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Afghanistan: Prostitution und Menschenrechtsverletzungen nehmen zu

Ein afghanisches Mädchen mit elf Jahren wurde von einem Kriegsversehrten, beinamputierten Mann sexuell bedrängt. So etwas ist jetzt in Afghanistan typisch, weil trotz des Krieges eines zunimmt: die verbotene Prostitution. Dies wurde vom deutschen Sozialdienst "Ora International" festgestellt.

Die Hilfsorganisation schätzt für Kabul alleine die Anzahl der Prostituierten auf 900. Die Kunden kommen meist aus dem westlichen Ausland, darunter sind auch Angestellte von Hilfsorganisationen oder staatlichen Sicherheitsdiensten, die überwiegend zu den chinesischen käuflichen Frauen gehen.

Prostitution ist im Islam strengsten verboten und wird mit hohen Strafen (z.B. Steinigung) bestraft. Jungfrau bis zur Ehe ist Pflicht, daher findet nur Analverkehr statt, Kondome gibt es oft nicht. Das beschriebene Mädchen wurde nach zwei Jahren Haft entlassen und verschwand - mit ihrem Ex-Zuhälter.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mensch, Afghanistan, Menschenrecht, Prostitution
Quelle: www.nachrichten.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2008 20:41 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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Diese Sexpraktik mag unter entsprechend veranlagten Männern normal sein. Aber zwischen Mann und Frau ist dies wohl eine freiwillige Sache und so was zu erzwingen, wäre für mich abartig. In islamischen Ländern wie Afghanistan, sind ja wegen der Scharia sexuelle Betätigungen bis zur Eheschließung untersagt. Deshalb erzwingt das islamische Recht diesen Analverkehr zur Erhaltung der Jungfräulichkeit. Die Quelle zu lesen, ist nicht verkehrt, da noch nähere Einzelheiten genannt werden.
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22.06.2008 21:25 Uhr von kobban
 
+3 | -7
 
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überall gibt es zu viele Pädophile und Kinder-: schänder. Zur Abschreckung Schwanz ab und gut ist!
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22.06.2008 21:32 Uhr von kobban
 
+1 | -6
 
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natürlich musste jetzt ein: "demokratischer Bürger" mir ein - geben
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22.06.2008 22:35 Uhr von Swaneefaye
 
+1 | -1
 
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viel schlimmer: ist das mädchen freiwllig verschwunden oder hat ihr ehemaliger zuhälter sie entführt...
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22.06.2008 23:28 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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Da muss ich noch: nachkommentieren, das die News anders lautete und im Inhalt korrigiert worden (siehe Quelle), da es Kondome oft nicht gibt. Mein Text war Kondome sind nicht bekabbt. Dies zur Info.
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23.06.2008 01:18 Uhr von Falap6
 
+2 | -3
 
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@deinemuddaoida: Erstens gab es für den Afghanistaneinsatz ein Un Mandat, dh. wir sind da genau so dran beteiligt und zweitens: findest du, dass es vorher da besser war???
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23.06.2008 07:43 Uhr von maki
 
+2 | -1
 
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Kein Wunder, ist doch überall dasselbe, wo: der Westen neokolonialisiert.
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23.06.2008 09:18 Uhr von uhrknall
 
+2 | -0
 
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@Falap6: "findest du, dass es vorher da besser war???"

Das müsste man die Bevölkerung vor Ort fragen.
Verbesserungen kann ich mir in Kabul vorstellen - ist Vorzeigestadt. Auch die Wirtschaft könnte durch den Drogenanbau gewachsen sein.
Aber ganz besonders im Süden und Osten kann ich nichts erkennen, was vorher _noch_ schlechter hätte sein können. Immer wieder werden Wohnungen bombardiert, Einwohner werden massakriert oder verschleppt. Die Gegend ist vergiftet und radioaktiv verstrahlt, und Nahrungsmittel gab es noch nie so wenig.

Kinder-Prostitution kann ich mir vorstellen, als eine letzte Möglichkeit, Geld zu verdienen (wie in Thailand, wo Eltern ihre Kinder - hauptsächlich an Westler natürlich - "vermieten"), oder dass es Waisenkinder sind, davon gibt es neuerdings auch nicht zu wenige.
Und dass die westlichen "Gäste" dies nicht eindämmen wollen, sondern ausnutzen, ist wohl zu offensichtlich.
Übrigens: das UN-Mandat kam womöglich durch eine Lüge zustande.

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