22.06.08 20:59 Uhr
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Atom-Gau in Niedersachsen seit Jahren verschleiert

Das älteste atomare Endlager in Asse in Niedersachsen steht nun im Fokus der Öffentlichkeit. Jüngsten Berichten nach sollen seit Jahren atomare Strahlungen außerhalb der Endlagerstätte in Asse festgestellt worden sein, allerdings wurde die Bevölkerung bisher nie gewarnt.

Bei der Ursachenforschung wird unter anderem spekuliert, ob eventuell ein Unfall mit flüssigem Atommüll in den Siebziger Jahren Grund für die atomaren Strahlungen sein könnte.

Derzeit ist noch ungeklärt, wie mit dieser atomaren Bedrohung umgegangen werden soll. Eine Variante wäre, die eingelagerten Rückstände aus der Endlagerstätte zu bergen, eine andere Variante sieht die Flutung vor, wobei schwerwiegende und gefährliche chemische Reaktionen drohen.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Niedersachsen, Atom
Quelle: www.welt.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2008 21:01 Uhr von coelian
 
+18 | -6
 
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Überschrift total falsch: Wäre es ein Gau gewesen, gäbe es die meisten von uns schon längst nicht mehr
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22.06.2008 21:11 Uhr von El Indifferente
 
+7 | -3
 
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Das ist kein GAU und ist nicht anders zu erwarten: Ich habe vor einigen Jahren schon mal eine Doku gesehen zu Asse. Erschreckend, wie leichtfertig das da gelagert wurde.
Fässer rein --> Salz drauf --> gut is.

Die haben schon seit Jahren Probleme mit eintretendm Wasser. In der Doku hat schon einer gesagt, dass es jederzeit zu einem massivem Wassereinbruch kommen könnte mit massivem Strahlungsaustritten.
Das Problem scheint zu sein, dass die eingelagerten Fässer mit dem Radioaktiven Müll nicht so einfach rausgeholt werden können, da bei der Bergung sehr wahrscheinlich mehr kaput gehen würde, als wenn man sie liegenlässt. Natürlich nur kurzfristig gesehen, denn irgendwann kommt der Mist doch wieder nach oben und sei es über das Grundwasser.
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22.06.2008 21:11 Uhr von s8R
 
+8 | -7
 
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Doch richtig. Gau = Größter anzunehmender Unfall
IN einem ENDLAGER kann kaum schlimmeres passieren, die Überschrift is also richtig.


Ich bitte übrigens zu fluten, tut uns sicher allen gut. Super idee!
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22.06.2008 21:14 Uhr von :raven:
 
+5 | -1
 
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@coelian: Da Asse kein Kernkraftwerk ist, in dem Kernspaltung betrieben wird, kann da auch schlecht etwas mit Krawumm und Atompilz explodieren. Asse ist ein Endlager für Atommüll, strahlt also "nur", ohne Kernreaktion. Und das schlimmste, was einem Endlager geschehen kann ist, dass das Ding undicht ist und die Umgebung so atomarer Strahlung ausgesetzt wird. Und genau das ist in Asse eingetreten.
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22.06.2008 21:49 Uhr von KnightF2
 
+5 | -3
 
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meine Fresse: ich halte es schon für ne scheiß-idee den Kram da zu lagern, aber dann das lager auch noch fluten?oder das Zeug wieder da rausholen?und dann?wohin dann mit dem Kram?

Wieder einmal beweist sich die Menschheit damit selbst, wie unwissend und dumm sie ist und dass man die finger lassen sollte von dem man keine Ahung hat!

Ich für meinen teil bin der Überzeugung dass man Strom Atomkraftwerke nicht braucht, da immer wieder so etwas passiert und sich die Menschheit zum teil auch damit selbst zerstört..w.as ja an sich noch nicht sooo schlimm ist, aber der arme planet geht ja mit drauf!
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22.06.2008 21:59 Uhr von damian666
 
+2 | -0
 
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Übel: bezüglich Fluten, dass könnte ja schon Sinn machen, wenn das Zeugs in Salz eingelagert ist, und die Verletzlichkeit der Fässer hoch ist (von wegen Korrosion).
Mit "relativ" wenig Wasser kann Salz gelöst werden. Voraussetzung muss natürlich sein, dass alles erst abgedichtet wurde.
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22.06.2008 22:25 Uhr von Swaneefaye
 
+3 | -7
 
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oh weh ich komme aus niedersachsen: und nichts ist besser als fuhrberger grundwasser... habe zwar gegoogelearth und fuhrberg liegt recht weit weg von besagter ortschaft... aber oh oh... jetzt weiß ich das nicht meine haarfarbe an meinem hirnfehler schuld ist sondern atomaer müll...

