22.06.08 16:52 Uhr
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Formel 1: Beide Ferraris ganz vorne - Kein Deutscher in den Punkten

Beim Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours holten am heutigen Sonntagnachmittag die Ferraris einen Doppelsieg. Felipe Massa (Brasilien) erreichte als Erster das Ziel, ihm folgte Kimi Räikkönen. Am Auto des Finnen war der Auspuff kaputt und so musste er Massa den Vortritt lassen.

Jarno Trulli (Italien/Toyota) kam als Dritter ins Ziel, danach folgten Heikki Kovalainen (Finnland/McLaren-Mercedes) und Robert Kubica (Polen/BMW-Sauber).

Bester deutscher Formel-1-Fahrer war heute Timo Glock (Toyota) auf Rang elf. Danach platzierten sich Sebastian Vettel (Toro Rosso/Platz 12), Nick Heidfeld (BMW-Sauber/Rang 13), Nico Rosberg (Williams/Platz 16) und Adrian Sutil (Force India/19).


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Deutsch, Formel 1, Formel, Ferrari, Punkt
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2008 16:56 Uhr von eXitus666
 
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naja: Naja seitdem Michael Schumacher nicht mehr dabei is, schneiden die Deutschen Formel 1 Fahrer sowieso nur noch schlecht ab. Aber naja ... Niete bei der Formel 1 aber dafür gut im Fussball^^
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22.06.2008 17:27 Uhr von ferrari2k
 
+1 | -0
 
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Ach ja, die ganzen Schlauschnacker mal wieder Fakt ist doch, viele Deutsche sitzen in wirklichen Gurken, Punkte sind da eher Glückssache.
Adrian Sutil sitzt im mit Abstand langsamsten Auto im ganzen Feld, selne Erfolge beschränken sich darauf, vor Fisichella zu bleiben.
Sebastian Vettel und Timo Glock haben dasselbe Problem, wobei der Toyota für die hintersten Punkteränge gut ist.
Der WIlliams von Nico Rosberg ist mal sehr gut und mal sehr schlecht, nichtmal die Ingenieure wissen, warum.
Der einzige, der bei vernünftigem Rennverlauf gut in die Punkte fahren könnte währe Heidfeld.
Leider wird es heutzutage "bestraft", wenn man schonend mit den Reifen umgehen kann, da er fürs Qualifying durch seinen sehr sanften Fahrstil die Reifen nicht richtig auf Temperatur bekommt.
Was mich im Rennen wieder überrascht hat war die Dämlichkeit von Hamilton, nach DER Aktion nicht eben den Toro Rosso vorbeizulassen.
Ansonsten, Gratulation an Ferrari, überlegener Doppelsieg trotz gebrochenem Auspuff. Michael Schumacher ist ja mit demselben Defekt 2000 in Monaco ausgeschieden, also klar, dass Raikkönen ins Ziel kommt war das lange nicht ;)
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22.06.2008 19:02 Uhr von HerrGabriel
 
+0 | -6
 
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Für den Scheiß interessiert sich doch eh niemand mehr!
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22.06.2008 19:27 Uhr von ferrari2k
 
+2 | -0
 
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@HerrGabriel: Aber zum Scheiße abgeben hats gereicht, hm? Schau du lieber weiter Hallenhalma und überlass die F1 denjenigen, die sich wirklich dafür interessieren.
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22.06.2008 19:39 Uhr von Bleifuss88
 
+3 | -0
 
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@HerrGabriel: So nen dämlichen Kommentar spart man sich besser.

Zur News:
Dass Magny Cours DIE Ferrari-Strecke ist, haben die Roten in den letzten Jahren oft genug unter Beweis gestellt. Kaum ein anderer Kurs fordert die Aerodynamik dermaßen, und in diesem Punkt ist Ferrari einfach immernoch die Nummer 1. Dieser Sieg erinnerte stark an die Schumacher-Ära. Dass Raikkonen mit einem solch wunden Auto das halbe Rennen fahren muss und dennoch Zweiter wird, unterstreicht die totale Dominanz und die Weltmeister-Qualitäten beim Iceman. In solchen Rennen, wo es schlecht läuft, acht Punkte zu holen - das sind die Punkte, die am Ende eine WM entscheiden.

