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Vietnam: Student starb nach Entnahme seiner Niere für 2.000 Euro

Ein 22-jähriger Student aus Vietnam wurde beim Blutspenden von einer Vermittlerin angesprochen, die ihm für eine "Nierenspende" etwa zweitausend Euro versprach.

Bei der Operation im chinesischen Guangzhou im Dezember 2007 kam es dann zu Komplikationen; nachdem der Student zunächst gelähmt war, verschlechterte sich sein Gesundheitszustand in den vergangenen Monaten weiter.

Seine Eltern holten ihn dann aus der Klinik ab, damit er am gestrigen Sonntag im Kreise seiner Familie sterben konnte. Der Student wollte mit dem Geld die Hochzeit mit seiner schwangeren Freundin finanzieren.


WebReporter: aaargh
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Student, Niere
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2008 10:26 Uhr von aaargh
 
+0 | -0
 
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Wieder einmal wurde gezeigt, dass das Phantom des Organhandels gar keines ist. Man möchte gar nicht wissen, wo so manches Spenderorgan herkommt...
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23.06.2008 11:17 Uhr von H-Star
 
+27 | -34
 
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wer heiratet, dessen leben ist vorbei: so oder so ;)

im ernst: das ist doch irrsinn seine niere wegen luxus (party) zu verkaufen
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23.06.2008 11:39 Uhr von JackHack
 
+13 | -20
 
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@H-Star: Applaus zu deinem wirklich - sorry "saudümmsten" Kommentar des Tages. Das zeigt wieder einmal was rauskommt, wenn jeder seine Meinung sagen darf.
Grüsse
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23.06.2008 11:43 Uhr von H-Star
 
+15 | -5
 
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das war nicht aus dummheit gedankenlos dahingesagt, sondern sehr dunkler humor auf kosten der dummheit anderer.
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23.06.2008 11:46 Uhr von MegaTefyt82
 
+6 | -19
 
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23.06.2008 11:49 Uhr von H-Star
 
+13 | -3
 
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minuspunkte: welchen effekt haben die eigentlich?
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23.06.2008 11:54 Uhr von felideh
 
+2 | -15
 
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23.06.2008 12:05 Uhr von H-Star
 
+14 | -1
 
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ich hab doch keinem was getan :(: ich habe nur einen fiesen witz über die wirklich tragische folge einer grossen dummheit gemacht
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23.06.2008 12:09 Uhr von MeisterH
 
+10 | -4
 
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H-Star: Ich stimme dir vollkommen zu.
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23.06.2008 12:11 Uhr von OttoKarl
 
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23.06.2008 12:18 Uhr von DTrox
 
+14 | -0
 
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Meine Güte: Kommt mal runter.
Der Spruch von H-Star zur Ehe war ein Scherz. Wem solch ein Humor nicht passt, der soll es halt ignorieren, bevor er es noch ernst nimmt. Wie kann man sich von einem Scherz nur gleich so angegriffen fühlen?

Und zu dem zweiten Teil vin H-Star:
Klar ist es Irrsinn so handeln. Aber dass lässt sich hier mit unserem Lebensstandard leicht sagen. Wer weiß, unter welchen Umständen der Student leben musste. Armut kann Leute leider zu vielen irrsinnigen Sachen treiben, traurig genug.
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23.06.2008 12:25 Uhr von H-Star
 
+2 | -0
 
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lebensstandard: er wollte nicht sein (über)leben und das seiner freundin/baby finanzieren, sondern eine hochzeit. dafür geht man (zumindest ich) doch nicht so ein risiko ein. da wartet man einfach, bis man fertig studiert hat und es sich auf normalem wege leisten kann.
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23.06.2008 14:02 Uhr von flokiel1991
 
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Normaler weise: Ist er ja auch kein großes Risiko eingegangen, man geht doch auch zum Blutspenden und wenn er nicht alkoholiker war hätte ihm auch eine Niere gereicht. Nur weil die Ärtzte geschlampt haben, kann er ja nichts dafür.
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23.06.2008 14:10 Uhr von halloei
 
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Total: traurig, find ich. Seine Freundin ist wohl noch viel trauriger, weil er es "nur" für die Hochzeit der beiden getan hat.
..und da wundern die sich, dass es immer weniger Organspender gibt
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23.06.2008 16:01 Uhr von Lillifee
 
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danke halloei! endlich denkt mal jemand an seine schwangere freundin!überlegt mal wie es der gehen muss. ihr freund hat sein leben lassen müssen, nur weil er ihr/den beiden eine schöne hochzeit finanzieren wollte. und er wollte sicherlich viel machen, auch für das baby.

es ist eine schande das man so sterben muss -.-
sowas macht nur wütend. aber ich finde es gleichzeitig schön das die familie ihn in ihrem kreis hat sterben lassen und nicht in irgendeinem fremden krankenhaus.

mein beileid an alle :(

lg nora

(ich rate allerdings niemandem, sich seine organe rausoperieren zu lassen - auch wenns für den schönsten tag der welt werden soll. wenn liebe da ist, wird es der schönste tag!)
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23.06.2008 16:22 Uhr von H-Star
 
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risiko: wenn ich mich einer illegalen operation unterziehe muss mir klar sein, dass das risiko deutlich über dem einer "offiziellen" operation liegt. ich kann ja dannach den arzt nicht einfach wegen pfuscherei anzeigen, ich weiss streng genommen nichtmal ob es ihn überhaupt interessiert ob ich das überlebe oder ob er nur das geld will. ich weiss auch nicht, wie qualifiziert der arzt ist oder wieviel erfahrung er hat. er wird wohl kaum zertifikate oder ähnliches vorweisen können.
ausserdem stellt jede operation ein gewisses risiko dar und diese einzugehen ist nur dann sinnvoll, wenn die alternative schlimmer ist.
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26.06.2008 17:51 Uhr von DerBibliothekar
 
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pfft: Man kann bei jeder Art von Op sterben selbst bei einer ach so routinemäßigen Blinddarmentfernung.
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28.06.2008 17:11 Uhr von Unrealmirakulix
 
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eben: in diesem Fall passt es in den Zusammen hang noch besser

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