immer diese panikmache... hmmm bin mal gespannt wie viele menschen jetzt auf den trichter kommen und sagen ihre krebserkrankung wäre nicht rauchtechnischen ursprunges... sondern wegen des angeblichen GAU´s
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22.06.2008 23:54 Uhr von BackToBasics
 
+4 | -0
 
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naja: Auch wenn ich eigentlich für Atomkraft bin, sowas darf nicht passieren!
Und bevor weiter solche Scherze gemacht werden sollte vielleicht auch geklärt werden, warum die Anzahl an Krebsfällen, vor allem bei Kindern, in der Nähe von AKWs wesentlich höher ist als sonst in Deutschland, obwohl keine erhöhte Strahlung gemessen wird.

Und wie kann sowas wie hier über 30Jahre verschwiegen werden ohne das jeder einzelne Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen wird und dafür bluten muss?
Für mich nicht nachvollziehbar!
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23.06.2008 02:24 Uhr von gl4di4t0r
 
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nicht umsonst: gibt es soviele krebsfälle in niedersachsen...endlich sieht man woher es kommt. mein vater wohnt in niedersachsen, und hat mir erzählt das die krebsrate unnatürlich hoch ist
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23.06.2008 07:40 Uhr von maki
 
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Uiii, die bösen Russen Und die hochgefährlichen Tschechen erst!

Achnee, ist ja nur West-Dreck. :-D

Einfach wie üblich ein hübsches (und grosses) Werbeplakat mit ner Tittenmaus davorhängen - Problem west-üblich gelöst. :-D
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23.06.2008 08:07 Uhr von awv
 
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Diskussion beruht auf: Sachlichkeit, aber die spreche ich den meisten meiner Vorredner , ja sogar zum Teil mir selber ab. Was aber noch schwerer wiegt, ist das völlig ohne Faktenwissen, bzw ohne Fachwissen diskutiert wird. 1. Es gitb Uran, und zwar nicht weil wir Kernkraftwerke gebaut haben, sondern, weil es eine natürlicher Stoff ist, quasi ein Urgestein. Man hat also mit Zeug umzugehen, ob man nun Kernkraftwerke baut oder nicht.
2. Die Lagerung in Salzstöcken ist die derzeit sicherste Methode, da wir aus Untersuchungen der Erdgeschichtlichen Entwicklung wissen, dass Salzstöcke die langlebigsten Geologischen Gebild sind die es gibt (Thema Erdbebensicherheit, Vulkanismus Plattentektonik).
3. Es gibt weder Atomkraftwerke noch atomare Strahlung. Das eine ist ein Kernkraftwerk, da dort eine Kernspaltung abläuft und keine Atomspaltung. Und das andere ist maximal radioaktive Strahlung, aber sicher keine atomare Strahlung, da Atome stabil sind und eben nicht strahlen.
4. Auf Strom aus Kernenergie kann auf lange Sicht hin nicht verzichtet werden. Nur weil in 30-40 Jahren in Deutschland keine Kernkraftwerke mehr laufen, heißt das nicht, dass wir ohne Kernenergie leben. Wir kaufen dann einfach die Kernenergie von anderen Staaten ein. Regenerative Energien /Wind Sonne Wasser) sind nicht konkurenzfähig und decken den Bedaft nicht. Kohle und Öl, sowie Gas sind irgendwann alle. Die einzige Alternative zur Kernspaltung ist die Kernfusion und die ist technisch noch in weiter Ferne.
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23.06.2008 11:35 Uhr von WordBearer
 
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GAU: Die Überschrift ist billigste Sensationshascherei in lächerlichster Art und Weise (ja, ich habe die vorigen Kommentare inkl. der "Erläuterung" durch Herrn Raven gelesen).

@Terrorstrom: Das Thema taucht nicht in den Medien auf? Mach mal´n Kopp auf, dass steht seit Tagen bei den Zeitungen auf der Titelseite, sogar noch über den EM-Ergebnissen!
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23.06.2008 11:40 Uhr von vostei
 
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Bedenklich: Asse ist als Forschungsbergwerk eingestuft, dessen Schließung NICHT nach Atomgesetz durchgeführt werden muss...

http://de.wikipedia.org/...

und

http://de.wikipedia.org/...

Krass.

Nach dem eigentlich Wichtigen wird nicht geforscht...
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23.06.2008 12:26 Uhr von awv
 
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Uran ist: ein natürlich vorkommendes Element, also muss man sich um die Lagerung sowieso gedanken machen, ob man nun Energie daraus gewinnt, oder nicht.

