23.06.08 09:03 Uhr
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Beiträge bei Neuverträgen in der privaten Krankenversicherung ab 2009 höher

Der Debeka-Versicherungsgruppe zufolge werden die Beiträge für Neuversicherte stark ansteigen.

Der Beitragszuwachs in der gesamten Branche wird wohl zwischen 15 % und 25 % liegen. Ursache hierfür ist, dass die PKV-Neuversicherten zukünftig bei einem Versicherungswechsel die Altersrückstellungen beibehalten können.

Der Basistarif hingegen, den die privaten Krankenversicherungen anbieten müssen und der nur den Umfang der gesetzlichen KV beinhaltet, fällt kaum ins Gewicht. Etwa 1,2 % der Beitragserhöhung sind diesem geschuldet.


WebReporter: aaargh
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Sicherheit, Krank, Beitrag, privat, Krankenversicherung
Quelle: de.reuters.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2008 23:10 Uhr von aaargh
 
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Es ist nicht alles Gold was glänzt: Die Mitnahme der Altersrückstellungen hört sich zwar gut an, bringt aber den Neueinsteigern in der PKV drastisch höhere Kosten. Ich könnte mir vorstellen, dass es in Zukunft einen "Discount-Tarif" geben wird, in dem die Mitnahme explizit ausgeschlossen ist - vorausgesetzt, der Gesetzgeber lässt dies zu.
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23.06.2008 09:37 Uhr von eldschi
 
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Was ist mit den Altersrückstellungen: bei einem Wechsel der PKV? Wenn die "mitgenommen", also übertragen werden können, gibt es doch m.E. gar keinen Grund für eine Beitragserhöhung bei der neuen PKV, da diese ja quasi sofort wieder eingezahlt würden.
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23.06.2008 19:05 Uhr von ArrowTiger
 
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@eldschi: Da die GKVen solidarisch nach dem Umlageverfahren funktionieren (alle zahlen in einen Topf, der sofort wieder für die, die das Geld brauchen, verteilt wird), die PKVen jedoch primär nach dem Kapitaldeckungsverfahren arbeitet (theoretisch hat jeder Versicherte sein eigenes Sparkonto), gibt es bei den GKVen keine Gelder, die "mitgenommen" werden könnten.

Ist ähnlich, wie bei der GRV und den PRVen...
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23.06.2008 19:19 Uhr von eldschi
 
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@ArrowTiger: Es war natürlich der Wechsel von einer PKV zu einer anderen PKV gemeint.
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23.06.2008 20:02 Uhr von ArrowTiger
 
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@eldschi: Ok, dann hatte ich dich mißverstanden, sorry.

Vermutlich ist den PKVen dann der Verwaltungsaufwand zu hoch. Die müssen dann ja in den ersten Jahren erst mal ihre ganzen Provisionen rausrechnen. Wpmöglich bleibt dann beim Wechsel innerhalb der ersten Jahren ohnehin kaum übertragbares Kapital übrig. Die Unternehmen werden sich wohl kaum die Provisionen schenken, denke ich...
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24.06.2008 23:50 Uhr von jsbach
 
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Ich bin seit über: 25 Jahren PKV versichert und kenne die Problematik. Natürlich sind die Beiträge auch gestiegen wie fast in der GKV. Aber die Altersrückstellungen sind halt dafür da, das die Beiträge im Alter dann nicht mehr so gravierend auf den lange PKV-Versicherten auswirekn.
Mein Vertreter hat mich damals gut beraten mit der Beratung und sagte: PKV -Versihcert ist fast wie eine Ehe, steigt man aus oder wecheslt man zu einer anderen Gesellschaft dann verbleiben die Rückstellungen beim Erstabschließer.
Und ich hatte in diesem langen Zeitraum noch nie eins: Probleme.
Das wichtigste ist für einen Neueinsteiger: Vergleichen und NIE Vorerkrankungen , egal wie läppisch, verschweigen. Hauptsache, sie stehen im Antrag. Ob dann Risikozuschlag und das akzeptieren muss jeder selbst entscheiden.
Aber aus dem Schneider ist man auf jeden Fall.
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28.06.2008 22:25 Uhr von mediareporter
 
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es wird spannend, insbesondere wenn die: Renten-Pflichtversicheurng für Selbstständige dazukommt,.. dann sind viele EPUs mit einem heftigen Kosten-Paket konfrontiert

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