwort "knacken". Die Passwörter standen auf den Webseiten der Softwarefirma. Die Behörden haben nur vergessen dieses "Standard-Passwort" zu ändern.
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24.06.2008 19:03 Uhr von heliopolis
 
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Naja: So tragisch finde ich das gar nicht. Ich habe im Rahmen des Teledienstegesetzes jede Menge Daten von mir veröffentlicht. Auch mein Passfoto ziert unterschiedliche Impressums. Und das ich es geschafft habe im Rahmen der Religionszugehörigkeit autark zu bleiben und mich in keiner Weise indoktrinieren lasse, sage ich wirklich jedem mehr als gerne.
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24.06.2008 19:39 Uhr von skipjack
 
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Schwadroneure: Schwadroneure sind das...

Passwort nicht geändert, welch DAU´s...

>Und jetzt stellt euch doch x die Schande mit dem Bundestrojaner vor...

>>Somit könnte dann bei den üblichen Experten jeder Honk sehen, wo ihr rum surft, wem ihr welche Mail schickt, ect.

>>>Mit MP3 und SAP haben wir Meilensteine gelegt. Somit haben wir uns x wieder grottentief blamiert...
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25.06.2008 01:02 Uhr von Bloedi
 
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Ich verstehe diesen Quatsch nicht wirklich Das wird dargestellt, wie das Hacken in uralten 0815-Produktionen von Film-Studios, wo man 5 mal auf der Tastatur rumklappert.. und natürlich sofort ins System kommt..

Ersteinmal benötigt man die IP-Adressen der entsprechenden Datenbank-Server.. wobei auch diese Adresse allein nicht zum uneingeschränkten Erfolg führen würde.

Normalerweise stehen solche Datenbank-Server in VPN-Netzwerken, die man nur mittels Authentifizierung am Router erreichen kann, da im anderen Falle eine Firewall vorgeschaltet ist.

.. und ganz nebenbei würde man für einen sinnvollen Datenabruf auch die in den Meldestellen genutzte Software benötigen, um die erhaltenen Informationen in übersichtlicher Form abfragen bzw. darstellen zu können..

Wenn ich mir diese Meldung so durchlese, macht das auf mich einen ziemlich schwachsinnigen und unrealistischen Eindruck.

Woher haben die bitteschön sämtliche IP-Adressen aller Datenbank-Systeme der Stadtverwaltungen?

Die Aussage selbst doch doch völliger Hirnriss.. und absoluter Blödsinn..
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25.06.2008 07:23 Uhr von das_opimon
 
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@Vorredner: Lest euch doch erst mal die Quelle durch, bevor so Sätze kommen wie: "Was kann die Regierung dafür?"

Dort wird erwähnt, dass die Firma ein Standard-Passwort in der Präsentation zeigte. Welcher Admin eines Systems belässt bei jeglicher Software das Standard-Passwort?
Das spricht doch für die Qualität der eingesetzten Betreuer der Kommunen.

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