Zum Thema autarke Versorgung. Das funktioniert leider nur in der heilen welt, wo jeder in seinem sonnigen Eigenheim wohn und sich das Dach mit Sonnenkollektoren voll haut. Leider leben aber auch sehr viele Menschen in Neubausiedlungen und diese autark zu versorgen ist nicht möglich.
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23.06.2008 12:46 Uhr von awv
 
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Fernleitung: von Strom, dagegen spricht her Ohm!
Schon mal was von elektrischen Widerstand gehört?
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23.06.2008 12:46 Uhr von awv
 
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Herr Ohm: muss es natürlich heißen
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23.06.2008 14:40 Uhr von awv
 
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bezahl bekomm ich: nix, aber dafür ist mein Studium nicht gerade billig. Tja wenn man Ahnung haben will muss man sich bilden. Und wenn man keine Ahnung hat schadet es auch nicht, mal die F.. zu halten.

Zum Thema Überlandleitung. Natürlich geht das aber die frage ist wie hoch der Aufwand ist. Wenn ich ein Telefongespräch in die USA führe kostet das Energie und die muss ich reinstecken. Will ich nun aber Energie gewinnen und diese über lange Strecken transporieren, muss ich die erst mal hochtransformieren, und selbst dann sind die verluste recht groß. Der Strom aus dem Ausland kommt meist aus den Nachbarländern, da der Transport aus der Sahara eben nicht rentabel wäre.
Noch was zum Telefon: leider lässt sich Energie nicht per Glasfaserkabel transportieren (nur als denkanstoß).
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23.06.2008 14:49 Uhr von awv
 
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da fällt mir noch was ein: ich brauch mich nicht für Lobbyarbeit bezahlen zu lassen. Ich kann mir ne eigene Meinung leisten,
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23.06.2008 15:01 Uhr von awv
 
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Da muss ich dir: in vollem Umfang recht geben, aber wie eben erwähnt hab ich meine eigene Meinung dazu und ich glaube auch das dazu nötige Fachwissen, sowie ein kritisches Hinterfragen.

Was die Dozenten angeht na ja da gibts gute und schlechte, aber gerade in der Physik sind es die Dozenten die sagen glauben sie nichts was ich ihnen sage denken sie selber drüber nach und rechnen sie es immer nach!
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23.06.2008 15:55 Uhr von awv
 
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Da ist vieles: wahres dran, aber zum Thema Humanität muss man auch mal nachdenken, dass nur Strom der bezahlbar ist auch human ist. Es ist nun aber so dass die regenerativen Stromquellen (Wind, Sonne) leider sehr teuer sind, da sie einen schlechten wirkungsgrad haben. Und um Humanität gewährleisten zu können, muss der Strom auch bezahlbar sein. Nur leider sind das die Kohle und Ölkraftwerke derzeit genauso wenige wie die regenerativen Energiequellen. Die einzige Alternative ist derzeit (und wir wollen hoffen das sich das ändert) die Kernenergie.

Ein weiteres Problem, welches sich Deutschland derzeit einbrockt ist das man auf Grund des Atomausstiegs Energie von wo anders einkaufen muss und damit wird man abhängig. Hinzu kommt, dass das Know How der Kernenergie in Deutschland verloren geht wenn wir selber nicht mehr in diesen Zweig investieren. Und hierbei sei gesagt, dass Deutschland im Bau von Kernkraftwerken weltweit führend im Know How ist.
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24.06.2008 13:19 Uhr von El Indifferente
 
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@Jalapeno @awv: Das Problem der Fernleitungen aus der Sahara, wo man extrem viel Energie aus der Sonne gewinnen kann zu uns nach Deutschland ist doch einfach zu umgehen, wenn wir das Problem nicht lokal sondern global betrachten. Durch eine relativ kurze Leitung könnten alle Sahara "Anreinerstaaten" durch die Sahara komplett mit dem von ihnen benötigten Strom versorgt werden. Nun könnten diese Anreinerstaaten ihre gesammte Energieproduktion (aus nicht Kernkraftwerken natürlich) nach Spanien verfrachten, die Kabel wären zwar etwas länger aber noch nicht im "besorgniserregenden" Bereich. Spanien verfrachtet alles was sie produzieren nach Frankreich, Frankreich zu uns.
...und siehe da, wir brauchen keine Überlandleitung aus der Sahara bis Castrop-Rauxel, sondern nur eine von Frankreich zu uns.

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