McLaren ist das einzige Team, das den Italienern hätte einigermaßen hätte Paroli bieten können - zumindest den angeschlagenen Raikkonen hätten sie schlagen können - aber die haben sich das mit ihren Strafen versaut. Kovalainen ist ein starkes Rennen gefahren. So unauffällig nach vorne zu fahren ist immer eindrucksvoll. Hamilton muss mal einer erklären, dass man nicht jedes Rennen gewinnen kann. Dieses Jahr macht er alloe Fehler, die er eigentlich in seiner ersten Saison hätte machen müssen um zu lernen. Nur jetzt steht er natürlich viel mehr im Rampenlicht. Die oben angesprochenen Weltmeisterqualitäten fehlen hier noch - im Gegensatz zu Raikkonen und Kubica, bei denen es nicht nicht optimal lief - hat er keine Punkte mit nach Hause genommen. Und die können am Ende fehlen.

BMW Sauber hat erkennen lassen, dass es deutliche Defizite in der Aerodynamik gibt. Hier muss schnellstens nachgebessert werden, denn mittlerweile droht nicht nur nach vorne der Zug abzufahren, sonder auch von hinten Gefahr durch Red Bull und Toyota.

Letztere haben scheinbar einen Quantensprung gemacht. Der erste Podestplatz seit über zwei Jahren - Chapeau! Dennoch muss man enttäuscht sein über die Leistung von Timo Glock. Wenn der Teamkollege aufs Podium fährt und man selbst nicht einen Punkt holt gibt das Anlass zur Enttäuschung. Klasse, wie Jarno Trulli seine Position am ende gegen Kovalainen verteidigt hat. Hier macht sich das große Entwicklungsbudget bemerkbar. Es ist das typische Toyota-Phänomen, dass sie ab Saisonmitte immer besser werden.

Renault konnte die starke Form aus den Trainingssitzungennicht mit ins Rennen nehmen. Auf den weichen Reifen wirkte Alonso irgendwie lustlos - als hätte die ganze Balance plötzlich nicht mehr gestimmt. Piquet konnte den Vorteil, die Strecke zu kennen (was bei anderen Kursen nicht der Fall ist), hier umsetzen und es war anzusehen, wie er sich regelmäßig mit den übermächtigen Silberpfeilen angelegt hat.

Red Bull sah bei den Tests sehr stark aus, muss aber weiter dieKonkurrenz von Toyota fürchten. Mark Webber hat die teaminterne Rangordnung wiederhergestellt und schafft es irgendwie, aus jedem Rennen 1-4 Punkte mitzunehmen. Mehr schient derzeit nicht drinzusein, allerdings sollten die Mannnen rund um Adrian Newey mit so einer Ausbeute nicht zufrieden sein.

Dem superstarken Einstand von Sebastian Vettel in den freien Trainings folgte die Ernüchterung schon im zweiten Teil des Qualifyings. Wo man am freitag noch glaubte, dass Toro Rosso mit dem STR3 den Stein der weisen gefunden zu haben, musste man im Rennen doch erkennen, dass das Mittelfeld derzeit die Realität ist. Ist natürlich immernoch schön für das ehemalige Minardi-Team, aber nach dem Freitag hätte man sich mehr erhoffen dürfen.

Das hat man sich sicher auch bei Honda. Dem passablem Auftritt auf den untypischen Strecken von Monaco und Kanada folgte der Absturz in Frankreich. Da wurden Erinnerungen ans letzte Jahr wach. Wie es aussieht konzentriert man sich hier schon voll auf 2009. Und das ist wohl auch besser so, denn da kann Ross Brawn sein ganzes Wissen ins neue Auto stecken.

Ebenfalls unter der Kategorie "Absturz" muss man die Leistung des Williams-Teams werten. Da ist wirklich nichts zusammengelaufen - das konventionelle Auto rächt sich immer mehr. Am Anfang der Saison noch einfach zu verstehen ist es jetzt schwer, aus dem Konzept noch mehr herauszuquetschen.

2009 muss auch das Stichwort für Force India lauten. Mit dem Fahrzeug ist nichts mehr zu gewinnen - nächstes Jahr muss dann durchgestartet werden.

Jetzt gehts also nach Silverstone. Die Strecke verlangt von den Autos ungefähr dasselbe wie Magny Cours, also Vorteil Ferrari. Allerdings ist dies auch die Heimstrecke von McLaren-Mercedes, auf der sie in den letzten Jahren verständlicherweise auch immer stark waren. Vergangenes Jahr startete Kimi Raikkonen in Frankreich und Großbritannien seine atemberaubende Aufholjagd in der WM. Diese langgezogenen Kurven scheinen dem Finnen entgegenzukommen. Ich würd mein Geld auf Kimi setzen, aber nur die Zeit wird uns die Antwort geben...
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24.06.2008 11:40 Uhr von marshaus
 
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nun ja: hamilton weiss nun das er noch lange kein superstar ist und noch lange kein michael schumacher....

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